Der Beastie-Boys-Gründer im OMR Podcast: Über Hip-Hop-Anfänge und eine ikonische Marke

Mike D Beastie Boys

Philipp Westermeyer (r.) mit Beastie Boys-Gründer Mike D

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Mike D erzählt im OMR Podcast warum die Beastie Boys ein Buch geschrieben haben und Social Media nicht so mögen

Die Beastie Boys sind eine der einflussreichsten Bands in Sachen Hip Hop und Punk Rock. Nach dem Tod von Adam „MCA“ Yauch wollen die beiden übrigen Bandmitglieder Michael „Mike D“ Diamond und Adam „Ad-Rock“ Horovitz zwar nicht mehr als Beastie Boys auftreten, zeigen mit ihrer gerade erschienenen Bandbiografie „Beastie Boys Book“ aber, wie stark die Marke immer noch ist. Im OMR Podcast erzählt Mike D, wie sich Hip Hop seit den Hochzeiten der Band entwickelt hat und warum sie die großen Plattformen so zurückhalten nutzen.

„Wir haben nicht geplant, so groß zu werden. Wir kommen schließlich aus dem Punk Rock und zu unserer Zeit wollte eigentlich niemand Großes so eine Musik anfassen“, sagt Beastie-Boys-Gründungsmitglied Mike D im OMR Podcast. Gemeinsam mit Adam Yauch und zwei weiteren Musikern gründet er 1981 die Beastie Boys. 50 Millionen verkaufte Platten später gelten sie als erfolgreichste Rap-Gruppe der Welt. Die Alben „Licensed To III“ und „Paul’s Boutique“ gelten als Hip-Hop-Meilensteine.

Buch statt Doku?

Jetzt haben Mike D und Ad-Rock ein Buch über die Band geschrieben. Die Band-Biografie ist ein lang angedachtes Projekt, dass vor allem an das verstorbene Bandmitglied Adam Yauch erinnern soll. „Das Buch brachte Adam zurück in unser Leben“, sagt Mike D. „Es ist die Chance, unsere Geschichte zu erzählen.“ Die Beastie Boys und ihre Musik seien vor allem durch ihre Heimat New York in den frühen 80ern geprägt gewesen. „All diese Musiker, all diese DJs haben einfach ihr Ding gemacht zu dieser Zeit. Es war so günstig in New York zu leben damals. Das Buch erklärt all die Zusammenhänge, die zur Entstehung der Beastie Boys beigetragen haben“, sagt er.

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October 30 #beastieboysbook

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Seit dem Tod von Yauch treten die übrigen Beastie Boys nicht mehr live als Band auf. Für die Präsentation des Buches kehren Mike D und Ad-Rock aber auf die Bühne zurück. Sie haben eine Kombination aus Lesung und Show entwickelt – inklusive Bildern aus dem Buch und musikalischen Einschüben. „Das ist so ein bisschen wie die Beastie Boys-Museumsausstellung, nur nicht ganz so hochtrabend wie in einem echten Museum“, so Mike D. Demnächst stehe auf jeden Fall auch eine Filmdoku über die Band auf dem Programm. Das Buchprojekt sei nur schon viel zu lange in der Mache gewesen und hätte daher Vorrang gehabt.

Keinen Krach mehr machen

Obwohl die Beastie Boys eigentlich schon immer auch neben der Musik eine laute Stimme hatten, nutzen die Jungs die großen Plattformen eher sporadisch. „Wir sind keine Kinder“, sagt Mike D grinsend. „Wir denken, dass wir in dieser Welt nicht noch mehr Krach machen müssen.“ Die Band möge es aber, direkt mit Leuten in Kontakt zu kommen und deshalb schätze er die neuen Möglichkeiten: „In den 90ern war das noch so ineffizient.“ Die Band kennt sich sogar mit dem Magazin-Business aus – in den 90ern brachten sie insgesamt sechs Ausgaben des Magazins Grand Royal auf den Markt. „Print ist einfach nervig. Du musst in etwas so viel investieren, was am Ende nicht lange hält. Heute musst du dich nicht mehr um die Distribution kümmern und kannst dich auf die Inhalte konzentrieren“, so Mike D. Er hätte deshalb in jungen Jahren gern die Tools von heute gehabt – Instagram sei jetzt aber trotzdem einfach an ihm vorbeigegangen.

Wo Mike D einen Unterschied zwischen den Beastie Boys und klassischen Marken sieht, welche Rapper er aktuell richtig gut findet und wonach die Band Werbepartner auswählt, hört Ihr im OMR Podcast.

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Alle Themen des Podcasts mit Beastie Boys-Gründer Mike D im Überblick:

  • Was macht Mike D eigentlich in Berlin? (ab 01:22)
  • Warum haben die Beastie Boys ein Buch geschrieben und nicht einfach eine Netflix-Doku produziert? (ab 03:24)
  • Sieht Mike D die Beastie Boys als Marke der Vergangenheit? (ab 04:47)
  • Überrascht es ihn, dass viele Hip-Hop-Künstler von heute immer noch die Beastie Boys als Inspiration angeben? (ab 06:08)
  • Viele Rapper sehen sich heute als Geschäftsleute. Wie war das bei den Jungs damals? (ab 09:36)
  • Warum Kontrolle über das eigene Werk für die Beastie Boys immer im Mittelpunkt stand (ab 11:10)
  • Wird sich die Beastie Boys Brand noch weiter entwickeln? (ab 12:55)
  • Die Beastie Boys arbeiten ja derzeit an verschiedensten Projekten. Wie suchen sie sich ihre Partner aus? (ab 14:28)
  • Haben die Beastie Boys Angst, wegen ihrer Werbeaktivitäten an Authentizität zu verlieren? (ab 17:37)
  • Die Jungs waren mal an der Streetwear-Brand X-Large beteiligt. Wie sie Anfang der 90er die Marke populär gemacht haben und warum bei Supreme die gleichen Hebel funktionieren (ab 19:13)
  • Hätte Mike D in seiner Karriere Dinge rückblickend gern anders gemacht? (ab 22:53)
  • Wann wurde Hip Hop zur neuen Pop-Musik? (ab 24:17)
  • Würde Mike D gern auch mal wieder live mit seiner Musik auftreten? (ab 26:07)
  • Welche Künstler begeistern ihn aktuell besonders? (ab 28:09)
  • Mike D und Ad Rock sind nicht wahnsinnig aktiv auf den großen Plattformen. Warum nutzen sie die Möglichkeiten nicht stärker? (ab 30:50)
  • Wie entscheidet Mike D, mit welchen Künstlern er heute Musik macht? (ab 34:33)
  • Was ist seine Definition von Erfolg? (ab 36:26)
  • Viele Fans in großen Arenen oder kleine intime Konzerte. Was mag Mike D lieber? (ab 37:51)
  • Welche technische Errungenschaft er am meisten schätzt (ab 39:12)
  • Auf welche verpassten Chancen schaut er zurück? (ab 40:50)
  • Welche Verbindung haben die Beastie Boys zu Deutschland? (ab 41:30)
  • Wie blickt er auf die politische Situation in den USA? Wollen die Jungs hier aktiver und lauter werden? (ab 42:02)

Wie immer könnt Ihr den aktuellen OMR Podcast bei SoundcloudiTunes (falls die aktuelle Episode noch nicht sichtbar ist, einfach abonnieren) oder per RSS-Feed anhören. Auch auf SpotifyStitcher und Deezer findet Ihr uns. Und es gibt jetzt auch einen Alexa Skill! Viel Spaß beim Anhören – und vielen Dank für jede positive Bewertung.

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