Wie Sascha Lobo vom âirgendwas mit digitalâ-Typ zur deutschen Internet-Instanz wurde
Christian Cohrs28.9.2020
Der dienstĂ€lteste ErklĂ€rbĂ€r ĂŒber "Know-how-work-in-progress", funktionale Frisuren und seinen verzweifelten Optimismus
Sascha Lobo bei der Aufnahme fĂŒr den OMR Podcast
Inhalt
- âKnow-how-work-in-progressâ
- Unterhalten und ein bisschen Angst machen
- Print wirkt â beim âPersonal Brandingâ
- Neid auf die Generation Tiktok
- âEs ist ganz wenig in Ordnungâ
- Offensiver Optimismus
- Shitstorm wegen Werbedeal
- Todeslisten und Dark Social
- Kein Mitleid mit Werbern
- Unsere Podcast-Partner im Ăberblick:
- Alle Themen des Podcasts mit Autor und Internet-Legende Sascha Lobo im Ăberblick:
Es ist kompliziert, dieses Internet. Doch zum GlĂŒck gibt es Sascha Lobo. Der Berliner ĂŒbernimmt seit mehr als einem Jahrzehnt den beschwerlichen Job, den Deutschen das Web und seine Folgen zu erklĂ€ren. Ob in âDie Mensch-Maschineâ, seiner 2011 gestarteten Spiegel-Online-Kolumne, auf der KonferenzbĂŒhne oder in seinen BĂŒchern, von denen jedes zum Bestseller wurde â der meinungsfreudige Internet-Vorsteher mit dem auffĂ€lligen roten Iro polarisiert. In der neuen Folge des OMR Podcasts sprechen der Autor und Philipp Westermeyer darĂŒber, wie Lobo vom LĂ€ngstzeitstudenten zur Web-Ikone wurde, warum er Tiktok liebt und weshalb er sich nicht sorgt, jemals nichts mehr zu erklĂ€ren zu haben.
Sascha Lobo gehört zu einer sehr kleinen Minderheit: den Leuten, die es nach dem 38. Hochschulsemester doch noch erfolgreich zum Uni-Abschluss gebracht haben. Doch seit 2013 hat er sein Diplom in âGesellschafts- und Wirtschaftskommunikationâ von der Berliner UdK. Ein Fach, das er ursprĂŒnglich gewĂ€hlt hatte, weil man damit âallesâ werden konnte. Gebraucht hĂ€tte er es wohl eh nicht mehr, sein erster Bestsellererfolg lag damals bereits sieben Jahre zurĂŒck.
âKnow-how-work-in-progressâ
âWir nennen es Arbeitâ hieĂ das Buch, das Lobo 2006 zusammen mit Holm Friebe geschrieben hatte und dessen im Untertitel erwĂ€hnte âdigitale BohĂšmeâ es zur geflĂŒgelten Wendung gebracht hat, die in den folgenden Jahren in keinem Artikel ĂŒber die Berliner Startup-Welt fehlte. âUnd weil da irgendwas mit âdigitalâ im Untertitel war, ist da was hĂ€ngengebliebenâ, sagt Lobo ĂŒber diesen wesentlichen Baustein seiner spĂ€teren Karriere als Deutschlands fĂŒhrender Internet-ErklĂ€rer.
Zu dieser Zeit war Lobo Kreativdirektor in einer Berliner Digitalagentur. Kein Experte fĂŒrs Web, aber einer, der sich fĂŒr Digitalthemen interessiert und immer âersthaft recherchiertâ habe, wenn ihn jemand eine Frage hatte, so Lobo. Als âKnow-how-work-in-progressâ bezeichnet er selbst das Arbeitsprinzip, das sich daraus ergeben habe. Das Internet verĂ€ndert sich permanent, das galt damals wie heute. âMan muss wirklich aufpassen, noch zu verstehen, was da passiertâ, sagt Lobo.
Unterhalten und ein bisschen Angst machen
Und genau darum macht er sich keine Sorgen um die Zukunft seines ErklĂ€rbĂ€r-Business: âFĂŒr mich ist es ein wahnsinnig groĂer Vorteil, dass die Digitalisierung sich immer weiter entwickelt, immer wichtiger wird fĂŒr ungefĂ€hr alleâ, sagt Lobo. âUnd immer wenn man denkt: Jetzt mĂŒssten es doch eigentlich alle wirklich durchdrungen haben, dass dann immer noch eine neue Stufe kommt, die wieder erklĂ€rt und ein bisschen unterhaltsam, eindrucksvoll, faszinierend, leicht angereichert mit Furcht in die Köpfe hineingebracht werden möchte.â
Lobos heutige OmniprĂ€senz verdankt sich aber nicht allein seiner Kompetenz in Digitalfragen. Sie ist auch Resultat eines kalkulierten Haarschnitts und der einstigen Wirkmacht des linearen Fernsehens. Weil er nicht zu den Jungautoren gehörte, die âsehr berĂŒhmt waren, oder wahnsinnig gut aussahenâ, aber trotzdem auf das âBlaue Sofaâ wollte, auf dem das ZDF auf der Frankfurter Buchmesse Schriftsteller zu ihren Werken interviewte, legte sich Lobo vor 14 Jahren seinen Irokesenschnitt zu.
Print wirkt â beim âPersonal Brandingâ
Sein Auftritt schaffte es dann sogar in den Zusammenschnitt der Sofa-Interviews, der anschlieĂend im TV ausgestrahlt wurde, und âWir nennen es Arbeitâ die Reichweite verschaffte, die das DebĂŒt zum Bestseller machte. Und dessen Autor um eine Erkenntnis reicher: âWenn du ein Buch ĂŒber X schreibst, hast du eine natĂŒrliche AutoritĂ€t. Und die wird auch von der Ăffentlichkeit wahrgenommen.â
Ebenso schnell sei ihm damals aber auch klar geworden, dass Wissen ĂŒber die Digitalisierung niemals bedeutet, seine âSchĂ€fchen im Trockenenâ zu haben, weil sĂ€mtliche Gewissheit jederzeit ohne Vorwarnung wertlos werden kann. Das gelte fĂŒr Experten wie fĂŒr alle auf diesem Feld TĂ€tigen: âEben noch denkst du, geil, wir machen Videos und damit wird es ganz groĂ. Und im nĂ€chsten Moment Ă€ndert irgendjemand irgendeinen Algorithmus und deine ganzen Videos fallen in den Keller und du brauchst stattdessen irgendwas anderes. Solche Mechanismen sind die Regel.â
Neid auf die Generation Tiktok
Mit gewissem Neid blickt er darum auf die Nachgeborenen: âIch bin ein wahnsinnig groĂer Fan von den jĂŒngeren Generationen und ihrem Umgang mit der digitalen Weltâ, sagt Lobo. âIch bin wirklich begeistert in ganz vielen Dimensionen, einfach weil die so traumwandlerisch verstanden haben, in welche Richtung es geht.â Etwa indem zwar alle, die es noch anders kannten, das nichts vergessende Internet beklagten. Aber dann ein Millennial kommen musste, um Snapchat zu erfinden, das soziale Netzwerk, dessen Grundidee im Verschwinden von Inhalten besteht. Dadurch, so Lobo, sei es möglich geworden, im Web zu agieren, ohne die mögliche Reue direkt mitzubedenken zu mĂŒssen und auch mal unperfekt sein zu können.
FĂŒr Lobo ist das nicht nur die ErklĂ€rung, warum das Prinzip der Story inzwischen allgegenwĂ€rtig ist. Er sieht darin auch eine Allegorie auf das Leben im Internet-Zeitalter an sich: âDieses stĂ€ndige nachfĂŒttern mĂŒssen, weil es wieder verschwindet, das ist ein sehr schönes Beispiel genau fĂŒr den Mechanismus, dass du dich immer weiterentwickeln musst.â RegelmĂ€Ăig schaue er sich Profile junger Menschen an, bei denen er denke: Wow, die haben einen klugen Umgang damit. âUnd dann schaust du dir das Profil an, und dann ist das letzte Foto von Januar 2017, weil sie seitdem einfach nur noch Stories machen. Das heiĂt, dass sie sich immer weiterentwickeln können â aber auch mĂŒssen. Auf einer Story kannst du dich halt nicht ausruhen. Und das ist ein sehr schönes Sinnbild dafĂŒr, wie das Netz heute funktioniert.â
âEs ist ganz wenig in Ordnungâ
Also alles gut mit dem Web? NatĂŒrlich nicht. Aber: âIch versuche verzweifelt, Optimist zu bleibenâ, sagt Lobo. Deswegen verzweifelt, weil âje tiefer man eindringt in die Materie wie die Welt gerade aufgebaut ist, desto schwieriger wird es, so zu tun, als sei eigentlich alles in Ordnung. Es ist ganz wenig in Ordnung.â
Lobo glaubt beispielsweise, dass die IntensitÀt des digitalen Wandels bei der VerÀnderung der Gesellschaft komplett unterschÀtzt worden sei. Also wie tief Facebook in gesellschaftliche Strukturen eingreife, wie radikal Telegram Menschen und ihre Ansichten im Zeitalter von Corona prÀgen könne, wie wirkmÀchtig Youtube bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien sei, wie krass die ersten zehn Google-Ergebnisse die RealitÀt von sehr vielen Menschen forme.
Offensiver Optimismus
âDas sind Mechanismen, die wir unterschĂ€tzt haben, und wo ich glaube, das wir derzeit ein sehr groĂes Problem habenâ, sagt Lobo. Dem setze er einen âoffensiven Optimismusâ entgegen. Und die Hoffnung, dass sich etwa auf europĂ€ischer Ebene eine diverse Gruppe von Menschen verschiedenster Fachbereiche und HerkĂŒnfte finden wird, die sich zusammen âstrukturiert Gedankenâ machen, wie diese alles andere als profanen Probleme ĂŒberwunden werden können.
Mit Optimismus blickt Lobo auch auf das soziale Netzwerk der Stunde. âIch halte sehr viel von Tiktok, und zwar von der kreativen Mechanik.â Die App fĂŒhre bei den vornehmlich jungen Nutzern zu einer âtechnologisch betreute(n) Explosion der KreativitĂ€tâ. Tiktok könne âinnerhalb von Sekunden weltweit ein kreatives Feuerwerk entfachenâ, wie es das in dieser Art noch nie gegen habe.
Und trotz der negativen Aspekte â Indizien, die dafĂŒr sprechen, dass bestimmter Content von Trans-Themen bis Hongkong gefiltert wird â ist Lobo spĂŒrbar begeistert, wenn die junge Genration es schaffe, politische Inhalte so zu vermitteln, dass eine Vielzahl von Leuten auf einmal mit Themen Black Lives Matter konfrontiert werde.
Shitstorm wegen Werbedeal
NatĂŒrlich kommt im GesprĂ€ch mit Philipp Westermeyer auch eine alte Geschichte zur Sprache, nĂ€mlich Lobos Auftritt als Werbe-Testimonial fĂŒr Vodafone (Disclaimer: heute Partner von OMR). Damals trat er in Spots des Telko-Providers auf und war mit seiner Blog-Vermarktungsfirma auch hinter den Kulissen der Kampagne aktiv. Diese fiel in die Zeit, als gerade heiĂ ĂŒber Netzsperren diskutiert wurde.
WĂ€hrend Lobo sich damals selbst dagegen aussprach, hieĂ es von Vodafone, der Konzern befĂŒrworte Netzsperren. âFaktisch habe ich da ĂŒber Nacht 40.000 Mails mit wĂŒsten Beschimpfungen bekommenâ, sagt Lobo. Es waren neben echten Mails vor allem Benachrichtigungen ĂŒber neue Kommentare in seinem Blog. Jemand hatte einen Bot programmiert, der dort massenhafte Beleidigungen postete.
Todeslisten und Dark Social
Der Shitstorm sei aber harmlos im Vergleich zu den Angriffen gewesen, die ihn heute treffen. Die IntensitĂ€t habe deutlich zugenommen, âseit Nazis im Spiel sindâ, sagt Lobo, der regelmĂ€Ăig attackiert wird, seitdem er in seinen Kolumnen ĂŒber Pegida geschrieben hatte. Inzwischen stehe sein Name auch auf Todeslisten. âMit der Ermordung von Walter LĂŒbcke hat das einen anderen Geschmack bekommen.â Aber letztlich sei es schwierig zu sagen, wie eine solche Todesliste gefĂŒhrt werde, so Lobo. Er habe allerdings bereits andere krasse Listen gesehen, auf denen die Kindergartenzeiten von Kindern der Betroffenen stehen wĂŒrden.
An dieser Stelle findet auch der verzweifelte Optimismus eines Sascha Lobo seine Grenze. Er glaubt nicht, dass die unter dem Schlagwort Dark Social zusammengefasste Kommunikation in von auĂen nicht einsehbaren privaten Telegram-, WhatsApp- oder Facebook-Gruppen und geschlossenen Foren wieder verschwindet. Im Gegenteil: âDas ist eine ganz folgerichtige Entwicklung daraus, dass viele Menschen mittel-hervorragende Erfahrungen damit gemacht haben, dass sie im Netz stattfinden und âstattgefunden bleibenâ.â
Kein Mitleid mit Werbern
Auch wenn Lobo selbst einen Marketing-Hintergrund hat, blickt er gelassen auf die BefĂŒrchtung vieler in der Branche, Kunden aufgrund der Verschiebung von Kommunikation in Dark-Social-KanĂ€le immer schlechter erreichen zu können. âIch mache mir jetzt wahnsinnig wenig Sorgen um Werbungâ, sagt Lobo. Er habe nicht den Eindruck, dass die Branche unmittelbar vorm Sterben stehe, vielmehr erlebe sie ein âunfassbar goldenes Zeitalterâ. Und im Dark-Social-Teil treffe man eh auf fragwĂŒrdige Umfelder. âOb man da jetzt unbedingt stattfinden will, neben so nem lĂ€chelnden Hitler-Bild, da bin ich mir jetzt unsicher.â
Wenn ihr auĂerdem wissen wollt, mit welcher Sorge Lobo auf die US-PrĂ€sidentenwahl blickt, in welcher populĂ€ren Forderung er einen Freifahrtschein fĂŒr Stalker sieht und wieso er fast zehn Jahre gebraucht hat, die Bedeutung seines Social-Media-Profilbilds fĂŒr sein Image zu erkennen, dann hört rein in die neue Ausgabe vom OMR Podcast.
Unsere Podcast-Partner im Ăberblick:
Vodafone bietet seinen Kunden viele Services, die das Business einfacher machen. Das jĂŒngste Angebot nennt sich âOne Net Expressâ. Es geht um eine virtuelle Telefonanlage, die es möglich macht, dass man immer unter einer Telefonnummer erreichbar ist. Also egal, ob Anrufe einen auf dem Smartphone, dem Festnetz oder dem Laptop erreichen. AuĂerdem lassen sich Anrufe dank One Net Express einfach und nahtlos von einem auf das andere GerĂ€t ĂŒbergeben. Eine ideale Lösung vor allem fĂŒr kleine Firmen, Startups oder auch Unternehmen, die Filialen betreiben. Alle Infos gibt es unter vodafone.de/onx.
Snapchat hat eine Nutzerstudie unter dem Namen âSnapchat Generationâ veröffentlicht. Laut dieser ist die aktuelle Generation die informierteste, toleranteste, aktivste und diverseste Gruppe der Geschichte. Marken, die verstehen wollen, wie die aktuelle junge Generation so tickt, und mit welchen Produkten und welcher Kommunikation sie bei diesen punkten können, sollten sich das Ganze einmal anschauen.
Was fĂŒr uns heute alle relevant ist, hat diese Firma schon vor 22 Jahren erkannt: Schon damals hat der Energieversorger Lichtblick komplett auf Ăkostrom gesetzt. Inzwischen sind die Hamburger Deutschlands gröĂter Anbieter. Und jetzt lohnt sich der Wechsel zu Lichtblick besonders. Mit dem Code ROCKSTARS30 bekommt ihr bis zum 30. November auf lichtblick.de 30 Euro Bonus auf den ersten Strom- oder Gasvertrag.
Noch ein Hinweis, der fĂŒr manchen kompliziert klingt, fĂŒr andere aber endlich die lange gesuchte Lösung ist. Es geht den europĂ€ischen Ad-Server-MarktfĂŒhrer Adform. Die Kopenhagener helfen Werbetreibenden, ihre Kampagnen komplett integriert aussteuern zu können. Wichtiger denn je in Zeiten, in denen Third-Party-Cookies wegfallen und Regulation sich stĂ€ndig verĂ€ndern. FĂŒr Kunden mit groĂen Budgets hat Adform ein neues Angebot, die Enterprise Technology Plattform Adform Flow. Wer herausfinden will, ob das genau das ist, was er oder sie braucht, kann sich unter site.adform.com/contact-us fĂŒr ein GesprĂ€ch mit Dr. Jochen Schlosser, Chief Strategy Officer bei Adform, anmelden.
Zum Schluss noch ein Hinweis auf den Podcast âZeitenwendeâ mit Benedikt Herles. In jeder Folge wird ein ausgewĂ€hltes groĂes Zukunftsthema besprochen, etwa âGeldâ oder âAfrikaâ. Das Thema der aktuellen Ausgabe könnte gröĂer nicht sein: der Weltraum. Herles spricht unter anderem mit seinem Gast Daniel Metzler vom Raketen-Startup Isar Aerospace darĂŒber, welches Potenzial das All bietet â und welche Rolle Startups bei dessen Eroberung spielen können.
Alle Themen des Podcasts mit Autor und Internet-Legende Sascha Lobo im Ăberblick:
- Wie Sascha Lobo zum Internet-ErklÀrbÀr wurde (ab 5:24)
- Wieso er in seinem gesamten Berufsleben nur sechs Monate lang Angestellter gewesen ist (ab 8:31)
- Was seine erste Firma fĂŒr Blogvermarktung gemacht hat und woran sie zugrunde ging (9:15)
- Welche GröĂenordnung die Honorare fĂŒr seine VortrĂ€ge bekommt (11:05)
- Warum er einen Aspekt an der Speaker-TĂ€tigkeit fĂŒr unterschĂ€tzt hĂ€lt (ab 12:55)
- Welche Rolle das lineare Fernsehen bei der Entstehung seiner Frisur gespielt hat (ab 14:02)
- Wie oft sich sein letztes Buch âRealitĂ€tsschockâ verkauft hat (ab 16:48)
- Woher er sein Wissen ĂŒber aufkommende Trends bekommt (ab 20:21)
- Wieso Instagram Stories das perfekte Sinnbild fĂŒr die digitale Gegenwart sind (ab 23:05)
- Welches Erkenntnisse ĂŒber die Digitalisierung die fĂŒr ihn folgenreichsten waren (ab 23:57)
- Wo er mit seinen Annahmen so richtig daneben gelegen hat (ab 30:27)
- Was es braucht, um die gegenwÀrtigen Probleme mit digitalen Plattformen anzugehen (ab 36:44)
- Welche sozialen Medien er selbst aktiv benutzt (ab 38:58)
- Wieso er bei Linkedin und Xing jeweils nur einen Kontakt hat (ab 41:46)
- Wodurch Tiktok soziale Medien auf eine neue Ebene hebt (ab 46:02)
- Wie er sich selbst politisch verortet (ab 50:26)
- Welche Entwicklung er mit Blick auf die US-Wahl erwartet (ab 52:25)
- Wie er auf die Kontroverse um seine Rolle als Vodafone-Testimonial zurĂŒckblickt (ab 56:05)
- Welche Bedeutung er dem PhÀnomen Dark Social beimisst (1:00:46)
- Warum man ohne Digital-VerstÀndnis gesellschaftliche Entwicklungen nicht mehr begreift (ab 1:03:57)
- Wie Lobo zu Forderungen nach einer Klarnamenpflicht steht (ab 1:04:43)
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