Inhalt
- Learning 1: YouTube prägt als einzige Plattform die gesamte Customer Journey
- Learning 2: Creator sind das neue Hollywood
- Learning 3: Mit KI Kreativität skalieren & ROI verbessern
- Fazit
Das YouTube Festival ist als Treffpunkt von 2.000 Top Creator*innen und Entscheider*innen aus der Kreativbranche eins der Events des Jahres. Hier zeigt sich, wie unverzichtbar YouTube inzwischen ist: für Popkultur, beim Reichweitenaufbau und für Mediapläne. Mehr als 30 Marken präsentieren gemeinsam mit Creator*innen auf den vier Bühnen des Playgrounds ihre Erfolgsgeschichten. Die Creator Award Show würdigt Preisträger, wie z.B. Marcant, Jasmin Gnu und Mamiversum auf dem roten Teppich. Barbara Schöneberger wurde außerdem als "Newcomerin des Jahres" ausgezeichnet.
Und dann geht’s bei der Main Show am Abend richtig ab. Es dröhnen Bässe durch die Halle, Scheinwerfer flackern über die Gesichter der Gäste und auf der Bühne: Popkultur. Nina Chuba tritt auf — genauso wie Grimme-Preisträgerin Sophie Passmann, die durch den Abend führt. Creator-Superstars wie Arda Saatçi, Fabio Wibmer oder Sara Arslan teilen ihre YouTube Strategien. Blumengarten steht live auf der Bühne. Mittendrin: Ein OMR-Team rund um Philipp Westermeyer, der vor Ort mit Auto-YouTuber Omid Mouazzen eine
neue Podcast-Folge aufzeichnet. Unser Ziel als OMR-Team und gemeinsam mit Philipp: Lernen, wie wir
YouTube noch besser einsetzen können.
Warum YouTube eine so große Rolle spielt, zeigen die Zahlen der Nummer-1-Videoplattform für Streaming, Creator Content und Kaufentscheidungen. Google-Europa-Chef Philipp Justus nannte auf der Main Stage 57 Millionen monatliche YouTube-Nutzende in Deutschland. Das sind 80 Prozent der über 16-Jährigen. Wie ihr dieses Potenzial bestmöglich für Euch nutzt, erklären wir anhand unserer Top-Learnings auch in drei Videos.

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Das sich aus diesem Potenzial ergebende zweite Learning gab's von Creator-Expertin Ann-Katrin Schmitz und Anne Marie Nelson-Bogle (VP YouTube Ads Marketing) im Panel
"Beyond the hype with Baby got Business: How creators deliver real business impact". Wusstest du, dass 39 Prozent der deutschen YouTube Shorts-User weder Tiktok noch Instagram Reels nutzen? Das ist eine gigantische, exklusive Reichweite, die du nur über YouTube erreichst.
Learning 2: Creator sind das neue Hollywood

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Die Kernbotschaft: Creator-Marketing ist keine experimentelle Nebenbeilage, sondern das Hauptgericht. "You have to take a look at just how the media landscape has shifted. At the core of that shift are creators: They are media empires. Creators are more trusted on YouTube than any other platform. And that trust we’ve seen translates into the attention that they bring, as well as results that they can help drive for your brand", so Anne-Marie Nelson-Bogle, Vice President YouTube Ads Marketing, YouTube zu Ann-Katrin Schmitz.
Dass Creator heute direkt Verkäufe auslösen, zeigt auch der Deutschland-Launch des
YouTube Shopping-Affiliate-Programms am Event-Tag: Gut sichtbare Produkt-Tags im Video ersetzen unübersichtliche Linksammlungen in der Beschreibung. Global nutzen bereits über eine Million Creator das Feature, was das Verkaufsvolumen in zwei Jahren um das 13-Fache gesteigert hat.¹ Wie gut, dass Philipp mit Omid Mouazzen genau so einen Creator vor dem Podcast-Mikrofon hatte. Denn Omid nutzt YouTube nicht nur als Reichweitenkanal mit enormer Power, sondern gleichzeitig entstehen dort positive Abstrahleffekte und Synergien für sein Luxus-Autohaus: Die YouTube- Abonnenten werden zu Kunden des Autohauses, da sie "
Teil seiner Reise sein wollen".
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Learning 3: Mit KI Kreativität skalieren & ROI verbessern
Doch wie lässt sich dieser Creator-Impact für Marken vervielfachen, ohne dass die Glaubwürdigkeit flöten geht? Die Antwort auf dem Festival: KI wird nicht als Ersatz für Kreative verstanden, sondern als Turbo im Hintergrund. UK-Creator Brandon B., der bereits viel mit KI arbeitet, erklärte das auf dem YouTube-Festival genauer: "KI hilft uns dabei, schnell zu iterieren und mehr Ideen zu testen – und so letztlich schneller 'auf Gold zu stoßen'. Ich glaube nicht, dass KI uns zwangsläufig automatisch zu besseren Filmemachern macht, aber sie ermöglicht uns eine Geschwindigkeit bei der Weiterentwicklung von Ideen, die es so noch nie zuvor gab. Das Wichtigste, was wir Kreativen uns vor Augen halten müssen, ist: KI ist lediglich ein Werkzeug. Letztlich sind es nicht die Werkzeuge, die Geschichten erschaffen, sondern die Geschichtenerzähler."

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Die Rolle von KI wird mit der Zeit weiter wachsen. Es braucht also neue Konzepte.
Florian Völlmecke, Creative Lead bei Google erklärt: "In den letzten 2 Jahren haben wir beim Thema Kreativität und AI viel über 'Human in the Loop' gesprochen. Ich würde jetzt einen Schritt weitergehen und sagen:

Die Hypothese ist, dass wir durch die Authentizität der Creator in Kombination mit den KI-Möglichkeiten Werbemittel erstellen können, die deutlich effektiver sind und auch eine höhere KI-Akzeptanz erzielen."

Die eigentliche Frage ist aber: Sind wir denn in den Köpfen, wenn's zählt? Wir sehen, dass unsere Brand Consideration in unserer relevanten Zielgruppe der Hausbesitzer um zwei Prozentpunkte gestiegen ist."
Auch erklärungsbedürftige Produkte finden auf YouTube also ihre Zielgruppe – wenn du clevere Kampagnen baust. Der
E.ON-Case beweist, dass die Kombination aus authentischem Creator-Entertainment, Vertrauensaufbau im oberen Funnel und smarter KI-Aussteuerung aktuell der stärkste Motor für messbaren, nachhaltigen Geschäftserfolg auf der Plattform ist.
Fazit
Wie du das YouTube Festival 2026 Learning-Playbook jetzt für deine Marke adaptierst:
Für dich lautet der wichtigste Impuls aus Berlin deshalb: Schüttle verstaubte Mediapläne ab und nutze diesen Strategiewechsel jetzt für deine eigene Marke.
Quellen:
¹ Google/YouTube Internal Data
² Agentio, 2026 YouTube Creator Marketing Playbook, US, Q1 2026.