Warum Eure SEA CPC wesentlich weniger kosten, als Google Euch anzeigt

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Carlo Siebert erklärt Euch im Gastbeitrag warum der CPC bei Google immer geringer ist, als Ihr anfangs denkt

Wenn Ihr bei Google nach Klickpreis oder Google CPC sucht, bekommt Ihr u.A. folgende Ergebnisse:

● Berechne den richtigen CPC
● Wie viel darf ein Klick kosten?
● Was tun, wenn der Klickpreis höher ist als erwartet

Doch wann ist denn der Klickpreis zu hoch?

Wenn der Klick 1€ kostet oder wenn er 3€ kostet? Folgende These wird in den Raum gestellt: Sind 10€ für einen Klick zu viel? Sicherlich ist dieser Klickpreis nicht ohne, doch schaut Ihr hinter die Kulissen, fällt selbst dieser Klickpreis geringer aus. Es geht dabei um die Erkenntnis, die Ihr durch jeden Klick gewinnt. Die Erkenntnis darüber, wie gut und ob die Kampagnen funktionieren. Mit anderen Worten: Ihr bekommt einiges an Daten.

Die Daten, die Ihr durch die Klicks generiert, sind die Grundlage der Arbeit bzw. der Optimierungen, die durchgeführt werden. Ohne diese könntet Ihr nie feststellen, ob die Anzeigen funktionieren oder nicht. Ist das ausgewertet, kann eine Anzeige erstellt werden, deren Elemente zu noch mehr Klicks und somit auch zu mehr Daten führt.

Doch die Klickdaten liefern noch viel mehr! Jetzt geht es um die Suchbegriffe der Kampagnen. Nicht alle Klicks kommen über die recherchierten Keywords rein. Ein Blick in den Bericht Suchbegriffe zeigt dann noch wesentlich mehr. In diesem Bericht befinden sich ggf. neue Keywords für die nächsten Kampagnen. Jetzt wird auch langsam klar, warum der CPC nun eigentlich günstiger ist.

Es ist möglich, die Daten für die eigene SEO Strategie zu nutzen.
● Lohnt es sich auf diesen Begriff zu optimieren?
● Seht Ihr anhand der Daten, dass dieser Begriff zu keiner Conversion führt?
● Kommt kein Traffic über diesen Begriff auf die Seite?

Wenn intern dieses Silo aufgebrochen wird, dann spart Ihr dem SEO Team viel Guesswork. Durch die Verknüpfung mit Google Analytics können die Daten in Google Ads auch mit Besucherzeit und zum Beispiel Seitentiefe angereichert werden. Vielleicht ist aber auch die Bouncerate zu hoch über ein wichtiges Keyword?
Das Content-Team hat direkt einen Anhaltspunkt, wo die nächsten Ressourcen investiert werden können.

Welcher wirkliche Wert steckt hinter jedem einzelnen Klick?

Die Daten, die Ihr durch die Klicks bekommt, beinhalten noch einiges mehr. Sobald das Datensilo einmal aufgebrochen ist, kann als Nächstes bspw. das Social-Media-Team weitere Insights für ihre Arbeit nutzen.

Auswertung aus Google Ads nach Kosten je Conversion segmentiert nach Altersgruppen im Vergleich zur gesamten Anzahl der Conversions

Welche Erkenntnis bekommen wir durch jeden Klick auf eine Anzeige über die Zielgruppe? Werden die Daten aus Google Ads analysiert, seht Ihr, welches Alter oder welches Geschlecht die User haben. Sehr genau könnt Ihr auch herausfinden, aus welchen Städten und Ländern die meisten Klicks kommen. Warum also nicht darauf die nächsten Social Ads abstimmen? Weniger Experimente heißt mehr Effizienz im eingesetzten Budget. Alleine für CRO geht ohne Traffic nichts.

Auswahl der unterschiedlichen Zielgruppen in Google Ads

Zudem könnt Ihr aus dieser Analyse ableiten, was die konvertierende Zielgruppe interessiert und was nicht. So kommt ggf. heraus, dass die Zielgruppe eine hohe Überschneidung mit einer gewissen Automarke hat (Google gibt einem genau diese Information zur Verfügung).

Zusätzlich kann die Frage auch anders gestellt werden: Ist es nicht egal, wie teuer / günstig ein Klick ist?
Am Ende zählt das Ergebnis. Wenn das Ergebnis nicht heißt: günstige Klicks (also von Botfarmen aus dem Ausland), sondern Conversions zu Preis X oder im Verhältnis Y zu den Kosten, dann ist es egal wie der CPC aussieht. Solang das Ergebnis am Ende stimmt. Das würde allerdings nichts an der Logik hinter der Denkweise ändern und eher dafür sorgen, dass auch ein CPA oder ROAS entsprechend um den zusätzlich generierten Mehrwert angepasst wird.

Jeder Klick steigert das Potenzial des ganzheitlichen Marketings!

Die Erkenntnis aus den analysierten Daten kann dazu genutzt werden, die Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen effizienter und somit rentabler zu optimieren. Das Wissen, welches Ihr dabei gewinnt, kann dann auch auf andere Netzwerke, wie Facebook, YouTube, Bing und Co, adaptiert werden. Mit den Klicks, die Ihr generiert, kann aber nicht nur die Kampagnen optimiert werden.

Ganzheitlich betrachtet ist es am Ende auch immer ein Teil Marktforschung mit First-Party-Data. Etwas, was bei klassischer Marktforschung sehr viel Geld kostet und was sich Unternehmen regelmäßig auch viel Geld kosten lassen. Und das, obwohl in der Marketingabteilung geschwitzt wird, wie man die Kosten senken kann.

Wichtig ist also hier einmal zu klären, wo die Daten noch genutzt werden können. Welche Abteilungen brauchen die generierten Daten noch? Andere Abteilungen im Marketing? Kundenservice? Produkt? Wenn man ein Fazit aus den vorangegangenen Zeilen ziehen kann, dann folgendes: Jeder Klick hat seinen Preis, wobei Ihr Euch fragen sollte, ob der tatsächliche Wert in den Daten auch erkannt UND genutzt wurde?Tools wie Finch greifen hier schon direkt an und bieten Usern Plattformübergreifend die Möglichkeit Daten besser auszuwerten.

Wenn Ihr Euch vor Augen führt, welches Potenzial hinter jedem einzelnen Klick steckt, fällt der Preis meist weniger ins Gewicht.

Carlo Siebert hilft Unternehmen dabei ihr Online-Marketing – speziell Google Ads – in den Griff zu bekommen. Zusätzlich hilft er jeden Monat über 100.000 Zuschauern mit kostenlosen Videos auf YouTube sich im Bereich Online-Marketing weiterzubilden und verschickt unter carlosiebert.de/om-trick auch einen wöchentlichen Marketing-Trick zur direkten Umsetzung an.

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