Digital Asset Management (DAM)Marketing Resource ManagementBrand ManagementCreative Management PlatformsOnline Proofing Digital Rights Management (DRM)

210 % mehr Deals: Was passiert, wenn die richtigen Daten endlich im CRM landen

Lisa König22.1.2026

Wie pixx.io Buyer-Intent-Daten aus OMR Reviews in HubSpot integriert und daraus messbaren Pipeline-Impact erzeugt

210% mehr Deals mit Buyer Intent
Inhalt
  1. Wenn Buyer-Intent-Daten ungenutzt bleiben
  2. Vom manuellen Daten-Durchforsten zur automatisierten Intent-Pipeline
  3. Das neue Setup: OMR Reviews X HubSpot X Slack
  4. „Leicht zu implementieren und ein Game-Changer“
  5. Was sich im Vertrieb verändert: 210 % mehr Deals mit OMR-Touchpoint
  6. Buyer-Intent-Daten als Frühwarnsystem im Customer Success Management
  7. Das kannst du dir von pixx.io abschauen 
Wer Software kauft, recherchiert zuerst online. Auf Plattformen wie OMR Reviews hinterlassen diese Recherchen deutliche Spuren: Profilaufrufe, Kategorien, Vergleiche mit Wettbewerbern – was nach anonymen Klicks aussieht, wird von OMR Reviews entschlüsselt und mit weiteren Informationen angereichert. So entsteht aus einem scheinbar nichtssagenden Profilbesuch ein klarer Hinweis darauf, welches Unternehmen auf der Suche nach Antworten ist, und für welches Thema es sich interessiert.
Für SaaS-Teams sind solche Signale enorm wertvoll: Sie zeigen, welche Unternehmen gerade aktiv nach einer Software-Lösung suchen. In der Realität bleiben diese sogenannten Buyer-Intent-Daten jedoch häufig ungenutzt. Die Gründe sind banal: fehlende Prozesse, fehlende Zeit oder fehlendes Wissen darüber, wie die Daten im Arbeitsalltag helfen.
So war es auch bei pixx.io, einem Software-Anbieter für Digital Asset Management (DAM). Obwohl das Team Zugriff auf die Buyer-Intent-Daten von OMR Reviews hatte, spielten diese im Vertrieb kaum eine Rolle. Bis ein Meeting zwischen Marketing und Sales die zentrale Frage aufwarf: „Wie viele Chancen gehen uns eigentlich verloren, weil niemand systematisch auf diese Signale schaut?“
Im Gespräch mit Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin bei pixx.io, wird deutlich, wie groß der Unterschied zwischen „Wir haben Intent-Daten“ und „Wir nutzen Intent-Daten strategisch“ sein kann.

Wenn Buyer-Intent-Daten ungenutzt bleiben

Bei pixx.io lagen die OMR Reviews Daten lange ungenutzt im Account: „Wir hatten die Buyer-Intent-Daten von OMR Reviews schon etwas länger und ich denke, in vielen Unternehmen ist es so etwas wie verstecktes Gold. Viele haben sie, aber sie werden selten richtig effizient genutzt“, sagt Sabrina Haselbach.
Es fehlte die systematische Integration der Daten in den Alltag von pixx.io. Potenzielle Opportunities blieben so unsichtbar.
Zur Wendung kam es, nachdem Marketing und Sales sich gemeinsam mit den Daten auseinandergesetzt hatten. Die Teams erkannten die Relevanz der Einblicke für das eigene Geschäft – und das bislang verloren gegangene Potenzial. 

Vom manuellen Daten-Durchforsten zur automatisierten Intent-Pipeline

Die anfängliche Arbeit mit den Buyer-Intent-Daten war jedoch alles andere als einfach und keinesfalls skalierbar. 
Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin

„Zu Beginn war alles tatsächlich manuell. Meine Kollegen vom SDR-Team haben sich mehrmals die Woche hingesetzt, haben diese ganzen Daten manuell durchgeschaut. Das hat ganz viel Zeit geschluckt und war nicht wirklich effizient. Teilweise war auch gar nicht die Zeit dazu da.“

Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin, pixx.io

Das ist ein klassisches Muster: Buyer-Intent-Daten werden zwar exportiert, sortiert und bewertet, doch am Ende entsteht kein konsistenter Prozess. Leads verlaufen im Sand, weil die Priorisierung fehlt.
Für pixx.io war deshalb klar: Wenn die Daten wirklich Mehrwert liefern sollen, müssen sie dort auftauchen, wo das Team sowieso arbeitet. Und das ist keine Excel-Tabelle, sondern dasCRM-System des Unternehmens sowie interne Kommunikationskanäle.

Das neue Setup: OMR Reviews X HubSpot X Slack

Heute ist der Workflow bei pixx.io dank Verbindung zum OMRViewer vollständig automatisiert und in bestehende Abläufe integriert: 
„Unser heutiges Setup connectet das Backend von OMR mit den Intent-Daten zu unserem HubSpot-System. Da laufen im Hintergrund Automatisierungen ab und dann werden Kollegen aus dem Sales in Slack benachrichtigt, wenn da etwas Neues, Spannendes reinkommt“, beschreibt Sabrina Haselbach den neuen Prozess.
Der Ablauf im Detail:
  1. In HubSpot wird geprüft, ob ein Unternehmen einen definierten Intent-Score erreicht, zum Beispiel >30.
  2. Es wird bewertet, ob relevante Seiten besucht wurden.
  3. Qualifizierte Unternehmen erscheinen im eigenen Slack-Channel.
  4. SDRs prüfen die Top-5-URLs und gleichen sie mit bestehenden CRM-Kontakten ab.
  5. Sind Kontakte bereits in der Datenbank von pixx.io hinterlegt, erfolgt die direkte Ansprache. Ansonsten beginnt die Recherche über LinkedIn oder andere Quellen.
So wird aus einem unübersichtlichen Datenblock eine klare, priorisierte Pipeline.

„Leicht zu implementieren und ein Game-Changer“

Viele Teams erwarten hohen technischen Aufwand, wenn sie über automatisierte Prozesse nachdenken. Bei pixx.io war das Gegenteil der Fall. „Die Umsetzung war ziemlich leicht. Die Integration von OMR und HubSpot lief fehlerfrei, ohne doppelte Datensätze. Von daher war es leicht zu implementieren und ein Game-Changer“, sagt Sabrina Haselbach.
Der einzige Stolperstein sei ein benutzerdefinierter Code-Workflow in HubSpot gewesen, welcher der Senior Inbound Marketing Managerin zufolge jedoch schnell gelöst werden konnte.

Was sich im Vertrieb verändert: 210 % mehr Deals mit OMR-Touchpoint

Der Effekt auf die Pipeline ist klar messbar. Sabrina Haselbach beschreibt zwei zentrale Veränderungen:
1. Massive Zeitersparnis im SDR-Team
Kein manuelles Sortieren mehr, keine Datenlisten, die veralten, bevor sie bearbeitet werden können.
2. Deutlich höhere Relevanz der Gespräche
Die SDRs sprechen mit Unternehmen, die sich nachweislich mit Digital Asset Management beschäftigen.
„Wir haben im Vergleich zum letzten Jahr 210 Prozent mehr Deals eröffnet, in denen OMR ein Touchpoint war“, so Sabrina Haselbach.
Parallel ergänzt pixx.io das Test-Account-Formular („Woher kennst du uns?“), um Touchpoints transparenter zu machen und Attribution zu verbessern.

Buyer-Intent-Daten als Frühwarnsystem im Customer Success Management

Intent-Daten helfen nicht nur bei der Acquisition. Für pixx.io sind sie inzwischen auch ein wichtiges Instrument im Customer Success Management.
„Wir haben eine Automatisierung geschrieben, die abgleicht, ob ein Unternehmen, das unser OMR-Profil besucht hat, bei uns Kunde ist“, erklärt Sabrina Haselbach.„ Dann schauen wir: War der Kunde auf einem Competitor-Profil oder informiert er sich allgemein? Dementsprechend schicken wir zum Beispiel eine Nachricht an das CS-Team.“
Wenn bestehende Kund*innen auf OMR Reviews nach Alternativen suchen, wird das sichtbar. So kann das CS-Team früh reagieren, bevor aus einer ersten Recherche ein konkreter Wechselwunsch wird. Gerade im SaaS-Bereich, wo Retention ein zentraler Growth-Hebel ist, kann dieser Vorsprung entscheidend sein.

Das kannst du dir von pixx.io abschauen 

Sabrinas Fazit ist eindeutig: 
Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin

„Ich würde es definitiv nicht so lange liegen lassen. Nicht manuell auswerten, weil da geht so viel Zeit verloren und teilweise übersieht man etwas. Mit Automatisierung geht es viel leichter, Leads sauber zu trennen. Wir hätten nicht gedacht, dass der Impact so groß wird.“

Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin, pixx.io

Für dein Team bedeutet das:
  • Arbeitet eng mit Sales zusammen, bevor ihr Workflows baut.

  • Startet mit klaren Schwellenwerten wie einem Intent-Score über 30.

  • Bringt die Daten dorthin, wo sie wirken: ins CRM-System und in Kommunikationstools wie Slack.

  • Nutzt Intent-Daten nicht nur für Neukund*innen, sondern auch im Customer Success.

  • Wartet nicht, bis der perfekte Prozess steht – ein schlanker Start bringt oft den größten Hebel.

Der Sprung von „verstecktes Gold“ zu „echtem Pipeline-Impact“ ist kleiner, als viele glauben.
Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Auf OMR Reviews findest du weitere Infos über Buyer-Intent-Daten.
Success Stories
Lisa König
Autor*In
Lisa König

Lisa ist Product Marketing Managerin bei OMR Reviews. Wenn sie gerade nicht an Positionierungen, Storylines oder neuen Content-Formaten arbeitet, steht sie hinter der Kamera oder plant das nächste kreative Projekt. Vor ihrer Zeit bei OMR Reviews hat sie in verschiedenen Marketing- und Kommunikationsrollen im SaaS-Umfeld gearbeitet und bringt eine große Leidenschaft für Storytelling und Pricing-Psychologie mit.

Alle Artikel von Lisa König

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Komm in die OMR Reviews Community & verpasse keine Neuigkeiten & Aktionen rund um die Software-Landschaft mehr.