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Warum Euer Unternehmen nur mit starker Employee Experience wirklich wachsen kann

OMR Team11.11.2021

Vinted und Delivery Hero zeigen, wie sie die Stimmung ihrer Mitarbeitenden im Blick behalten – und so unternehmerisch erfolgreich sind

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In den USA heißt der Trend „Great Resignation“ oder einfach „Big Quit“. Selten zuvor haben so viele Menschen einfach ihre Jobs gekündigt, wie derzeit. Auch in Deutschland sind unzufriedene Mitarbeitende eher bereit, sich zu verabschieden. Aber wie können Unternehmen dem entgegenwirken? Das Zauberwort heißt „Employee Experience“ – also Zufriedenheit unter Mitarbeitenden. Wir haben mit Kolleg:innen von Vinted, Delivery Hero und Workday darüber gesprochen, wie die sich messen lässt, was Ihr operativ mit den Daten anfangen solltet und wie wichtig Employee Experience für das Wachstum der Unternehmen ist.

„Es ist dringend, dass wir über Employee Experience reden, denn fast 60 Prozent der Mitarbeitenden weltweit kommen nicht mehr motiviert zur Arbeit“, sagt Daniela Porr, Senior Product Marketing Managerin bei Workday, in einem OMR Virtual Roundtable zum Thema. „Es gibt diesen Great-Resignation-Effekt. Viele Menschen verlassen Unternehmen. Und selbst wenn passive Mitarbeitende da bleiben, kostet das jeden Tag Geld.“ 

Solche Daten zieht Porr aus dem Employee Expactations Report 2021 von Workday. „Wir wissen, dass die Lage schlecht ist, aber auch, dass wir etwas dagegen tun können.“ Aus 30 Millionen Kommentaren, die durch Workday Peakon Employee Voice im laufenden Jahr gesammelt wurden, ergeben sich ganz klar vier große Themen: Flexibles Arbeiten, psychische und physische Gesundheit, Diversity und Inklusion, sowie persönliches Wachstum. Unternehmen müssten jetzt nur genau verstehen, wie sie diese Themen auf die Agenda setzen können. Und wie sie die Stimmungslage im eigenen Unternehmen erfassen.

Ihr wollt tiefer in den Employee Expactations Report 2021 von Workday einsteigen und verstehen, was Menschen in der Arbeitswelt aktuell bewegt? Dann ladet Euch den Report hier kostenlos herunter.

Die Herausforderungen verstehen

„Vor einem Jahr waren wir 500 Leute, heute sind wir 1.000“, sagt Josefine Botha, Senior Director People Experience bei Vinted. „Wir sind extrem stark gewachsen und hatten viele Herausforderungen gleichzeitig: Covid, Wachstum, neue Büros.“ In dieser Gemengelage versuche sie mit ihrem Team gerade zu verstehen, wie es den Mitarbeitenden geht. „Wir haben Peakon eingeführt, um konstant zu messen, was in der Organisation los ist“, erzählt sie. Die Befragung der Kolleg:innen laufe konstant, alle zwei Wochen schicke das People-Experience-Team neue Umfragen an alle Mitarbeitenden. So habe Botha im Blick, an welchen Stellen Unzufriedenheit entsteht und was das Unternehmen hier besser machen kann. 

Auch Delivery Hero muss bei schnellem Wachstum immer im Blick behalten, wie die Stimmung im Team ist. „Wir sind über 40.000 Mitarbeitende und wachsen jedes Jahr“, sagt Igor Lubawinski, Director Employee Engagement beim Liefer-Konzern. „Wenn wir an Wachstum denken, dann ist es nicht nur Headcount, sondern die Aufgaben wachsen auch. Und das hat einen Einfluss auf die gesamte Organisation.“ Auch das People Experience Team müsste deshalb mitwachsen und dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden positive Erfahrungen machen – vor allem in Bezug auf die von Daniela Porr angesprochenen Trends. „Eine wichtige Komponente ist Management-Awareness. Das Management muss anerkennen, dass der Faktor Mensch entscheidend ist“, so Lubawinski. „Das Unternehmen ist ansonsten als Marke austauschbar.“ 

Tools und Strategien sind entscheidend

Aber wie genau gehen Unternehmen wie Workday, Vinted oder Delivery Hero solche Herausforderungen an? „Der Trick ist, es auf viele Schultern zu verteilen“, sagt Daniela Porr. „Solche vermeintlich weichen Themen müssen ins Unternehmen eingebettet werden und das dürfen nicht nur drei Leute machen. Auch das Management muss das mittragen und verstehen.“ In Trainings für Mitarbeitende und die Management-Ebene muss auch trainiert werden, schwierige, auch unangenehmen Themen anzusprechen und damit umzugehen. Denn sonst sei das Risiko hoch, dass es nur bei Versprechungen im Einstellungsprozess bliebe echte Veränderung im täglichen Arbeitsalltag aber ausbliebe.

Und auch bei Delivery Hero sind Trainings ein wichtiges Element: „Wir haben die Anzahl der E-Learnings hochgefahren. Manager:innen und erfahrene Mitarbeiter sind Teil einer Trainer-Community, um interne Trainings zu skalieren“, sagt Igor Lubawinski. Weiterhin bekommen Expert:innen aus dem Team in Mentoring Programmen so die Chance, anderen bei der Entwicklung zu helfen – und profitieren selbst davon. Dabei und in anderen Bereichen sei auch bei Delivery Hero ein ständiges Validieren mit den Mitarbeitenden wichtig. „Zur Messung der Fortschritte nutzen wir Peakon. Wir hatten im letzten Survey 20.000 Antworten und sehen, wo wir in welche Themen wirklich rein müssen“, so Lubawinski.

Josefine Botha hofft, mit Tools eine Lösung zu finden: „Wir führen gerade Workday ein. Wenn das dann läuft, werden diverse Sachen angedockt.“ Worday fungiere dann als zentrales Tool für Finanz-, Personal- und Betriebsdaten. Angebunden werden dort dann andere Lösungen wie Peakon zur Mitarbeitendenbefragung oder Leapsome als Performance-Management-Tool. „Wir wollen vernünftiges People Analytics am Ende des Jahres haben“, sagt Botha. „Bisher findet das noch in vielen Sheets statt. Wir wollen alle Daten in einem Dashboard.“

Die Zukunft der Employee Experience

Eine Welt der Tools und Daten, wie sie Josefine Botha beschreibt, ist also auch beim Management der Mitarbeitenden unumgänglich. „Ich wünsche mir, dass es immer normaler wird, mit all den Daten zu erkennen, wo es Leuten nicht gut geht“, sagt auch Daniela Porr. „Es ist bei dem Thema wirklich so, dass wir jetzt schon mit mehr Daten rangehen und dann auch verstehen, dass da auch weiche Fakten dazugehören.“ Und auch Igor Lubawinski setzt auf einen schlaueren Umgang mit Daten in Sachen Employee Experience: „Wir haben viele Daten. Wir müssen sie zeitnah aufarbeiten und konkrete Initiativen ableiten. Dabei müssen alle bis in die Management-Ebene aktiv mithelfen“, sagt er. „Und dann sieht man relativ deutlich, wie sich die Situation ändert.“

Josefine Botha von Vinted appelliert vor allem daran, vorhandene Daten genauer anzusehen. „Uns hilft Segmentation von Informationen extrem, um zu schauen, in welchen Bereichen bestimmte Themen wirklich wichtig sind“, sagt sie. „Das können wir dann so auch viel schneller angehen, bevor es im gesamten Unternehmen zu einem Thema wird.“ Umso wichtiger also, dass Unternehmen wirklich Real-Time-Daten über die Stimmung bei ihren Mitarbeitenden sammeln.

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