Wie Sascha Lobo vom „irgendwas mit digital“-Typ zur deutschen Internet-Instanz wurde

Der dienstĂ€lteste ErklĂ€rbĂ€r ĂŒber "Know-how-work-in-progress", funktionale Frisuren und seinen verzweifelten Optimismus

Sascha Lobo bei der Aufnahme fĂŒr den OMR Podcast
Sascha Lobo bei der Aufnahme fĂŒr den OMR Podcast
Inhalt
  1. „Know-how-work-in-progress“
  2. Unterhalten und ein bisschen Angst machen
  3. Print wirkt – beim „Personal Branding“
  4. Neid auf die Generation Tiktok
  5. „Es ist ganz wenig in Ordnung“
  6. Offensiver Optimismus
  7. Shitstorm wegen Werbedeal
  8. Todeslisten und Dark Social
  9. Kein Mitleid mit Werbern
  10. Unsere Podcast-Partner im Überblick:
  11. Alle Themen des Podcasts mit Autor und Internet-Legende Sascha Lobo im Überblick:
Es ist kompliziert, dieses Internet. Doch zum GlĂŒck gibt es Sascha Lobo. Der Berliner ĂŒbernimmt seit mehr als einem Jahrzehnt den beschwerlichen Job, den Deutschen das Web und seine Folgen zu erklĂ€ren. Ob in „Die Mensch-Maschine“, seiner 2011 gestarteten Spiegel-Online-Kolumne, auf der KonferenzbĂŒhne oder in seinen BĂŒchern, von denen jedes zum Bestseller wurde – der meinungsfreudige Internet-Vorsteher mit dem auffĂ€lligen roten Iro polarisiert. In der neuen Folge des OMR Podcasts sprechen der Autor und Philipp Westermeyer darĂŒber, wie Lobo vom LĂ€ngstzeitstudenten zur Web-Ikone wurde, warum er Tiktok liebt und weshalb er sich nicht sorgt, jemals nichts mehr zu erklĂ€ren zu haben.
Sascha Lobo gehört zu einer sehr kleinen Minderheit: den Leuten, die es nach dem 38. Hochschulsemester doch noch erfolgreich zum Uni-Abschluss gebracht haben. Doch seit 2013 hat er sein Diplom in „Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation“ von der Berliner UdK. Ein Fach, das er ursprĂŒnglich gewĂ€hlt hatte, weil man damit „alles“ werden konnte. Gebraucht hĂ€tte er es wohl eh nicht mehr, sein erster Bestsellererfolg lag damals bereits sieben Jahre zurĂŒck.

„Know-how-work-in-progress“

„Wir nennen es Arbeit“ hieß das Buch, das Lobo 2006 zusammen mit Holm Friebe geschrieben hatte und dessen im Untertitel erwĂ€hnte „digitale BohĂšme“ es zur geflĂŒgelten Wendung gebracht hat, die in den folgenden Jahren in keinem Artikel ĂŒber die Berliner Startup-Welt fehlte. „Und weil da irgendwas mit ‚digital‘ im Untertitel war, ist da was hĂ€ngengeblieben“, sagt Lobo ĂŒber diesen wesentlichen Baustein seiner spĂ€teren Karriere als Deutschlands fĂŒhrender Internet-ErklĂ€rer.
Zu dieser Zeit war Lobo Kreativdirektor in einer Berliner Digitalagentur. Kein Experte fĂŒrs Web, aber einer, der sich fĂŒr Digitalthemen interessiert und immer „ersthaft recherchiert“ habe, wenn ihn jemand eine Frage hatte, so Lobo. Als „Know-how-work-in-progress“ bezeichnet er selbst das Arbeitsprinzip, das sich daraus ergeben habe. Das Internet verĂ€ndert sich permanent, das galt damals wie heute. „Man muss wirklich aufpassen, noch zu verstehen, was da passiert“, sagt Lobo.

Unterhalten und ein bisschen Angst machen

Und genau darum macht er sich keine Sorgen um die Zukunft seines ErklĂ€rbĂ€r-Business: „FĂŒr mich ist es ein wahnsinnig großer Vorteil, dass die Digitalisierung sich immer weiter entwickelt, immer wichtiger wird fĂŒr ungefĂ€hr alle“, sagt Lobo. „Und immer wenn man denkt: Jetzt mĂŒssten es doch eigentlich alle wirklich durchdrungen haben, dass dann immer noch eine neue Stufe kommt, die wieder erklĂ€rt und ein bisschen unterhaltsam, eindrucksvoll, faszinierend, leicht angereichert mit Furcht in die Köpfe hineingebracht werden möchte.“
Lobos heutige OmniprĂ€senz verdankt sich aber nicht allein seiner Kompetenz in Digitalfragen. Sie ist auch Resultat eines kalkulierten Haarschnitts und der einstigen Wirkmacht des linearen Fernsehens. Weil er nicht zu den Jungautoren gehörte, die „sehr berĂŒhmt waren, oder wahnsinnig gut aussahen“, aber trotzdem auf das „Blaue Sofa“ wollte, auf dem das ZDF auf der Frankfurter Buchmesse Schriftsteller zu ihren Werken interviewte, legte sich Lobo vor 14 Jahren seinen Irokesenschnitt zu.
Sein Auftritt schaffte es dann sogar in den Zusammenschnitt der Sofa-Interviews, der anschließend im TV ausgestrahlt wurde, und „Wir nennen es Arbeit“ die Reichweite verschaffte, die das DebĂŒt zum Bestseller machte. Und dessen Autor um eine Erkenntnis reicher: „Wenn du ein Buch ĂŒber X schreibst, hast du eine natĂŒrliche AutoritĂ€t. Und die wird auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen.“
Ebenso schnell sei ihm damals aber auch klar geworden, dass Wissen ĂŒber die Digitalisierung niemals bedeutet, seine „SchĂ€fchen im Trockenen“ zu haben, weil sĂ€mtliche Gewissheit jederzeit ohne Vorwarnung wertlos werden kann. Das gelte fĂŒr Experten wie fĂŒr alle auf diesem Feld TĂ€tigen: „Eben noch denkst du, geil, wir machen Videos und damit wird es ganz groß. Und im nĂ€chsten Moment Ă€ndert irgendjemand irgendeinen Algorithmus und deine ganzen Videos fallen in den Keller und du brauchst stattdessen irgendwas anderes. Solche Mechanismen sind die Regel.“

Neid auf die Generation Tiktok

Mit gewissem Neid blickt er darum auf die Nachgeborenen: „Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von den jĂŒngeren Generationen und ihrem Umgang mit der digitalen Welt“, sagt Lobo. „Ich bin wirklich begeistert in ganz vielen Dimensionen, einfach weil die so traumwandlerisch verstanden haben, in welche Richtung es geht.“ Etwa indem zwar alle, die es noch anders kannten, das nichts vergessende Internet beklagten. Aber dann ein Millennial kommen musste, um Snapchat zu erfinden, das soziale Netzwerk, dessen Grundidee im Verschwinden von Inhalten besteht. Dadurch, so Lobo, sei es möglich geworden, im Web zu agieren, ohne die mögliche Reue direkt mitzubedenken zu mĂŒssen und auch mal unperfekt sein zu können.
FĂŒr Lobo ist das nicht nur die ErklĂ€rung, warum das Prinzip der Story inzwischen allgegenwĂ€rtig ist. Er sieht darin auch eine Allegorie auf das Leben im Internet-Zeitalter an sich: „Dieses stĂ€ndige nachfĂŒttern mĂŒssen, weil es wieder verschwindet, das ist ein sehr schönes Beispiel genau fĂŒr den Mechanismus, dass du dich immer weiterentwickeln musst.“ RegelmĂ€ĂŸig schaue er sich Profile junger Menschen an, bei denen er denke: Wow, die haben einen klugen Umgang damit. „Und dann schaust du dir das Profil an, und dann ist das letzte Foto von Januar 2017, weil sie seitdem einfach nur noch Stories machen. Das heißt, dass sie sich immer weiterentwickeln können – aber auch mĂŒssen. Auf einer Story kannst du dich halt nicht ausruhen. Und das ist ein sehr schönes Sinnbild dafĂŒr, wie das Netz heute funktioniert.“

„Es ist ganz wenig in Ordnung“

Also alles gut mit dem Web? NatĂŒrlich nicht. Aber: „Ich versuche verzweifelt, Optimist zu bleiben“, sagt Lobo. Deswegen verzweifelt, weil „je tiefer man eindringt in die Materie wie die Welt gerade aufgebaut ist, desto schwieriger wird es, so zu tun, als sei eigentlich alles in Ordnung. Es ist ganz wenig in Ordnung.“
Lobo glaubt beispielsweise, dass die IntensitÀt des digitalen Wandels bei der VerÀnderung der Gesellschaft komplett unterschÀtzt worden sei. Also wie tief Facebook in gesellschaftliche Strukturen eingreife, wie radikal Telegram Menschen und ihre Ansichten im Zeitalter von Corona prÀgen könne, wie wirkmÀchtig Youtube bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien sei, wie krass die ersten zehn Google-Ergebnisse die RealitÀt von sehr vielen Menschen forme.

Offensiver Optimismus

„Das sind Mechanismen, die wir unterschĂ€tzt haben, und wo ich glaube, das wir derzeit ein sehr großes Problem haben“, sagt Lobo. Dem setze er einen „offensiven Optimismus“ entgegen. Und die Hoffnung, dass sich etwa auf europĂ€ischer Ebene eine diverse Gruppe von Menschen verschiedenster Fachbereiche und HerkĂŒnfte finden wird, die sich zusammen „strukturiert Gedanken“ machen, wie diese alles andere als profanen Probleme ĂŒberwunden werden können.
Mit Optimismus blickt Lobo auch auf das soziale Netzwerk der Stunde. „Ich halte sehr viel von Tiktok, und zwar von der kreativen Mechanik.“ Die App fĂŒhre bei den vornehmlich jungen Nutzern zu einer „technologisch betreute(n) Explosion der KreativitĂ€t“. Tiktok könne „innerhalb von Sekunden weltweit ein kreatives Feuerwerk entfachen“, wie es das in dieser Art noch nie gegen habe.
Und trotz der negativen Aspekte – Indizien, die dafĂŒr sprechen, dass bestimmter Content von Trans-Themen bis Hongkong gefiltert wird – ist Lobo spĂŒrbar begeistert, wenn die junge Genration es schaffe, politische Inhalte so zu vermitteln, dass eine Vielzahl von Leuten auf einmal mit Themen Black Lives Matter konfrontiert werde.

Shitstorm wegen Werbedeal

NatĂŒrlich kommt im GesprĂ€ch mit Philipp Westermeyer auch eine alte Geschichte zur Sprache, nĂ€mlich Lobos Auftritt als Werbe-Testimonial fĂŒr Vodafone (Disclaimer: heute Partner von OMR). Damals trat er in Spots des Telko-Providers auf und war mit seiner Blog-Vermarktungsfirma auch hinter den Kulissen der Kampagne aktiv. Diese fiel in die Zeit, als gerade heiß ĂŒber Netzsperren diskutiert wurde.
WĂ€hrend Lobo sich damals selbst dagegen aussprach, hieß es von Vodafone, der Konzern befĂŒrworte Netzsperren. „Faktisch habe ich da ĂŒber Nacht 40.000 Mails mit wĂŒsten Beschimpfungen bekommen“, sagt Lobo. Es waren neben echten Mails vor allem Benachrichtigungen ĂŒber neue Kommentare in seinem Blog. Jemand hatte einen Bot programmiert, der dort massenhafte Beleidigungen postete.

Todeslisten und Dark Social

Der Shitstorm sei aber harmlos im Vergleich zu den Angriffen gewesen, die ihn heute treffen. Die IntensitĂ€t habe deutlich zugenommen, „seit Nazis im Spiel sind“, sagt Lobo, der regelmĂ€ĂŸig attackiert wird, seitdem er in seinen Kolumnen ĂŒber Pegida geschrieben hatte. Inzwischen stehe sein Name auch auf Todeslisten. „Mit der Ermordung von Walter LĂŒbcke hat das einen anderen Geschmack bekommen.“ Aber letztlich sei es schwierig zu sagen, wie eine solche Todesliste gefĂŒhrt werde, so Lobo. Er habe allerdings bereits andere krasse Listen gesehen, auf denen die Kindergartenzeiten von Kindern der Betroffenen stehen wĂŒrden.
An dieser Stelle findet auch der verzweifelte Optimismus eines Sascha Lobo seine Grenze. Er glaubt nicht, dass die unter dem Schlagwort Dark Social zusammengefasste Kommunikation in von außen nicht einsehbaren privaten Telegram-, WhatsApp- oder Facebook-Gruppen und geschlossenen Foren wieder verschwindet. Im Gegenteil: „Das ist eine ganz folgerichtige Entwicklung daraus, dass viele Menschen mittel-hervorragende Erfahrungen damit gemacht haben, dass sie im Netz stattfinden und ’stattgefunden bleiben‘.“

Kein Mitleid mit Werbern

Auch wenn Lobo selbst einen Marketing-Hintergrund hat, blickt er gelassen auf die BefĂŒrchtung vieler in der Branche, Kunden aufgrund der Verschiebung von Kommunikation in Dark-Social-KanĂ€le immer schlechter erreichen zu können. „Ich mache mir jetzt wahnsinnig wenig Sorgen um Werbung“, sagt Lobo. Er habe nicht den Eindruck, dass die Branche unmittelbar vorm Sterben stehe, vielmehr erlebe sie ein „unfassbar goldenes Zeitalter“. Und im Dark-Social-Teil treffe man eh auf fragwĂŒrdige Umfelder. „Ob man da jetzt unbedingt stattfinden will, neben so nem lĂ€chelnden Hitler-Bild, da bin ich mir jetzt unsicher.“
Wenn ihr außerdem wissen wollt, mit welcher Sorge Lobo auf die US-PrĂ€sidentenwahl blickt, in welcher populĂ€ren Forderung er einen Freifahrtschein fĂŒr Stalker sieht und wieso er fast zehn Jahre gebraucht hat, die Bedeutung seines Social-Media-Profilbilds fĂŒr sein Image zu erkennen, dann hört rein in die neue Ausgabe vom OMR Podcast.

Unsere Podcast-Partner im Überblick:

Vodafone bietet seinen Kunden viele Services, die das Business einfacher machen. Das jĂŒngste Angebot nennt sich „One Net Express“. Es geht um eine virtuelle Telefonanlage, die es möglich macht, dass man immer unter einer Telefonnummer erreichbar ist. Also egal, ob Anrufe einen auf dem Smartphone, dem Festnetz oder dem Laptop erreichen. Außerdem lassen sich Anrufe dank One Net Express einfach und nahtlos von einem auf das andere GerĂ€t ĂŒbergeben. Eine ideale Lösung vor allem fĂŒr kleine Firmen, Startups oder auch Unternehmen, die Filialen betreiben. Alle Infos gibt es unter vodafone.de/onx.
Snapchat hat eine Nutzerstudie unter dem Namen „Snapchat Generation“ veröffentlicht. Laut dieser ist die aktuelle Generation die informierteste, toleranteste, aktivste und diverseste Gruppe der Geschichte. Marken, die verstehen wollen, wie die aktuelle junge Generation so tickt, und mit welchen Produkten und welcher Kommunikation sie bei diesen punkten können, sollten sich das Ganze einmal anschauen.
Was fĂŒr uns heute alle relevant ist, hat diese Firma schon vor 22 Jahren erkannt: Schon damals hat der Energieversorger Lichtblick komplett auf Ökostrom gesetzt. Inzwischen sind die Hamburger Deutschlands grĂ¶ĂŸter Anbieter. Und jetzt lohnt sich der Wechsel zu Lichtblick besonders. Mit dem Code ROCKSTARS30 bekommt ihr bis zum 30. November auf lichtblick.de 30 Euro Bonus auf den ersten Strom- oder Gasvertrag.
Noch ein Hinweis, der fĂŒr manchen kompliziert klingt, fĂŒr andere aber endlich die lange gesuchte Lösung ist. Es geht den europĂ€ischen Ad-Server-MarktfĂŒhrer Adform. Die Kopenhagener helfen Werbetreibenden, ihre Kampagnen komplett integriert aussteuern zu können. Wichtiger denn je in Zeiten, in denen Third-Party-Cookies wegfallen und Regulation sich stĂ€ndig verĂ€ndern. FĂŒr Kunden mit großen Budgets hat Adform ein neues Angebot, die Enterprise Technology Plattform Adform Flow. Wer herausfinden will, ob das genau das ist, was er oder sie braucht, kann sich unter site.adform.com/contact-us fĂŒr ein GesprĂ€ch mit Dr. Jochen Schlosser, Chief Strategy Officer bei Adform, anmelden.
Zum Schluss noch ein Hinweis auf den Podcast „Zeitenwende“ mit Benedikt Herles. In jeder Folge wird ein ausgewĂ€hltes großes Zukunftsthema besprochen, etwa „Geld“ oder „Afrika“. Das Thema der aktuellen Ausgabe könnte grĂ¶ĂŸer nicht sein: der Weltraum. Herles spricht unter anderem mit seinem Gast Daniel Metzler vom Raketen-Startup Isar Aerospace darĂŒber, welches Potenzial das All bietet – und welche Rolle Startups bei dessen Eroberung spielen können.

Alle Themen des Podcasts mit Autor und Internet-Legende Sascha Lobo im Überblick:

  • Wie Sascha Lobo zum Internet-ErklĂ€rbĂ€r wurde (ab 5:24)
  • Wieso er in seinem gesamten Berufsleben nur sechs Monate lang Angestellter gewesen ist (ab 8:31)
  • Was seine erste Firma fĂŒr Blogvermarktung gemacht hat und woran sie zugrunde ging (9:15)
  • Welche GrĂ¶ĂŸenordnung die Honorare fĂŒr seine VortrĂ€ge bekommt (11:05)
  • Warum er einen Aspekt an der Speaker-TĂ€tigkeit fĂŒr unterschĂ€tzt hĂ€lt (ab 12:55)
  • Welche Rolle das lineare Fernsehen bei der Entstehung seiner Frisur gespielt hat (ab 14:02)
  • Wie oft sich sein letztes Buch „RealitĂ€tsschock“ verkauft hat (ab 16:48)
  • Woher er sein Wissen ĂŒber aufkommende Trends bekommt (ab 20:21)
  • Wieso Instagram Stories das perfekte Sinnbild fĂŒr die digitale Gegenwart sind (ab 23:05)
  • Welches Erkenntnisse ĂŒber die Digitalisierung die fĂŒr ihn folgenreichsten waren (ab 23:57)
  • Wo er mit seinen Annahmen so richtig daneben gelegen hat (ab 30:27)
  • Was es braucht, um die gegenwĂ€rtigen Probleme mit digitalen Plattformen anzugehen (ab 36:44)
  • Welche sozialen Medien er selbst aktiv benutzt (ab 38:58)
  • Wieso er bei Linkedin und Xing jeweils nur einen Kontakt hat (ab 41:46)
  • Wodurch Tiktok soziale Medien auf eine neue Ebene hebt (ab 46:02)
  • Wie er sich selbst politisch verortet (ab 50:26)
  • Welche Entwicklung er mit Blick auf die US-Wahl erwartet (ab 52:25)
  • Wie er auf die Kontroverse um seine Rolle als Vodafone-Testimonial zurĂŒckblickt (ab 56:05)
  • Welche Bedeutung er dem PhĂ€nomen Dark Social beimisst (1:00:46)
  • Warum man ohne Digital-VerstĂ€ndnis gesellschaftliche Entwicklungen nicht mehr begreift (ab 1:03:57)
  • Wie Lobo zu Forderungen nach einer Klarnamenpflicht steht (ab 1:04:43)

OMR PodcastPhilipp WestermeyerSascha Lobo
Christian Cohrs
Autor*In
Christian Cohrs

Editor & Content Strategist bei OMR und Host des FUTURE MOVES-Podcasts. Zuvor war er Redaktionsleiter des Wirtschaftsmagazins Business Punk in Berlin, Co-Autor des Sachbuchs "Generation Selfie".

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