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Best of 2016: Das sind die zehn Artikel, die uns am meisten Traffic gebracht haben

Rockstars Top Artikel

Welches Thema hat bei uns in diesem Jahr am meisten Buzz erzeugt?

Hype-App Musical.ly, Social-Media-Stars, exklusive Exits und clevere Marketing-Strategien

Die Weihnachtstage stecken uns noch in den Knochen (und im Bauch) – die perfekte Gelegenheit also, unser Artikel-Jahr Revue passieren zu lassen. Welche Geschichten liefen besonders gut? Was für Themen kamen bei Euch am besten an? Im Jahresrückblick stellen wir Euch die zehn Storys vor, die bei uns am meisten Traffic bekommen haben.

Mit der Liste der zehn erfolgreichsten Artikel, die wir im Jahr 2016 veröffentlicht haben, zeigen wir nicht nur, welche Themen gut „funktionieren“. Wir bilden damit auch ab, welche Trends und Entwicklung die Branche wirklich umtreiben. Und an einem Thema kommt man – trotz exklusiven Storys zu Millionen-Exits, erfolgreichen Publishing-Modellen und cleveren Facebook-Strategien – nicht vorbei: Influencer Marketing. Auch wenn in der jungen und gehypten Branche immer noch vieles unklar ist (Tracking, Abrechnungs-Modelle usw.), erreichen neue Influencer und auch neue Plattformen im Rekordtempo Millionen-Reichweiten. Sicher wird es wie so oft auch in diesem Umfeld früher oder später eine Konsolidierung geben, klar ist aber auch: Influencer Marketing wird uns und Euch noch lange beschäftigen.

Bei unserer Top 10 haben wir übrigens ausschließlich Artikel berücksichtigt, die 2016 erschienen sind. Unter den meistgelesenen Storys befinden aber natürlich auch ältere Longtail-Themen wie beispielsweise „So viel lässt sich mit Youtube verdienen“ und „So kannst Du herausfinden, wie viel Traffic eine bestimmte Website hat“. Genug der langen Worte, hier kommen endlich unsere zehn erfolgreichsten Artikel aus 2016. Tausend Dank und Liebe an alle, die uns lesen (Blog und Report), hören (Podcast) und besuchen (Events). 2017 wird groß, versprochen.

Platz 10: Kampf um Wortmarke „Black Friday“

Black Friday Markenrecht
Für Händler in den USA ist der Black Friday schon viele Jahre einer der umsatzstärksten Tage überhaupt. Am Freitag nach Thanksgiving lockt der milliardenschwere Schnäppchentag Kunden mit hohen Rabatten ins Geschäft oder in den Online-Shop. Auch in Deutschland wird die Aktion immer beliebter – dieses Jahr entbrannte allerdings schon im Vorfeld ein harter Kampf. Das österreichische Unternehmen Black Friday GmbH (blackfridaysale.de) hatte sich die Lizenz an der Wortmarke „Black Friday“ von der Super Union Holdings Ltd. aus Hong Kong gesichert und damit eigenen Angaben nach das exklusive Recht, den Begriff zu nutzen. Nur Kunden, die bei der Black Friday GmbH ebenfalls eine Lizenz erworben hatten, konnten sicher sein, keine Abmahnung zu erhalten. Andere, wie zum Beispiel das Konkurrenz-Portal black-friday.de, hatten mit gesperrten Facebook-Seiten und aus den Stores verbannten Apps zu kämpfen. Während die Black Friday GmbH bis heute vehement abstreitet, etwas mit den zahlreichen Abmahnungen zu tun zu haben, hat das Deutsche Patent- und Markenamt schon 13 Anträge auf Löschung der Wortmarke veröffentlicht. Nach unserer Story griffen zahlreiche Medien den „Kampf um Black Friday“ auf.

Platz 9: Hot Global News – Teenager verdienen mit Fakenachrichten zehntausende Dollar

Das Phänomen der „Fake News“ war eines der großen Medien-Themen in der zweiten Jahreshälfte – bei Google Trends ist der erste große Ausschlag am 13. November zu sehen. Aus dem Geschäft mit frei erfunden Nachrichten, die vor allem über Facebook Reichweite aufbauen und sie dann über Google Adsense monetarisieren, scheint in den letzten Wochen und Monaten eine ganze Industrie entstanden zu sein. Die beiden Teenager Yaman Abuidad (16) und Dare Adebanjo (19) aus Kanada sind mit ihrem Portal „Hot Global News“ Teil dieser jungen Branche. Und mit Geschichten wie „Justin Trudeau Bans Donald Trump From Entering Canada“ verdienen die zwei teilweise 3.000 US-Dollar pro Tag. Inzwischen haben die beiden allerdings zugegeben, immer wieder ein schlechtes Gewissen zu haben und sich für die Wahl von Donald Trump mit verantwortlich zu fühlen. Sie wollen in Zukunft deutlicher machen, dass es sich bei ihren Texten um Satire handelt.

Hot Global News Fakenews

Yaman Abuibaid (l.) und Dare Adebanjo stehen hinter Hot Global News (Foto: Yaman Abuibaid / Instagram)

Platz 8: Mydealz.de und weitere Schnäppchenportale fliegen aus Amazons Partnerprogramm

Den achten Platz belegt ein Artikel, den wir gar nicht selber geschrieben, sondern auf Grund der offensichtlichen Relevanz übernommen haben. Der Kollege Mark Steier von Wortfilter hatte berichtet, dass Amazon zahlreiche Schnäppchenportale aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen hat – darunter auch Mydealz.de. Für viele solcher Seiten mit einem Affiliate-Modell dürfte Amazon eine der relevantesten Umsatzsäulen sein (bzw. gewesen sein). Amazon äußerte sich gegenüber Steier zwar nicht, dafür aber viele unserer Leser und auch Mydealz.de-Chef Fabian Spielberger, was zu einer intensiven Diskussion unter dem Artikel führte.

Platz 7: MMOGA.com verkauft Währungen für Online-Spiele – und ging völlig unbemerkt für 300 Millionen Euro nach China

Als wir uns Ende Mai das Portal MMOGA.com anschauen, um für einen Artikel über das Geschäft mit Währungen in Online-Spielen (zum Beispiel Gold in World of Warcraft) zu recherchieren, trauen wir unseren Augen nicht: Das 2005 in Aschaffenburg gegründete Portal ging von Medien völlig unbemerkt für rund 300 Millionen Euro nach China und zählt damit zu den größten Exits in der deutschen Online-Branche überhaupt. Unsere Nachfragen an Gründer und Betreiber bleiben in der Folge jeweils unbeantwortet; wir haben nur Kontakt zu Anwälten der MMOGA Ltd und dem früheren Marektingchef Michael Singer. Das und einige chinesische Börsenberichte reichen aber aus, um das Bild eines spektakulären Deals exklusiv nachzuzeichnen.

Platz 6: Die wahre Top 10 der erfolgreichsten deutschen Youtube-Videos im Jahr 2016

Ein Listicle im Listicle: Erst vor fünf Tagen haben wir besagten Artikel veröffentlicht; dass er es in so kurzer Zeit trotzdem in unseren Jahresrückblick geschafft hat, zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben dürften. Denn das traditionell von Youtube am Ende jedes Jahres veröffentlichte Ranking der erfolgreichsten Videos stimmte irgendwie kaum mit der Realität überein. Mit Hilfe vom Statistik-Tool „Veescore“ zeigte sich, dass statt Julian Bam & Co. vor allem Mitglieder von Straßenrap-Crews – wie Miami Yacine von KMN Gang aus Dortmund oder Bonez MC von 187 Straßenbande aus Hamburg – die echten View-Charts dominieren.

Platz 5: Instagram-Star Daniel „Magic Fox“ Fuchs im Rockstars Podcast

Magic Fox Daniel Fuchs
„Wenn ich Kleidungsstücke eines Online-Shops poste, sind sie am nächsten Tag ausverkauft“ – ein knackiges Statement von Daniel Fuchs alias Magic Fox, das vielleicht auch mit dafür sorgte, dass der Artikel zum Podcast mit dem Influencer zu den erfolgreichsten des Jahres zählt. Eine Million Abonnenten hat der heute 28-jährige studierte Maschinenbau-Ingenieur inzwischen auf Instagram. Internationale Modemarken zahlen ihm eigenen Angaben nach bis zu 5.000 Euro pro Post auf seinem Kanal. Nicht nur der Artikel zum Podcast lief super, auch die Folge selber gehört zu den erfolgreichsten überhaupt.

Platz 4: Mit cleverem Facebook-Marketing zum erfolgreichen Burger-Lokal

Hippe Burger-Restaurants sieht man in Großstädten heute fast schon an jeder Straßenecke. Das macht es nicht gerade einfacher, mit einem neu eröffneten Lokal erfolgreich zu sein. Drei Freunde aus dem Ruhrpott haben genau das trotzdem geschafft – dank Facebook Ads und cleverem Targeting. Die Gründer von „Bang Bang Burgers and Beer“ haben uns sehr detailliert erklärt, warum Adwords in ihrem Fall kaum hilfreich war, welche teils sehr spitzen Zielgruppen sie verwendet haben und wie viel Umsatz im Lokal tatsächlich den Werbekampagnen zugeordnet werden konnte. Ein extrem lehrreicher Best-Practice-Case, der völlig zu Recht so oft gelesen wurde.

Platz 3: Pamela Reif ist die deutsche Instagram-Queen

Pamela Reif
Als wir den Artikel über Pamela Reif inklusive Interview Mitte März veröffentlichen, hat sie schon zwei Millionen Follower bei Instagram und ist trotzdem kaum jemandem in der Branche ein Begriff. Wenige Wochen später laden wir sie zu unserer New Platform Advertising Konferenz ein, führen erneut ein Interview, dieses Mal aber live auf der Bühne. Heute, rund neun Monate später, kommt sie auf 2,7 Millionen Abonnenten, taucht regelmäßig in großen Medien wie Bild auf und vermarktet in ihrer eigenen App ihr Trainingsprogramm. Die wahnsinnige Reichweite vom Artikel blieb also nicht ganz folgenlos – bei uns reichte es zum dritterfolgreichsten Beitrag des Jahres.

Platz 2: Kann die Hype-App Musical.ly zum nächsten Snapchat werden?

Während sich tausende Marketer am Versuch, einen langfristig erfolgreichen und lukrativen Hit in den App Stores zu landen, die Zähne ausbeißen, landen einige hin und wieder dennoch einen richtigen Volltreffer. Musical.ly ist so ein Beispiel, laut Marketing-Guru Gary Vaynerchuk möglicherweise das nächste „heiße Ding“. Mit der App können Nutzer Videos aufnehmen, in denen sie playback zu aktuellen Songs „singen“ oder berühmte Sprüche aus Filmen nachsprechen. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Anwendung Millionen von Nutzern sammeln. Dass Musical.ly tatsächlich das Potenzial hat, mittelfristig einer der Top-Player im App-Business zu werden, zeigt nicht nur die Tatsache, dass der entsprechende Artikel auf Platz in unserem Ranking landet, …

Platz 1: Instagram- und Musical.ly-Phänomen Lisa & Lena

Lisa and Lena
…sondern auch, dass der erste Platz ebenfalls sehr stark mit Musical.ly verbandelt ist. Die Zwillinge Lisa und Lena aus Stuttgart schreiben dieses Jahr eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Im April werden wir bei Instagram auf das Duo aufmerksam. Robert Levenhagen, Gründer von Influencer.db, sagt damals: „Ich habe noch nie solch ein Wachstum bei einem Instagram-Account gesehen.“ Zu diesem Zeitpunkt haben Lisa und Lena auf Facebooks Fotoplattform schon 850.000 Abonnenten; diese Zahl hat sich bis heute fast verzehnfacht (!). Als Erfolgsrezept nennen die beiden vor allem Musical.ly; denn die mit der Trend-App erstellten Playback-Clips laden sie anschließend auch auf Instagram hoch. Inzwischen sind die Zwillinge alles andere als unbekannt, regelmäßig erscheinen Artikel in verschiedenen Medien. Auf Bühnen sieht man die zwei bisher kaum. Vielleicht ändert sich das ja in wenigen Wochen bei diesem Online Marketing Rockstars Festival in Hamburg…

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