Aya Jaff ist Unternehmerin, Autorin und Kolumnistin bei Surplus Magazin. Sie kommt aus der Tech- und Finanzwelt, kennt die Mechanismen von Märkten und Start-ups aus erster Hand – und stellt sie heute kritisch infrage. Mit ihrem SPIEGEL-Bestseller Moneymakers begeisterte sie eine junge Generation für Wirtschaft. In ihrem neuen Buch Broligarchie zeigt sie, wie die Monopolmacht der Tech-Elite globale Ungleichgewichte verschärft. Derzeit forscht sie als Max-Planck-Fellow an Modellen der Unternehmensnachfolge in Mitarbeiterhand.
KI funktioniert nicht fehlerhaft. Sie tut genau das, was der Kapitalismus von ihr verlangt: Macht zu konzentrieren, Wettbewerb auszuschalten und demokratische Kontrolle strukturell unmöglich zu machen. In dieser Keynote argumentiert Aya Jaff, dass der Aufstieg des Tech-Faschismus kein Zufall ist – er ist eine logische Konsequenz. Aber es gibt Auswege. Von Plattformen in Arbeitnehmerbesitz in Barcelona bis hin zu Tech-Genossenschaften in New York City – demokratische Alternativen zum Eigentumsmodell des Silicon Valley existieren bereits. Dies ist ein Plädoyer für wirtschaftliche Demokratie, nicht als Utopie, sondern als einzige tragfähige Infrastruktur für das, was als Nächstes kommt.
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