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Bonnie Strange: „Ich kenne keinen Job, bei dem man so gut verdient, wie auf Instagram“

Influencerin Bonnie Strange

Bonnie Strange (Quelle: Instagram)

Die Influencerin spricht im Podcast über ihren besonderen Look, den Weg zu einer Million Followern und das große Geld

Für viele ist Bonnie Strange die coolste Influencerin des Landes. Ihre Instagram-Posts haben eine eigene Ästhetik, erinnern eher an die 70er und 80er. Im OMR Podcast erzählt sie von ihren vielen Karrieren (Model, Designerin, Fotografin, Unternehmerin), Werbe-Deals mit Unternehmen von Prada bis OBI und ihrem Image-Wandel als Erfolgsgarant.

„Eigentlich bin ich zwei Personen. Bonnie Strange und die Managerin von Bonnie Strange“, sagt die Influencerin im aktuellen OMR Podcast zu Philipp Westermeyer. Die 34-Jährige heißt eigentlich Jana Weilert und hat sich eine Kunstfigur geschaffen, die mit einem besonderen Look auf Instagram auffällt und auf der Plattform gerade die 1-Million-Follower-Schallmauer durchbrochen hat. „Bonnie Strange war ganz früher mein Myspace-Name“, erzählt sie.

Model, Fotografin, heute beides

Bonnie Strange fängt schon im Alter von 17 Jahren mit ersten Modeljobs an. Sie modelt drei Jahre erfolgreich unter anderem in Paris. „Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und mein Gesicht war voller Akne. Die ist zehn Jahre lang nicht weggegangen und hat meine Model-Karriere zerstört“, sagt sie. „Ich wollte aber sowieso viel mehr machen, als für einen Designer irgendwas anzuziehen. Das Set designen, selber fotografieren. Das war dann mein Hauptberuf.“ Sie fotografiert als Anfang 20-Jährige in Athen – dann kommt die Beziehung zu Wilson Gonzales Ochsenknecht (Sohn von Uwe Ochsenknecht und damals durch die Erfolgsfilme „Die wilden Kerle“ berühmt). Sie zieht für ihren Freund nach Berlin und gibt die Fotografinnen-Karriere erstmal auf.

Es folgt die Gründung der Girlband „The Rio Girls“, ein Auftritt mit der Band bei TV Total und die Auflösung nach nur zwei Single-Veröffentlichungen. Sie startet den Modeblog „Strange Ambition“ und mit „The Shit Shop“ ein Modelabel mit passender Boutique in Berlin. „Ich habe in meinen kompletten 20ern die ganze Zeit nur an meine Arbeit und meine Karriere gedacht“, sagt Bonnie Strange. Aus genau dieser wechselhaften Karriere entspringt heute ihre andere Herangehensweise an das Influencer-Business – mit einem eher künstlerischen Ansatz was Werbe-Partnerschaften auf Instagram angeht.

Der Weg zur Million

Heute hat Bonnie Strange über eine Million Follower auf Instagram und zählt zu den bekanntesten Influencerinnen Deutschlands. „Eigentlich habe ich mich damals da nur angemeldet, weil ich Fotos schnell retuschieren wollte“, erzählt sie. „Erst vor drei bis vier Jahren ist Instagram dann zu meinem beruflichen Mittelpunkt geworden. Dabei sei der Start ins Influencer-Business eher holprig gewesen. Sie habe zwar schnell Follower bekommen, Werbe-Deals seien aber Mangelware gewesen: „Ich hatte mein Gespartes aufgebraucht und konnte meine Miete nicht zahlen. Dann habe ich meine Kolleginnen auf Instagram angeguckt, die so viele Follower hatten, wie ich. Und die waren alle reich.“

„Irgendwann habe ich mich auch als Projekt gesehen und mich zu einer Barbie entwickelt“, sagt Bonnie Strange. „Seitdem ich diese Figur bin, kann ich sagen, dass Instagram auch in Sachen Jobs gut funktioniert.“ Aus der eher punkigen Bonnie Strange mit weißblonden oder auch mal bunten Haaren wird eine Figur, die eher auf pastelligen Stil mit 80er Farbtupfern setzt. Das zieht heute Kunden wie Jean Paul Gaultier, Prada, Calvin Klein aber auch die Baumarktkette OBI und den Hosting-Service GoDaddy an. „Ich versuche es dem Zuschauer angenehm zu machen, meine Werbung zu sehen“, erklärt Strange. „Wenn du alles in deinem Stil machst, kannst du mit unterschiedlichen Kunden zusammenarbeiten. Wir kriegen dafür viel Geld und der Kunde hat es sich dann auch verdient, dass wir uns Gedanken machen.“ Wie viel Geld? Sie habe sich ja viele Jobs angeschaut – an die aktuellen Einkünfte komme keiner ran.

Warum Bonnie Strange aus ihrer TV-Karriere (die gab’s auch noch) nicht mehr gemacht hat, was hinter „Aphantasie“ steckt und an welchem neuen Projekt sie jetzt schon wieder arbeitet, hört Ihr im aktuellen OMR Podcast.

Unsere Podcast-Partner im Überblick:

Philipp hat einen Lieblingsmobilfunktarif, und der stammt von unserem Partner Vodafone. Er heißt: Vodafone Red Business Prime. Das interessante daran ist das „Pass“-Konzept. Das heißt: Beim Social-Media-Pass etwa können Kunden ihre Social-Media-Apps anmelden, und künftig wird der Datenverbrauch, der bei der Nutzung dieser Apps anfällt, nicht auf das vereinbarte Volumen angerechnet. Für Business-Kunden zudem attraktiv: Mit dem Tarif könnt Ihr ohne zusätzliche Kosten ins europäische Ausland telefonieren. Mit der kostenlosen „My Office Number“ hat Vodafone auch für alle im Homeoffice ein Extra dabei. Damit könnt Ihr, wenn Ihr jemanden anruft, einfach Eure Festnetz-Büro-Nummer beim Empfänger einblenden lassen. Wirkt ja ein bisschen professioneller. Alle Infos findet Ihr unter: vodafone.de/prime

Auch dieses Mal wieder ein Hinweis auf die „Geldverbesserer“ der Deutschen Kreditbank (DKB). Wenn Ihr hier ein Konto eröffnet, investiert diese das Geld nicht weiter in Atom- oder Kohlekraft, Rüstungsgüter oder wilde Börsenspekulationen, sondern gezielt in nachhaltige Projekte. Mehr als 50 Milliarden Euro und damit mehr als 80 Prozent ihrer Einlagen hat die DKB in bezahlbare und saubere Energie, Gesundheit und Wohlergehen, Bildung oder Gerechtigkeit investiert. Das findet Ihr gut? Dann schaut Euch mal auf geldverbesserer.dkb.de um und eröffnet direkt ein kostenloses Konto!

Am Ende noch ein Hinweis auf unser Schwesterportal Finance Forward! Während wir bei OMR uns mit Marketing beschäftigen, schauen sich die Kollegen Fintechs und das Finanz-Business genauer an. Klar, dass sie in den vergangenen Wochen viele unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema Wirecard geworfen haben – das Spektrum reicht von Berichten darüber, wie Wirecard-Mitarbeiter die letzten Tage erlebt haben zu Überlegungen darüber, wer die Reste von Wirecard kaufen könnte. Eure Neugier ist geweckt? Dann rüber zu Financefwd.com!

Alle Themen des OMR Podcasts mit Bonnie Strange in der Übersicht:

  • Wie Philipp Westermeyer früher über Bonnie Strange gedacht hat – und wer Bonnie Strange wirklich ist (ab 3:06)
  • Warum Bonnie vor einigen Jahren wegen einer Beziehung von Athen nach Berlin gezogen ist und ihre Fotografen-Karriere auf Eis gelegt hat (ab 8:55)
  • Über die Ästhetik von Bonnie Strange (ab 10:45)
  • Wie ist sie auf Instagram gestartet? (ab 12:41)
  • Wie bekommt sie es hin, dass von Prada bis OBI verschiedenste Unternehmen mit ihr arbeiten wollen? (ab 18:57)
  • Wie sieht ihre aktuelle Instagram-Strategie aus? (ab 22:03)
  • Was waren Bonnies Erfolgsfaktoren bei Instagram? (ab 24:53)
  • Was kann ein Influencer auf ihrem Niveau verdienen? (ab 28:52)
  • Warum ist Bonnie nicht auf Tiktok? (ab 33:20)
  • Bonnie Strange hat ja mal Taff auf ProSieben moderiert. Warum ist sie heute kein großer Fan vom klassischen Fernsehen mehr? (ab 35:42)
  • Welche Rolle spielen Modemagazine noch für ihre Karriere? Was bringt es, auf verschiedenen Covern aufzutauchen, wirklich? (ab 42:22)
  • Die Erfolgsfaktoren von Bonnie Strange (ab 44:23)
  • Wie viele Leute arbeiten für sie? (ab 47:21)
  • Über das Business mit Instagram-Produkten (ab 50:52)
  • Was es bedeutet, „Aphantasie“ zu haben (ab 53:04)
  • Gibt es Brands, mit denen sie unbedingt arbeiten möchte? (ab 57:22)
  • Was sie über Klamotten hinaus noch selbst entwerfen will (ab 58:40)

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