Kristina Lunz ist Unternehmerin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Geschäftsführerin und Mitbegründerin des 2018 ins Leben gerufenen gemeinnützigen "Centre for Feminist Foreign Policy" (CFFP). Bereits ein Jahr später wurde sie von Forbes als eine der „30 Under 30“ Europas ausgezeichnet. Im Jahr 2024 erhielt sie den Deutschen Start-up-Preis als "Impact Entrepreneur of the Year". Von 2022 bis 2024 war sie Mitglied der Beratergruppe der Goalkeepers-Initiative der Bill & Melinda Gates Foundation, die die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützt. Kristinas erstes Buch, "The Future of Foreign Policy is Feminist", wurde zum Bestseller, wurde ins Englische übersetzt und brachte sie auf internationale Bühnen – von New York City über Harvard, Oxford und Cambridge bis nach London, Berlin und Brüssel. Im Oktober 2024 veröffentlichte sie ihr zweites Buch, "Empathy and Resistance".
Sie hat zwei Master-Abschlüsse vom University College London und der University of Oxford und arbeitete für die Vereinten Nationen in New York und Yangon, bei einer Frauenrechts-NGO in Bogotá sowie als Beraterin für das deutsche Auswärtige Amt. Kristinas Arbeit wurde in Medien wie Vogue, Der Spiegel und The Guardian ausführlich vorgestellt. Im Jahr 2022 war sie das deutsche Gesicht der "Crossroads"-Kampagne von Giorgio Armani, die inspirierende weibliche Changemaker weltweit vorstellte.
Gisèle Pelicot. Collien Fernandes. Ihre Fälle haben etwas sichtbar gemacht, was Millionen Frauen längst wissen: Das Internet ist kein sicherer Raum – Deepfakes, Vergewaltigungsforen, nicht-konsensuelles Bildmaterial, Cyberstalking sind Ausdrücke eines systematischen Problems. Jede fünfte Frau erlebte in den letzten fünf Jahren digitale Gewalt. Es fehlt bislang an ausreichend Schutz für die Opfer und klaren Konsequenzen für die Täter. Kristina Lunz, Entrepreneurin und Autorin und Josephine Ballon, CEO von HateAid prechen über das Ausmaß digitaler Gewalt, das Versagen von Plattformen und Politik und über strukturelle Änderungen, auf die wir alle warten. Warum ist digitale Gewalt gegen Frauen eine gesamtgesellschaftliche Frage? Reichen die aktuell diskutierten Gesetze wirklich aus? Und was müssen Plattformen endlich ändern?
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