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Vertical Brand für Zahnbürsten – Das hat Happybrush der DHDL-Auftritt wirklich gebracht

Gründer Florian Kiener erklärt im OMR Podcast, wie Happybrush jetzt wachsen will

Happybrush Podcast

Die Happybrush-Gründer Florian Kiener (links) und Stefan Walter bei „Die Höhle der Löwen“ auf Vox.

Nach einigen Jahren bei Procter & Gamble (u.a. Oral-B) wollten Florian Kiener und Stefan Walter etwas Eigenes – und haben mit der elektrischen Zahnbürste Happybrush ein Konkurrenzprodukt entwickelt. Ein paar Tage nach dem Auftritt beim TV-Format „Die Höhle der Löwen“ zieht Co-Gründer Florian Kiener jetzt ein Fazit: Wie viele Zuschauer haben die Website besucht? Wie viele haben wirklich gekauft? Und mit welcher Marketingstrategie baut das Startup jetzt auf der Aufmerksamkeit auf? Im neuen OMR Podcast liefert er die Antworten.

„Die Zahlen sind natürlich in die Höhe geschossen. Zur Spitzenzeit, etwa dreißig Sekunden nach der Ausstrahlung, waren 16.800 Besucher gleichzeitig auf unserer Seite. Insgesamt waren es an dem Abend 60.000“, erklärt Florian Kiener im Gespräch mit Philipp Westermeyer. Die Conversion Rate habe bei rund zwei Prozent gelegen, also 1.200 verkauften Zahnbürsten. Dasselbe Volumen habe das Startup parallel bei Amazon verkauft. Einen Beteiligungsvertrag mit Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer, die mit 500.000 Euro für 20 Prozent ins Unternehmen einsteigen wollten, sei aber noch nicht zustande gekommen. „Wir sind da noch in Gesprächen. Mit Ralf Dümmel gibt es aber schon einen Lizendeal, dank ihm sind wir jetzt beispielsweise schon bei Karstadt, Quelle, Otto und Edeka gelistet“, so Kiener weiter.

Siebenstelliger Umsatz und neues Venture Capital Anfang 2018?

Bis zur Ausstrahlung konnte die Happybrush-Zahnbürste insgesamt bereits 16.000 mal verkauft werden und außerdem auf Geld eines insgesamt siebenstelligen Investments zurückgreifen. Durch die Platzierungen im stationären Handel und die hohe Aufmerksamkeit verändere sich jetzt die gesamte Marketingstrategie für das Startup. „Der Peak durch DHDL ist ja ein unnatürliches, plötzliches Wachstum, das man erst mal bewältigen muss. Vor DHDL waren vor allem Ads auf Facebook und bei Amazon im Fokus“, sagt Florian Kiener. „Bei Amazon haben wir mehr verkauft als über unseren Shop. Wir nehmen da am Launchpad-Programm teil, das Startups zum Beispiel mehr Sichtbarkeit bringt. Aktuell überlegen wir aber, da wieder rauszugehen, weil es fünf Prozent der Marge kostet.“ Jetzt liege der Fokus vor allem im Retargeting der Seitenbesucher, die noch keine Happybrush gekauft haben. Kiener gesteht: „Da sind wir aber noch ganz am Anfang. Die Journey muss auf jeden Fall noch optimiert werden.“

Eine weitere wichtige Aufgabe sei, potenziellen Käufern überhaupt klar zu machen, dass die Happybrush jetzt im Einzelhandel erhältlich ist. „Mit der Platzierung ist es nicht getan. Erwähnungen in Magazinen des jeweiligen Händlers können da zum Beispiel richtig helfen“, sagt der Gründer. Kaufentscheidend soll laut Florian Kiener weiterhin das Preis-Leistungs-Verhältnis sein; mit 49 Euro ist die Happybrush etwas günstiger als einige Konkurrenzprodukte. Nachdem der Buzz rund um den TV-Auftritt abgeebbt ist und das zehnköpfige Team alle Anfragen abgearbeitet hat, hat Kiener auch schon Pläne für 2018: „Wir schließen das Jahr auf jeden Fall mit einem siebenstelligen Umsatz ab. Dann werden wir ein Kids-Produkt herausbringen und weiter viel im Marketing ausprobieren.“ Außerdem peile das Startup eine Finanzierungsrunde im ersten Quartal 2018 an.

Wie viel Happybrush für einen Klick auf eine Amazon-Anzeige zahlt, wie hoch insgesamt die Customer Acquisition Costs sind und wie es zu der Kooperation mit dem Sex Pistols-Sänger Johnny Rotten im letzten Jahr kam, hört Ihr ab jetzt im neuen OMR Podcast.

Unsere Podcast-Partner

Die Agentur für Mobile- und Web-Development COBE.TECH macht ein spannendes Versprechen: Von der ersten Idee bis zur App dauert es nur vier Wochen. Die Kollegen sind mit extrem viel Leidenschaft und Effizienz bei der Sache – davon könnt Ihr Euch auch bei ihrer eigenen App überzeugen. Mit dem Bundesliga-Manager-Spiel „Kickbase“ haben sie nämlich aus einem Showcase direkt mal ein richtig erfolgreiches Produkt gebaut. Über eine Million Downloads und 200.000 aktive Nutzer sprechen da eine deutliche Sprache. Alle, die jetzt neugierig sind, können sich auf cobe.tech Kosten für Projekte online schätzen lassen. Und bei der Nennung des Codes „OMR“ setzt sich ein Developer einen Tag lang mit Euch an Euer Projekt – gratis!

Push-Notifications kennt man ja vor allem vom Smartphone. Die Kollegen von Iosis übertragen diese Logik jetzt auf stationäre Rechner und dort direkt in den Browser. Mit dem Produkt IoPush könnt Ihr Nutzer, die zugestimmt haben, so beispielweise auf neue Angebote im Shop oder neu veröffentlichte Artikel hinweisen – ohne, dass die Seite geöffnet sein muss. Wer das mal ausprobieren möchte, bekommt mit dem Code „OMR17“ einen Probemonat gratis. Hier entlang.

Am Ende noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Mit den Deep Dives veranstalten wir seit einigen Monaten eine Seminar-Reihe zu verschiedensten Online Marketing-Themen. An einem Tag gibt es immer extrem viel Input von spannenden Machern aus der Szene in einer kleinen Runde; fünf Termine gibt es diese Jahr noch. Am 9. November wird es beispielsweise um Amazon und das Weihnachtsgeschäft gehen, es folgen „Facebook Advertising Pro“ am 14. November, „Influencer Marketing“ am 21. November,“E-Mail-Marketing“ am 28. November und das Thema Podcasts am 5. Dezember. Mit dem Code „Podcast“ bekommen alle Hörer die Möglichkeit, für 419 Euro Netto dabei zu sein.

Alle Themen vom Podcast mit Florian Kiener von Happybrush im Überblick:

  • Wie unterscheidet sich das Produkt Happybrush von anderen Zahnbürsten? (ab 2:00)
  • So entstand die Idee, eine Vertical Brand für Zahnbürsten zu entwickeln (ab 4:00)
  • Nach dem Auftritt bei DHDL: Gab es ein Investment von Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer? (ab 5:00)
  • So viele Zahnbürsten hat Happybrush vor und seit DHDL verkauft (ab 7:00)
  • Wie hat sich das Marketing seit der DHDL-Ausstrahlung verändert? (ab 8:20)
  • Deshalb ist Amazon für Happybrush so wichtig und so viel kostet ein gekaufter Klick (ab 9:30)
  • Vor- und Nachteile von Amazon Launchpad (ab 11:00)
  • So entstand die Zusammenarbeit mit Johnny Rotten, dem Sänger der Sex Pistols – und das hat sie gekostet (ab 12:30)
  • „Mach’s Dir lieber richtig!“ – Deshalb hat Happybrush zum Launch mit einem Dildo geworben (ab 16:00)
  • Einhorn, Mymuesli, True Fruits – Von diesen Firmen lässt sich Happybrush in Sachen PR inspirieren (ab 17:00)
  • Trotz wichtiger und hilfreicher PR: Performance Marketing ist für Happybrush der wichtigste Kanal (ab 18:30)
  • Viel Konkurrenz und hohe Preise machen SEA für Happybrush weniger attraktiv (ab 20:30)
  • Wie viel Potenzial hat der Markt für elektrische Zahnbürsten in Deutschland? (ab 21:30)
  • Der Customer Lifetime Value von Happybrush liegt bei 75 bis 80 Euro, die Customer Acquisition Costs optimalerweise bei zehn bis 15 Euro (ab 24:00)
  • Neue Marketing-Kanäle: Happybrush setzt auch auf Podcast-Werbung und experimentiert aktuell mit Chatbots (ab 25:45)
  • Traffic und Conversion Rate: Welche Effekte hatte der Auftritt bei Die Höhle der Löwen? (ab 27:00)
  • Hat Happybrush schon Influencer Marketing ausprobiert? (ab 29:50)
  • Welches sind die „Low Hanging Fruits“, die als nächstes angegangen werden? (ab 31:20)
  • Deshalb gibt es für die Aufsteckbürsten der Happybrush noch kein Abo-Modell (ab 35:30)
  • Funktioniert Content Marketing, beispielsweise Texte und Videos zu Zahnpflege, für Happybrush? (ab 39:00)
  • Auch nach seiner Zeit bei Procter & Gamble ist Florian Kiener fasziniert, wie das Unternehmen Marken aufbauen kann (ab 43:30)
  • Welche Unternehmen kommen als potenzielle Käufer für Happybrush in Frage? (ab 45:30)
  • Zahnbürsten-Sensoren mit direkter Datenübermittlung an eine App – Zukunftsmusik oder Realität? (ab 46:30)

Wie immer könnt Ihr den aktuellen OMR Podcast aber auch bei SoundcloudiTunes (falls die aktuelle Episode noch nicht sichtbar ist, einfach abonnieren) oder per RSS-Feed anhören. Ihr könnt uns außerdem auf den Plattformen Spotify, Stitcher und Deezer finden. Viel Spaß beim Anhören – und vielen Dank für jede positive Bewertung.

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2 Kommentare

  1. Sandra 11.11.2017 um 12:25 Uhr Antworten

    Der Auftritt bei DHDL beweist einmal mehr, dass nicht das Investment das Ziel ist, sondern dass der Auftritt in der Show und der damit verbundene Werbeeffekt ist, viel nachhaltiger als das Investment selbst ist. Investitionen bedeuten gleichzeitig auch Einmischung durch Investoren und steht im direkten Gegensatz zum Vertical Branding. Die Podcast zeigen, wie wichtig es für Unternehmen ist, eine Marke zu kreieren und dabei auch ungewöhnliche Wege einzuschlagen. In den Podcasts sind hilfreiche Tipps dabei, für junge Unternehmen, die ihren eigenen Weg mit einem Produkt gehen wollen, ohne von Investoren beeinflusst zu werden.

  2. Hans Joachim 13.11.2017 um 12:27 Uhr Antworten

    Die Jungs haben doch einfach das Produktionsnetzwerk von P&G geklaut und mit geschicktem Marketing eine preisgünstige Zahnbürste auf den Markt gebracht. Technisch ist das keine Meisterleistung – die Funktionalitäten, die Herr Kiener so hoch anpreist, existieren seit Jahren und sind dreist kopiert. Um ehrlich zu sein, wundert es mich, dass P&G bisher keine rechtlichen Schritte eingeleitet hat.

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