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„Perlen des Influencer Marketings“: Das sind die (unfreiwillig) lustigsten Werbe-Posts

OMR im Gespräch mit dem Macher der Facebook-Seite

(Foto: Valery Descande, Instagram)

Vom Instagrammer, der mit einem Föhn am helllichten Tag draußen vor der Kirche steht, bis zur Influencerin, die im Bikini für eine Ausbildung im Finanzbereich wirbt: Über absurde Werbe-Postings wie diese amüsieren sich auf der Facebook-Seite „Perlen des Influencer Marketings“ fast 35.000 Follower. Wir zeigen Euch die schönsten – und haben den Betreiber gefragt, was er Werbetreibenden raten würde, die ins Influencer Marketing einsteigen, aber nicht auf seiner Seite landen wollen.

Angefangen hat alles mit einem Video. Anfang 2017 arbeitete der Betreiber der Facebook-Seite „Perlen des Influencer Marketings“ noch bei einer Werbeagentur. „Wir haben auch viel mit Influencern gemacht und deswegen häufig passende Influencer für unsere Kunden recherchiert“, so der 31-Jährige gegenüber OMR am Telefon. Seine Identität will er nicht preisgeben. Er arbeite heute zwar nicht mehr bei einer Agentur, sondern für ein Unternehmen, aber: „Das Ganze soll nicht auf meine tägliche Arbeit abstrahlen.“

Das Tolle an Influencern und Testimonials ist, dass sie sich selbst Zeit nehmen, sich mit dem Produkt auseinandersetzen…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Montag, 3. Juli 2017

Bei seiner alten Tätigkeit sei seine Kollegin irgendwann auf ein Video gestoßen, in dem zwei Instagrammer Sportübungen mit einer Zahnbürste machen, inklusive Produktverpackung im Bild – ein offensichtlicher Werbe-Post, für den der Hersteller gezahlt hat. „Meine Kollegin sagte: ‚Das ist ja eine wahre Perle des Influencer Marketings'“, erzählt der Betreiber rückblickend. „Ich antwortete ihr: ‚Da hast Du ja ohne es zu wissen eine Facebook-Seite erfunden.‘ Noch am selben Tag habe ich die Seite eingerichtet.“

Mach' was mit Influencern, haben sie gesagt. Da bekommst du total natürlichen, authentischen Content, haben sie gesagt #bittewas #sogehtmarketing #produktpräsentationkannich #marketingfürexperten #influencermarketing

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Donnerstag, 19. Januar 2017

8.000 neue Fans in einer Woche

Am Anfang sei dort nicht viel passiert; der Seite seien hauptsächlich Kollegen aus der Agentur gefolgt. „Irgendwann hatte die Seite nach einem Wochenende plötzlich über 1.000 Fans. Ich weiß bis heute nicht, woher die kamen.“ Seitdem sei die Reichweite sukzessive und rein organisch weitergewachsen. „Es gab Wochen, da hatte ich zwischen 7.000 und 8.000 neue Fans.“ Heute verzeichnen die Posts in der Regel Likes im hohen drei- bis niedrig vierstelligen und Kommentare im dreistelligen Bereich. „Viele Leute scrollen offenbar ganz runter, wenn sie zum ersten Mal auf die Seite kommen. Das merke ich daran, dass auch die alten Posts immer noch Reaktionen bekommen.“

Ein Föhn. Vor einer Kirche. Inmitten von Tauben. Am helllichten Tag. Draußen. (Bei Bedarf mehrfach lesen)Was soll man…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Donnerstag, 5. Oktober 2017

Wenn ihn Influencer ansprechen und darum bitten, ihre bei ihm veröffentlichen Posts zu löschen, komme er dieser Bitte nach – „obwohl ich rechtlich da auf der sicheren Seite bin“. Er wolle mit der Seite niemandem schaden. „Ich will einfach die Absurdität zeigen, die das Ganze mittlerweile angenommen hat.“

Ohne auf den Text zu schauen, wofür wird hier geworben?a) Bikinisb) Blondierungc) Abnehmgerichted) Ausbildungsplä…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Freitag, 20. Oktober 2017

„Die Kritikfähigkeit ist vollkommen abhanden gekommen“

Dabei habe er eigentlich gar nichts gegen Influencer Marketing an sich. „Eigentlich finde ich das eine gute Sache: Ein Experte stellt ein Produkt vor und zeigt die Vor-, aber eben auch die Nachteile. Leider findet nur dieser zweite Teil heute überhaupt nicht mehr statt. Influencer-Posts sind zu einer Art Werbeplakat mit Testimonial verkommen.“ Damit gehe auch die Glaubwürdigkeit verloren: „Manche Influencer werben zunächst für das Produkt des einen Herstellers und dann innerhalb von drei Wochen für jene aller Konkurrenten.“

Manchmal frage ich mich wirklich: Wie viele Versuche hat es gebraucht hat, bis der Kunde sagt: "Ok, dann posten Sie das,…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Donnerstag, 16. November 2017

Den Begriff Influencer Marketing findet er deswegen auch nicht mehr passend: „Ich sehe nicht mehr, dass Influencer meinungsbildend sind. Das ist eher Multiplikator-Marketing, bei dem es rein um die Reichweite geht.“

Vielleicht liegt es an mir, aber das "klassische Rührgerät von Omma" wurde meist in der Küche benutzt und der Stecker…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Montag, 6. November 2017

„Kaum jemand prüft, ob der Influencer wirklich passt“

Unternehmen, die Influencer Marketing anwenden wollen, rät er, genau zu analysieren, ob der jeweilige Influencer wirklich zu ihnen passt. Dazu gehöre auch zu prüfen, ob dieser bereits für Mitbewerber geworben und was er über diese geschrieben hat. „Das klingt simpel, aber viele machen das tatsächlich gar nicht.“ Zudem empfiehlt er den Werbetreibenden nicht einfach eine „Werbeleistung“ zu buchen, sondern es zuzulassen, dass der Influencer sich wirklich mit dem Produkt auseinandersetzt und dieses auch bewertet.

Was mögen Hotels und Restaurants gerne? Richtig, wenn Gäste ihr eigenes Essen mitbringen. #ichmö…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Mittwoch, 11. Oktober 2017

Mittlerweile werde ihm nahezu jedes gepostete Beispiel von Followern der Seite zugeschickt. „Das freut mich natürlich enorm.“ Mit dem Betreiben der Seite verfolge er keine konkreten Interessen: „‚Liebevolles Hobby‘ ist glaube ich ein ganz guter Ausdruck dafür.“

Freund: "Schatz, wo ist das Messer?" Frau: "Ich habe mir Protein Pudding mit Melone gemacht" Freund: "Ach ja, auf dem…

Posted by Perlen des Influencer-Marketings on Donnerstag, 24. August 2017

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1 Kommentar

  1. Robert 05.12.2017 um 18:51 Uhr Antworten

    Es gibt schon verrückte Werbungen! Entdecke ja immer wieder mal was und bin erstaunt wie viel Kreativität die Werbemacher doch haben. Manchmal sind die Werbungen so verwirrend, dass ich mir gar nicht mehr sicher bin was für ein Produkt eigentlich beworben wird.

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