Diese „3 Companies To Watch“ stehen auf der OMR Festival 2018-Bühne

Aus über 50 Bewerbern haben sich Odoscope, Zenloop und IronSource durchgesetzt

Seit dem ersten OMR-Event holen wir die „3 Companies To Watch“ auf die Bühne. Und auch in diesem Jahr haben sich wieder über 50 Marketing-Startups auf die Chance beworben, ihr Unternehmen den OMR-Besuchern vorzustellen. Am Ende setzten sich Odoscope, Zenloop und Iron Source durch – alle drei pitchen auf der OMR Deep Dive Stage.

Die drei Unternehmen treten damit in große Fußstapfen. Auf unserer Bühne standen in den vergangenen Jahren mittlerweile etablierte Player wie Sociomantic, Fyber, Adform, Yieldify und Mediakraft. Mit dem Format wollen wir jungen aufstrebenden Marketing-Unternehmen die Chance geben, ihr Produkt auf der OMR-Bühne zu zeigen. Mal sehen, was die drei diesjährigen Companys auf dem Kasten haben.

Die „3 Companies To Watch“ seht Ihr am Freitag, den 23. März ab 14:00 Uhr auf der Expo Deep Dive Stage.

Individuelle Shops mit Odoscope

Schon seit Längerem ist „Personalisierung“ eines der Zauberworte im E-Commerce. Ohne genau Daten der Kunden ist es aber fast unmöglich, in richtigen Moment das richtige Produkt dem richtigen Kunden anzuzeigen. Odoscope ermöglicht es Shop-Betreibern jetzt nach eigener Darstellung, nur mit Tracking-Rohdaten (nicht personalisiert) und Produktdetails des Shops die passenden Produkte in den Vordergrund zu rücken – das klappt dann natürlich auch, wenn der Nutzer zum ersten Mal im Shop auftaucht. Angeblich kann Odoscope auf Basis situativer Daten – dazu gehören bspw. Referral-Quelle, IP-Adresse, Standort, Gerätetyp und Betriebssystem – voraussagen, wonach der Kunde gerade sucht. Sollte das wirklich möglich sein, wäre das für E-Commercler sicher spannend, weil vielen Shops oft nur zehn Prozent der Nutzer überhaupt bekannt sind.

Feedback Management mit Zenloop

Das neue Projekt der Flaconi-Gründer geht in eine ganz andere Richtung als der Parfum-Shop: Trotzdem ist Zenloop aus Learnings des vorherigen Unternehmens entstanden. Zum Start der Plattform hatten die Gründer viele Bestandskunden verloren, weil Kundenfeedback ohne funktionierende Prozesse immer wieder verloren ging. Schon zu Flaconi-Zeiten hatten sie deshalb eine In-House-Lösung auf Grundlage des Net-Promoter-Scores (Kennzahl, die zeigt, wie viele Kunden ein Produkt weiterempfehlen würden) aufgebaut – jetzt ist daraus Zenloop entstanden. Das Ziel: Unternehmen sollen die Kundenzufriedenheit ohne lange Fragenbögen ermitteln können. Stattdessen sollen Nutzer durch wenige Klicks Feedback geben können, das dann angeblich durch AI-Prozesse zu den richtigen Mitarbeitern im Unternehmen weitergeleitet wird. Die Antwortraten sollen bei bis zu 50 Prozent liegen.

Große Nummer aus Israel: IronSource

Als dritte Company haben wir uns für IronSource aus Israel entschieden. Das Unternehmen wird heute bereits mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet – und das nicht ohne Grund. IronSource hilft Entwicklern dabei, ihre Apps zu monetarisieren. Das Unternehmen hat sich vor allem auf die Free-To-Play-Ökonomie spezialisiert und entwickelt Analytics-, Werbe- und Distributions-Tools. IronSource liefert etwa die Ads in verschiedenen kostenlosen Apps aus und ist in dem Bereich mittlerweile weltweit eines der führenden Unternehmen – jetzt wollen sie auf dem deutschen Markt einsteigen. Mal sehen, was sie hier bewegen können.

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