Wie das Musik- und Popkultur-Phänomen Billie Eilish zum Vorbild einer Generation wurde

Billie Eilish Philipp Westermeyer OMR Podcast

Billie Eilish und Philipp Westermeyer während der Podcast-Aufnahme beim Lollapalooza Berlin (Foto: OMR / Annamaria Herkt).

Die 17-Jährige spricht im OMR Podcast über den Ursprung ihres Erfolges, soziale Plattformen und sich als Brand

Im Dezember wird Billie Eilish 18 Jahre alt, gilt aber längst als eine der weltweit relevantesten Künstlerinnen. Chartrekorde und Millionen Fans bei Instagram & Co, Millionen Plattenverkäufe sowie Milliarden Videoviews und Songplays sind da nur ein paar von vielen Superlative. In ihrem zweiten Podcast-Interview überhaupt verrät sie, wie in so kurzer Zeit aus ein paar Aufrufen auf Soundcloud eine globale Brand werden konnte, was ihr Modestil damit zu tun hat und welchen Einfluss Soundtracks erfolgreicher Netflix-Serien auf ihre Karriere haben.

„Soundcloud is the only reason I’m anything“, stellt Billie Eilish im Gespräch mit Philipp Westermeyer fest. Ihr Tanzlehrer hatte sie vor einigen Jahren darum gebeten, einen Song für ihren Kurs zu schreiben – weil er wusste, dass sie gerne Musik macht. Gemeinsam mit ihrem Bruder produzierte sie dann „Ocean Eyes“. „After we’ve recorded it we were like: Why don’t we just put this out?“, sagt sie. Rund vier Jahre später hat sich einiges verändert. „Ocean Eyes“ kommt auf Soundcloud bis heute auf 28 Millionen Plays, landetet als erster Song von Eilish in den US- und UK-Charts und war außerdem Teil des Soundtracks zum Film „Everything, Everything“.

Ein paar weitere nackte Zahlen und Fakten, die zeigen, dass sich Billie Eilish in Rekordzeit von einer in der Freizeit Songs schreibenden Tanzschülerin zum globalen Pop-Phänomen entwickelt hat: Alleine ihre fünf beliebtesten Songs haben auf Spotify 2,7 Milliarden Plays, auf der Plattform kommt sie auf 47 Millionen monatliche Hörer. Ihr Youtube-Kanal kann 3,6 Milliarden Views vorweisen, auf Instagram folgen ihr fast 40 Millionen Fans. Ihr Gesicht zierte bereits die Cover von der Elle, dem Rolling Stone und der Vogue. Und nach dem Release ihres ersten Studioalbums „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ Anfang des Jahres waren 14 ihrer Songs gleichzeitig in den amerikanischen Billboard-Charts. Nicht vergessen: Im Dezember wird Billie Eilish 18 Jahre alt.

Was macht die Brand „Billie Eilish“ so besonders?

Wie ein auf Soundcloud veröffentlichter Song so schnell zu einem solchem Aufstieg führen konnte? „Man, I don’t fucking know“, ist Eilishs erste Reaktion. „I had no plans for this song.“ Dann erwähnt sie „Hillydilly“, eine Art Musik-Aggregator, und den Radiosender KCRW. Beiden sollen für die erste virale Phase gesorgt haben. Auf jeden Fall hilfreich seien aber natürlich auch die erste und zweite Staffel der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ („13 Reasons Why“) gewesen, zu denen Billie Eilish jeweils einen Song beigesteuert hat. Und am Ende auch Glück. „It was luck that „Ocean Eyes“ got heard by someone and then that person shared it and it got huge“, so Eilish.

Die durch Glück entstandene Chance habe sie aber von Anfang an zu schätzen gewusst und mit harter Arbeit dann auch genutzt. Heute ist Billie Eilish eine Marke, das sagt auch die 17-jährige Künstlerin selber. Und obwohl hinter dieser Brand inzwischen natürlich ein Team aus Profis für jeden Bereich steht, beginne alles immer mit ihr. „It all starts from me. The creatives, the merch, the videos, the artwork“, betont Eilish. Das gelte auch für ihren ausgefallenen Klamottenstil. Sie habe zwar selber keine Zeit mehr dafür, ihre Kleidung zu besorgen und Outfits zusammenzustellen. Ihre Stylistin wisse aber genau, was sie mag.

Trotz ihrer fast 40 Millionen Abonnenten auf Instagram (oder vielleicht auch gerade deshalb) versucht Billie Eilish, wenig Zeit online zu verbringen. „Lately I’ve been trying to not look at my phone at all.“ Ob Ihr das gelingt, wann sie dann doch ans Handy gehen muss und wie sie damit umgeht, ihr Gesicht auf den Covern der weltweit bekanntesten Magazine zu sehen, erfahrt Ihr in der kompletten Folge des Podcasts.

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Gleich zu Beginn dieses Mal ganz besondere News in eigener Sache: Wir haben mit Vodafone eine exklusive Content-Partnerschaft geschlossen und heute auf allen Kanälen das erste Mal verkündet. Was das im Detail bedeutet, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen immer mal wieder genauer erklären und zeigen. Ein spannendes Element wird aber beispielsweise die Future Connect Tour sein. Da reist Vodafone gemeinsam mit OMR durch verschiedene Städte in Deutschland, trifft Kunden und Partner. Beim ersten Halt am 24. September in Berlin wird beispielsweise auch Frederik Pferd mit dabei sein, Chief Innovation Evangelist von Google und Professor in Stanford. Alle Details zur Tour findet Ihr hier.

Markus Kellermann ist nicht nur einer der Affiliate-Experten in Deutschland, sondern auch langjähriger OMR-Freund. In München veranstaltet er jetzt inzwischen zum neunten Mal die Affiliate Conference und holt die Macher seiner Branche in den Süden. Das Ganze findet am 11. November im Airbräu am Münchener Flughafen statt. Alle Infos zum Programm und zu Speakern findet Ihr unter affiliate-conference.de – und mit dem Code „OMR“ gibt es das Ticket 50 Euro günstiger.

Wieder als Partner des OMR Podcasts mit dabei ist diese Woche Sevdesk. Das junge Unternehmen aus dem Schwarzwald mit rund 70 Mitarbeitern konnte mit seiner Buchhaltungssoftware bereits 80.000 Kunden überzeugen. Das Angebot richtet sich vor allem an Selbstständige, Freiberufler und Startups und bietet all das, was man für seine laufende Buchhaltung so braucht: automatische Beleg-Erfassung, Angebots- und Rechnungserstellung, automatische Umsatzsteuervoranmeldung, verschiedenste Schnittstellen und vieles mehr. Das Ganze ist natürlich von überall per App möglich. Unter sevdesk.de/omr gibt es für Euch ab einer Tariflaufzeit von zwölf Monaten 100 Prozent Rabatt für die ersten drei Monate – also ausprobieren!

Alle Themen des Podcasts mit Billie Eilish im Überblickt:

  • Philipps Vorwort zum Gespräch mit Billie: „So eine prominente und einflussreiche Person hatte noch niemand in Deutschland in einem Podcast zu Gast.“ (ab 01:40)
  • Deshalb traut Philipp Billie Eilish eine Karriere wie Madonna und Lady Gaga zu – und vergleicht ihren Einfluss mit dem von Klima-Aktivistin Greta Thunberg (ab 05:00)
  • So lief die Podcast-Aufnahme im Rahmen des Lollapalooza Festivals in Berlin (ab 07:00)
  • Ihr Bruder liebt Podcasts, Billie Eilish hört selber keine (ab 08:30)
  • So wichtig war das Berliner Unternehmen Soundcloud für den Karrierestart von Eilish (ab 09:10)
  • Der Song „Ocean Eyes“ entstand eher durch Zufall – auf Nachfrage ihres Tanzlehrers (ab 10:00)
  • Wie der Musik-Aggregator „Hillydilly“ und der Radiosender KCRW zu Eilishs Erfolg beigetragen haben (ab 11:20)
  • Welchen Anteil hat der Soundtrack der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ an ihrem Aufstieg? (ab 12:00)
  • Was empfindet Billie Eilish am Popstar-Leben als besonders anstrengend? (ab 13:45)
  • Wie groß ist das Team, das an der Brand Billie Eilish arbeitet? (ab 15:40)
  • Trotz Stylisten: Eilish entscheidet schon immer selber, welche Klamotten sie trägt (ab 16:15)
  • Woher holt sich Billie Eilish Inspiration? (ab 18:20)
  • Wie viel Zeit verbringt sie am Smartphone? (ab 19:20)
  • So steht Billie Eilish zu den Magazin-Covern, auf denen sie schon zu sehen war (ab 21:20)
  • Welchen Einfluss haben fast 40 Millionen Instagram-Abonnenten? (ab 22:00)
  • Podcast-Tipp: Für ein OMR Podcast Special hat Philipp mit Musik-Journalist Falk Schacht über Billie Eilish und Marketing in der Musikindustrie gesprochen

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