
Simone Barilla ist Director Marketing bei BISON und verantwortet die strategische Ausrichtung sowie die Weiterentwicklung der Marken- und Kommunikationsaktivitäten. Sein Fokus liegt auf dem Aufbau von Brand Awareness durch kulturell relevante Themen und sportnahe Aktivierungen, die die Marke erlebbar machen. Mit umfassender Erfahrung im digitalen Marketing, Markenaufbau und datengetriebenen Kampagnen verbindet er kreative Ansätze mit Performance-Denken. Dabei treibt er insbesondere die digitale Transformation der Marke sowie moderne, wirkungsstarke Marketingstrategien voran.
In den letzten Jahren konnten wir einen dramatischen Wandel in der Art und Weise beobachten, wie Fans Sport konsumieren und erleben. Vom Aufstieg der Kings League im Fußball – einem rasanten, von Influencern geführten Turnier, das Twitch, Fußball und Entertainment vereint – bis hin zur Dominanz von YouTube-Golf-Creatoren und der Art und Weise, wie Plattformen wie Chess.com Schach in ein Digital-First-Spektakel verwandelt haben, ist eines klar: Traditionelle Sportinstitutionen werden durch agile, Creator-gesteuerte Ökosysteme herausgefordert. Da über 70 % der Gen Z Sportinhalte über soziale Medien und nicht über das klassische Fernsehen konsumieren, ist dieser Wandel nicht nur statistisch, sondern strukturell. Während YouTube-Golf boomt, geraten TV-Einschaltquoten unter Druck und Sponsoren suchen nach neuen Wegen. Diese neuen Formate sind für ein digital natives Publikum konzipiert, das Zugang, Persönlichkeit und Interaktivität über traditionelles Prestige stellt. Golf, einst als eine der traditionsreichsten Sportarten angesehen, steht heute im Zentrum dieser Disruption – und wird von Grund auf neu definiert. Dieser Talk untersucht, wie unabhängige Golf-Creatoren nicht nur riesige Reichweiten aufbauen, sondern aktiv etablierte Institutionen wie die PGA Tour herausfordern.
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