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Krass: Spiegelverkehrte Werbung auf Stadionbanden wegen Youtube-Videos?

Bet-at-Home-Marketingchef: „Wir wollten mal etwas Neues ausprobieren“

Die neue Bet-at-Home-Bandenwerbung beim Relegationsspiel des Hamburger SV gegen Greuther Fürth (Bild: Screenshot von Sky Go)

Die neue Bet-at-Home-Bandenwerbung beim Relegationsspiel des Hamburger SV gegen Greuther Fürth (Bild: Screenshot von Sky Go)

Das Internet-Wettbüro Bet-at-home testet seit Kurzem animierte Stadionbandenwerbung, die zunächst spiegelverkehrt und erst dann lesbar angezeigt wird. Versucht das Unternehmen damit User anzusprechen, die bei Youtube und anderen Online-Videoplattformen unerlaubt hochgeladene Fußballclips ansehen? Häufig werden dort Videos spiegelverkehrt eingestellt, um den Copyright-Schutz zu umgehen – die neue Bet-at-home-Werbung wäre für sie dann die einzige lesbare Bandenwerbung. Wir haben bei Bet-at-home nachgefragt.

„Die spiegelverkehrte Version der Bandenwerbung war kein Fehler, sondern Absicht“, sagte Klaus Giller, Head of Marketing Western Europe bei Bet-at-home, auf Anfrage von Online Marketing Rockstars. „Wir hatten über lange Zeit immer dieselbe Animation und wollten mal etwas Neues ausprobieren.“

Dass das Unternehmen damit die Aufmerksamkeit von Usern erregen will, die illegal eingestellte Videos von Sportübertragungen im Netz anschauen (und damit von der Zielgruppe von Bet-at-home nicht weit entfernt sein dürften), dementiert Giller jedoch: „Nein, das war nicht der Gedanke, wir wollten uns einfach abheben. Das scheint zu funktionieren, denn wir sind schon ein paar Mal auf die neue Bandenwerbung angesprochen worden.“

DFL verdient 770 Millionen Euro mit Übertragungsrechten

Würde Bet-at-home wirklich auf die Zuschauer von illegalen Fußballclips im Netz abzielen, würde dies bei der Deutschen Fußball Liga vermutlich auf wenig Begeisterung stoßen. Entsprechende Videos sind den deutschen Bundesligavereinen und ihren Partnern ein Dorn im Auge, weil die DFL die Rechte für die Übertragung der Spiele für enorme Summen verkauft– aktuell für 770 Millionen Euro pro Saison. Im Jahr 2006 zog der FC Bayern Medienberichten zufolge schon einmal eine Klage gegen Youtube in Erwägung.

Offenbar haben sich die Wogen seitdem jedoch ein wenig geglättet: Seit 2007 setzt Youtube-Betreiber Google die Software Content-ID ein, um zu überprüfen, ob hochgeladene Videos gegen Urheberrechte verstoßen. Die Rechteinhaber müssen dafür ihre Inhalte der Datenbank der Software hinzufügen. Wird ein bei Youtube Video hochgeladen, wird automatisch überprüft, ob dessen Inhalte mit einem der Videos in der Datenbank übereinstimmen. Indem sie Videos spiegelverkehrt einstellen, versuchen User diesen Schutzmechanismus zu umgehen.

Danke an Online-Marketing-Experte Christoph B. für den Tipp!

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2 Kommentare

  1. Bjoern Sjut 16.05.2014 um 18:56 Uhr Antworten

    Sehr interessante Geschichte, allerdings glaube ich auch, das der Effekt der Irritation mit dem Spiegelverkehrten wahrscheinlich auf ganz normalem Wege mehr bewegt als der potenzielle spätere Youtube-Effekt.

  2. Tobi 17.05.2014 um 09:32 Uhr Antworten

    Scheint ja gut geklappt zuhaben, es verbreitet sich jedenfalls schnell und der Name ist in aller Munde 🙂

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