Warum wir uns diesmal doch noch anders entschieden haben

Puff Daddy auf der adtech-Konferenz in San Francisco (Foto: Sarah Morse Cooney, Instagram)
Inhalt
  1. Wir haben ein wenig überlegt, unter anderem diesen Rapper und Super-Selbstvermarkter auf unsere Konferenz zu holen. Wirklich…

Wir haben ein wenig überlegt, unter anderem diesen Rapper und Super-Selbstvermarkter auf unsere Konferenz zu holen. Wirklich…

Puff Daddy auf der adtech-Konferenz in San Francisco (Foto: Sarah Morse Cooney, Instagram)

Puff Daddy auf der adtech-Konferenz in San Francisco (Foto: Sarah Morse Cooney, Instagram)

Sollen wir Puff Daddy als Speaker für die Online Marketing Rockstars Konferenz verpflichten? Nachdem wir zum Launch unseres Blogs fast einen Werbe-Tweet von Diddy gekauft hatten, hat uns der Gedanke an einen Speaking-Slot immer wieder beschäftigt. Aus dem folgenden Grund haben wir – fürs Erste – anders entschieden.

adtech_tweet_01Wer sich mit dem Unternehmer Puff Daddy (er betreibt das Mode-Label Sean John und hält einen Mehrheitsanteil an dem Digital-TV-Netzwerk Revolt) beschäftigt, stößt möglicherweise früher oder später auf Berichte über einen Auftritt von Sean Combs bei der adtech-Konferenz in San Francisco im März 2014. Und die lassen nichts Gutes erahnen: Auf die erste Frage, die Moderator Steve Katelman, ein ranghoher US-Manager des Mediaagenturnetzwerks Omnicom, dem Musiker stellt, nämlich was er auf einer Konferenz für Adtech treibe, antwortete Diddy angeblich: „Ich habe wirklich keine Ahnung… Ich bin ganz bestimmt nicht der Technik-beflissenste Typ. Ich weiß nicht einmal, warum ich hier bin.“ 

adtech_tweet_03Zuvor soll der Musiker das Publikum 40 Minuten warten gelassen haben. Als er schließlich auf die Bühne kommt, kippt er mit dem Moderator als erstes einen Shot „Ciroc“-Wodka – einer Marke, die er gegen eine Umsatzbeteiligung mit aufgebaut hat.

adtech_tweet_02Im weiteren Verlauf wird das Ganze offenbar nicht substanzieller: Katelmann lässt Puff Daddy nach Gutdünken abschweifen und zwingt ihn nicht einmal, über Marketing zu sprechen, wie der US-Blog Pandodaily in einem amüsanten Bericht schreibt. Im weiteren Verlauf gibt der Rapper Platitüden wie „I’m very big on disruption. I love fucking chaos“ oder „One of the great things about a startup company going to this uncharted territory is that there are no rules. The only answer is yes“ von sich.

adtech_tweet_04Auf den üblichen Social-Media-Plattformen fielen die Reaktionen auf die „Keynote“ von Puff Daddy dementsprechend aus. Ein Twitter-Nutzer postet diverse Zitate mit dem ironischen Zusatz „Deep Thoughts by Diddy“, andere vermuten, der Musiker sei betrunken.

Nun – das Ganze wäre sicherlich besser zu organisieren gewesen. Wer weiß – vielleicht überlegen wir es uns für das kommende Jahr ja dann doch noch anders.

Roland Eisenbrand
Autor*In
Roland Eisenbrand

Roland ist seit mehr als zehn Jahren als Journalist in der Digitalbranche aktiv. Seit 2014 verantwortet er als Head of Content (und zweiter Mitarbeiter) alle inhaltlichen Komponenten von OMR, darunter vor allem den OMR Blog und redaktionelle Arbeit rund um das OMR Festival.

Alle Artikel von Roland Eisenbrand

Ähnliche Artikel

Kostenlose Online-Seminare

Marcus Merheim

Employer Branding für Fortgeschrittene: Insights und praktische Tipps

27.6.2024 10:00 - 11:00 Uhr
Michael Reinicke

5 Skills, die du als Creative Strategist entwickeln musst

17.7.2024 09:30 - 10:30 Uhr
Aktuelle Stories und die wichtigsten News für Marketeers direkt in dein Postfach!