Roland Emmerich ist ein international renommierter Regisseur, Produzent und Drehbuchautor, dessen Filme – darunter Universal Soldier (1992), Stargate (1994), Independence Day (1996), Godzilla (1998), Der Patriot (2000), The Day After Tomorrow (2004), 10.000 BC (2008), 2012 (2009), White House Down (2013), Independence Day: Wiederkehr (2016), Midway (2019) und Moonfall (2022) – weltweit mehr als 4 Milliarden US-Dollar eingespielt haben. Damit zählt er zu den umsatzstärksten Regisseuren und ist der kommerziell erfolgreichste deutsche Filmemacher aller Zeiten.
Zuletzt führte Roland Regie und war Executive Producer bei Those About To Die (2024), einer epischen TV-Drama-Serie, die in der komplexen und korrupten Welt der spektakelgetriebenen Gladiatorenkämpfe im antiken Rom spielt. Die Serie wurde in den historischen Cinecittà Studios in Rom, Italien, gedreht und 2024 in den USA auf Peacock veröffentlicht, wo sie in 45 Ländern weltweit Platz 1 der offiziellen Streaming-Charts belegte.
In seinem Heimatland Deutschland begann Rolands Karriere, als sein erster Film, ein HFF München (Hochschule für Fernsehen und Film München) Studentenprojekt namens Das Arche Noah Prinzip (1984), im Wettbewerb der Berlinale 1984 lief. Gemeinsam mit seiner Schwester, der Produzentin Ute Emmerich, gründete er 1985 Centropolis Entertainment. Unter diesem Banner hat Roland über 30 Spielfilme produziert und/oder inszeniert.
Weitgehend als einer der weltweit erfolgreichsten Regisseure anerkannt, liefert Roland weiterhin eindrucksvolle Filme, die sowohl das Auge als auch den Geist herausfordern. Während er für seine Blockbuster bekannt ist, fühlt sich Roland ebenso wohl und kompetent bei der Regie persönlicherer Projekte wie Anonymous (2011) und Stonewall (2015). Er engagiert sich zudem leidenschaftlich für die Förderung der nächsten Generation angehender Geschichtenerzähler und Filmemacher, wie etwa Oscar®- und Golden Globe®-nominierten Tim Fehlbaum, den er als Executive Producer bei Hell (2011) und Tides/The Colony (2021) unterstützte. Nach dem Streaming-Start auf Netflix war Tides/The Colony der Nr. 1-Film in den USA und belegte den Spitzenplatz in den Top 10 der meistgesehenen Filme.
In Anerkennung seiner filmischen Leistungen wurde Roland 1997 als Mitglied in die Directors Branch der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen. Für sein Lebenswerk als Produzent erhielt Roland 2017 den erstmals vergebenen Carl Laemmle Produzentenpreis. 2019 wurde ihm der Ehrenpreis für das Lebenswerk bei den Bayerischen Filmpreisen verliehen, der renommiertesten Auszeichnung für Filmschaffende in seinem Heimatland. Im selben Jahr ehrte ihn das Zurich Film Festival (ZFF) mit dem begehrten A Tribute to… Award. Im Januar 2020 verlieh ihm die Visual Effects Society (VES) bei ihrer jährlichen Hollywood-Gala den renommierten Visionary Award.
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