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Entwickelt sich das Marketing in eine fundamental falsche Richtung?

Tim Leberecht gegen den Datenfetisch – der gesamte Vortrag im Video

Tim Leberecht auf der Bühne des Online Marketing Festivals im Februar 2016 (Foto: Hannes Holtermann)

Tim Leberecht auf der Bühne des Online Marketing Festivals im Februar 2016 (Foto: Hannes Holtermann)

„Wir müssen wieder schätzen lernen, was sich nicht messen lässt“, glaubt Tim Leberecht, einst Marketingchef beim Designstudio Frog, das durch seine Arbeit für Apple bekannt wurde. Bei seinem Vortrag auf dem Online Marketing Rockstars Festival sprach er sich gegen den aktuellen Trend im Marketing und für mehr Romantik im Business aus – und lieferte dafür hörenswerte Gründe.

„Wenn Sie sich an jene Momente in ihrem Leben erinnern, in denen sie sich am besten gefühlt haben, dann stimmen sie mir wahrscheinlich zu, dass sich die besten Dinge im Leben nicht optimieren, maximieren und skalieren lassen“, so Leberecht. Der selbst ernannte „Business Romantiker“ spricht sich damit gegen den größten Trend im Marketing derzeit aus: Buzzwords wie „Big Data“, „Data Driven Advertising“ oder „Marketing Automization“ weisen alle in eine Zukunft, in der das Marketing komplett von Daten, Zahlen und Technologie beherrscht wird. Leberecht glaubt demgegenüber, dass durch den Drang zur Quantifizierung, Optimierung und Automatisierung vieles entzaubert werde.

Teilweise treibe dieser Trend die kuriosesten Blüten: Als Beispiele führt Leberecht Apps an, mit der man die sexuelle Performance seines Partners bewerten kann, die automatisiert vorformulierte „Breakup Texts“ an Beziehungspartner verschicken oder die einen Partner oder eine Partnerin simulieren, die Textnachrichten schicken oder sogar anrufen.

Leberecht plädiert demgegenüber für mehr Romantik in der Wirtschaft – und meint dabei nicht Romantik im Sinne eines Candlelight Dinners, sondern jene, die auf die alte romantische deutsche Schule von Literaten wie Novalis, Fichte und Eichendorff zurück geht. Wobei er auch Steve Jobs und Jürgen Klopp als „Business Romantiker“ versteht. „Ich meine Entgrenzung, Emotionalität, Momente, in denen wir eine Verzauberung erleben“, so Leberecht.

Romantik könne das Geschäft auch ankurbeln: „Sie ist das ultimative Alleinstellungsmerkmal im Zeitalter der Optimierer und Maximierer.“ In seinem Vortrag erklärt er nicht nur drei Methoden, mit denen Unternehmen wieder „romantischer“ werden können, sondern zeigt auch am Beispiel von Unternehmen wie Zappos, Birchbox und Ikea, wie andere Unternehmen dabei und damit erfolgreich sind. Leberecht zitiert die US-Schriftstellerin Maya Angelou: „Die Menschen werden vergessen, was du gesagt und was du getan hast, aber nicht, wie du sie hast fühlen lassen“.

Seht den ganzen Vortrag bei uns:

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1 Kommentar

  1. ben 11.06.2016 um 14:17 Uhr Antworten

    Schöner Beitrag. Ob die Romantik tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal hier einnehmen kann wage ich zu bezweifeln. Auch ist schade, dass viele interessante Ansätze kurz angerissen werden und deswegen aus meiner Sicht nicht gut rüber kommen. Aussagen wie „Lasst eure Kunden warten, frustriert sie… “ kann ich nur bedingt nachvollziehen. Wäre es nicht besser man würde sie überraschen und mit einer Aktion berühren? Damit sie, wie es die US-Schriftstellerin Maya Angelou schon beschrieben hat, das gute Gefühl im Kopf behalten.

    Darüber hinaus glaube ich, dass die Datensammler grundsätzlich die besten Romantiker sein könnten, da es doch essentiell für Romantiker zu wissen was der Gegenüber für Bedürfnisse hat. Nur mit diesem Wissen kann man überhaupt „romantisch“ aktiv werden.

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