Vorheriger Glossar-Eintrag: Cost-per-Lead (CPL)
previous article
 

Cost-per-Mille (CPM)

Der CPM (Cost-per-Mille) bezeichnet die Werbekosten pro Tausend Sichtkontakte. Im Deutschen ist die Kennzahl auch als Tausend-Kontakt-Preis (TKP) bekannt. Sie misst damit die Wirtschaftlichkeit eines Werbemittels. So wird ein Vergleich der Mittel und die dazugehörigen Kosten ermöglicht.

CPMs gibt es in jeglichen Medien. Neben Print, TV und Radio spielt insbesondere das Online Marketing eine Rolle. So nutzen sowohl Google als auch Facebook die Cost-per-Mille als Basis für ihre Werbemanager.

Wie berechnet man den CPM?

Die Formel ist identisch mit der vom TKP:

CPM = (Kosten eines Werbemittels / Reichweite) mal 1000.

Der CPM ergibt sich durch die Kosten eines Werbemittels durch die Reichweite mal 1000

Berechnung der Kennzahl.

Nachteile der Methode

Diese Berechnung hat allerdings einen Nachteil: Mit dem CPM lässt sich zwar die Aufmerksamkeit für eine Brand steigern. Allerdings weißt du nicht, ob die Sichtkontakte auch wirklich mit dem Werbemittel interagiert haben. Der Nachteil ist also, dass du immer den festgelegten Preis zahlst, unabhängig von der Performance, die du erzielst. Im Online Marketing haben sich deshalb die Klickkosten als Größe etabliert, der sogenannte CPC (Cost-per-Click).

Ein wichtiger Zusatz ist übrigens ein „vCPM“. Die Kennzahl bezeichnet man auch als „Sichtbarer CPM“ (visible Cost-per-1000-Impressions). Hier zahlt ein Werbetreibender nur dann, wenn die Anzeigen auch sichtbar sind, also ins Sichtfeld eines Nutzers gerät. Das insbesondere bei Online-Werbung wichtig.

Was ist ein guter CPM?

Der Preis hängt immer von der Branche, dem Produkt und vor allem vom Wettbewerb ab. Bei Facebook kann der CPM etwa zwischen 2 und 6 Euro liegen. Er kann aber deutlich höher oder geringer sein. Prinzipiell ist die Größe eher dafür gedacht, Werbemittel miteinander zu vergleichen. So kannst du zum Beispiel die Kosten für Werbung bei Google (SEA) und bei Facebook abgleichen. Du siehst dadurch, welche Werbung billiger ist. Allerdings sagt die Größe nichts über die Qualität der Zielgruppen aus. Dies solltest du immer im Hinterkopf behalten, wenn du mit den Kennzahlen arbeitest. Bessere Größen sind beispielsweise CPCs oder auch der ROI (Return-of-Investment).

‹ zur Übersicht