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Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten stehenzubleiben. Die permanente Weiterentwicklung und Anpassung an sich wandelnde Märkte, sich veränderndes Kundenverhalten oder neue technische Voraussetzungen sind heutzutage essenziell für das Bestehen einer Firma. Business-Development-Manager:innen behalten den Markt im Blick und tragen wesentlich zum Wachstum bei. Ihr seid auf der Suche nach Business-Development-Jobs oder wollt noch mehr Informationen zu dem Berufsfeld? Dann seid Ihr hier genau richtig.

Direkt zum Abschnitt springen: Definition, Bedeutung, Aufgabenbereiche, Qualifikationen, Tools, Karrierewege, Trends

Definition: Was ist Business Development eigentlich?

Unternehmensentwicklung ist eine allumfassende Aufgabe, die also sämtliche Abteilungen einer Firma betrifft. Der Fokus liegt auf der strategischen und operativen Weiterentwicklung in Hinblick auf neue Geschäftsfelder oder neue Produktideen. Business-Development-Jobs erfordern also, dass Ihr Euch konstant mit den aktuellen Entwicklungen beschäftigt und neuen Trends und Möglichkeiten nachgeht. So ist vor allem in größeren Unternehmen die Digitalisierung und Optimierung bestehender Strukturen und Produkte ein verbreitetes Ziel.

Das dient dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Erweiterung der Geschäftsfelder. Als Schnittstelle zwischen Abteilungen wie Marketing, Sales, Produktentwicklung und anderen Fachabteilungen dient der/die Business Development Manager:in außerdem als Bindeglied zu externen Partnern und Kunden. Eine genauere Definition ist pauschal nicht zu geben, da sich die Verantwortlichkeiten je nach Firma erheblich unterscheiden können.

Bedeutung von Business-Development-Stellen für Unternehmen

Das proaktive Identifizieren von Trends ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Daher erkennen auch immer mehr Unternehmen den Wert von professionellen Business Development Manager:innen. Eine nachhaltige Entwicklung steht dabei vor kurzfristigen Erfolgen. Jenseits von purer Akquise kümmert sich ein strategisch aufgesetztes Business Development um folgende Bereiche:

  • vertriebsorientiert: Analyse der Kundenbedürfnisse und Entwicklung von Aktivitäten und Strategien zur Neukundengewinnung oder für den Ausbau der Bestandskundenbeziehung
  • produktorientiert: Entwicklung von neuen Produkten und Produktinnovationen
  • marketingorientiert: Untersuchung und Ausbau der Marktposition und Erarbeitung von Strategien zur Abhebung von der Konkurrenz

Business-Development-Stellenangebote finden sich bei Unternehmen aller Sektoren, beispielsweise:

  • Baubereich
  • Bildung und Forschung
  • Finanzen
  • Gesundheitswesen
  • IT
  • Industrie und Produktion
  • Handel
  • Telekommunikation

Je nach Berufserfahrung gibt es in den Branchen eine recht freie Auswahl und spannende Stellen im Business Development. Ihr könnt vielfach auch in verschiedenen Geschäftsbereichen arbeiten, wobei aber immer mindestens eine Fokussierung auf entweder den B2B- oder den B2C-Bereich gegeben sein wird.

Ihr findet freie Stellen im Business Development in allen möglichen Regionen und Städten, zum Beispiel in Berlin, Frankfurt a. M. oder München.

Was macht man als Business Development Manager:in genau?

Wie schon oben erwähnt, lassen sich Stellen im Business Development als eine Art Detektivarbeit beschreiben, bei der folgende zukunftsorientierte Fragen möglichst fundiert beantwortet werden sollen: Was sollten die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens sein und welche Partner oder Maßnahmen sind nötig, um diese Ziele zu erreichen?

Zum Tagesgeschäft gehören unabhängig vom Fokus der Entwicklungsbemühungen folgende Aufgaben:

  • Erforschung neuer Geschäftsmöglichkeiten und Identifizierung neuer Märkte, Wachstumsbereiche, Trends, Kunden, Partnerschaften, Produkte und Dienstleistungen
  • Ermittlung der Ansprechpartner:innen bei Unternehmenspartnern
  • Planung der Maßnahmen zur Generierung von Leads
  • Treffen mit Vertreter:innen von Kunden und/oder Partnern sowie kontinuierliche Pflege dieser Beziehungen
  • Ausarbeitung von Kundenverträgen
  • Schnittstellenfunktion zwischen den beteiligten Abteilungen
  • interne Kommunikation der nötigen Veränderungen, ihre Erklärung und klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten
  • Ausbildung der Teammitglieder und gegebenenfalls Organisation externer Schulungen
  • Kommunikation mit der Controlling-Abteilung, z. B. um Budgets abzustimmen
  • interne Prozessoptimierung zur Zielerreichung
  • Führung von Mitarbeiter:innen

Je nach Fokus der Rolle des Business Developments im Unternehmen gehören zu einer Tätigkeit als Business Development Fachkraft auch folgende Tätigkeiten, die manchmal jedoch auch anderen Funktionsträger:innen obliegen:

Vertriebsorientierung

Die Verantwortlichkeiten von vertriebsorientierten Business Development Manager:innen sind denen von Key Account Manager:innen sehr ähnlich. Neben der Kenntnis der Kundenbedürfnisse und Durchführung von Beratungsprojekten gehören dazu auch das Erstellen von Vertriebspipelines und das Mitwirken an der strategischen Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen. Das alles geschieht mit dem Fokus auf Skalierbarkeit und der Optimieren der Vertriebswege. Zur fortlaufenden Markt- und Wettbewerbsanalyse gehört das Einbringen in Branchenverbände und die Teilnahme an Fachevents. Gutes Netzwerken mit anderen Entscheider:innen der Branche ist das A und O.

Produktorientierung

Produktorientierte Business Development Manager:innen legen den Fokus mehr auf die Produkte selbst. Sie sind innovationsgetrieben und haben einen wichtigen Anteil an der Weiterentwicklung der Produktpalette. Zum Kerngeschäft gehören darüber hinaus die Segmentierung der Kundengruppen sowie die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Marketing- und Vertriebsstrategien.

Marketingorientierung

Im Zentrum des Interesses von marketingorientierten Business Development Profis steht die allgemeine Entwicklung der Branche und der Kommunikationskanäle. Sie agieren vor dem Hintergrund einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung. Hier gilt es, sich an den Bedürfnissen und Regeln der veränderten Märkte auszurichten. Dazu gehören neben der Umsetzung von Markt- und Wettbewerbsanalysen und der Konzeption und Implementierung von holistischen Marketingplänen auch das Erstellen und Präsentieren von Reports, Target-Listen und Proposals.

Die Arbeit im Business Development ist eine Teamaufgabe, bei der Ihr Euch immer wieder mit den anderen Fachabteilungen abstimmt und der Geschäftsführung direkt berichtet.

Welche Qualifikationen solltet Ihr prinzipiell mitbringen?

Es gibt keine spezielle Vorgabe zu bestimmten Abschlüssen, da die Stellen im Business Development sehr unterschiedlich sind und vor allem Branchenkenntnis erfordern. Gerne werden Alumni von wirtschaftlichen Bachelor- oder Masterstudiengängen und Ingenieur:innen genommen. Aber auch abgeschlossene kaufmännische Ausbildungen sind ein Türöffner für Stellen im Business Development. In einigen Unternehmen werden zudem entsprechende Trainee-Stellen angeboten.

Da es sich um eine typische Quereinsteigerposition handelt, könnt Ihr durchaus auch im Marketing oder Vertrieb beginnen und Euch durch Weiterbildungen zum/zur Business Development Manager:in qualifizieren. Die wichtigsten Weiterbildungsfelder liegen hierbei in den Bereichen Sales, Marketing/PR, Projektmanagement, Personalführung und Controlling.

Ein anderer, immer beliebter werdender Weg in das Management der Geschäftsentwicklung führt über ein duales Studium, bei dem die Arbeit in einer Firma mit einem Teilzeitstudium kombiniert wird. Solche Studiengänge findet Ihr in verschiedenen Städten, in denen es auch viele freie Stellen gibt, zum Beispiel in Düsseldorf, Köln oder Hamburg.

Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse sind auf den globalen Märkten von heute ein großer Vorteil und in vielen Business-Development-Stellenangeboten auch gefordert. Reisen und das sichere Bewegen in einem internationalen Umfeld gehören zu dieser Position dazu. Sehr gutes Englisch ist eine Grundvoraussetzung, weitere europäische oder sogar asiatische Sprachen sind von großem Vorteil.

Soft Skills für eine erfolgreiche Karriere

Neben der genannten Berufserfahrung sind folgende Soft Skills von Bedeutung, die auch häufig in Business-Development-Jobanzeigen als Anspruch formuliert werden:

  • Kommunikationsstärke und Durchsetzungskraft gegenüber Partnern und Kunden
  • Teamfähigkeit
  • Führungsstärke
  • analytisches und dabei kreatives Denken
  • Offenheit gegenüber Neuem
  • Interesse an wirtschaftlichen Trends und Innovationen
  • selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Empathie und gute zwischenmenschliche Kommunikation
  • technisches Verständnis und Fähigkeit zur Strukturierung oder Visualisierung von Ideen und Auswertungen
  • Entscheidungsfreudigkeit
  • Eigeninitiative und Hands-on-Mentalität

Typische Arbeitsmittel und Tools im Business Development

Für einen Job als Business Development Manager:in sind einige fundierte IT-Kenntnisse wichtig. Neben den üblichen Verdächtigen wie Microsoft Word, Excel, PowerPoint und Outlook sind auch Kenntnisse fachspezifischer Anwendungen gefordert. So ist der sichere Umgang mit CRM-Tools (beispielsweise Salesforce, Zoho oder Microsoft Dynamics) wichtig, ebenso der mit Group-Ware, also Kollaborationssoftware (zum Beispiel Slack, Trello oder Asana), über die Teams häufig organisiert werden. Das Beherrschen von Marketing-Automatisierungstools spielt vor allem in vertriebs- und marketingorientierten Business-Development-Jobs eine Rolle.

Der Weg zur Spitze: typische Karrierewege

Business Development Manager:innen werden oft als Führungskräfte eingestellt, wofür natürlich bestimmte Berufserfahrung und Fertigkeiten benötigt werden. Aber auch als Berufseinsteiger:in hat man verschiedene Möglichkeiten, später einmal im Business Development Fuß zu fassen. „Learning on-the-job“ ist ohnehin gang und gäbe, so könnt Ihr also zunächst in einem anderen Job einsteigen, zum Beispiel im Projektmanagement, Marketing Management oder als Trainees im Sales. Einmal im Business Development angekommen, stehen die Chancen für einen weiteren Aufstieg in die obere Managementebene dann gut.

Der nächste Schritt kann die Abteilungsleitung von Marketing oder Vertrieb sein. Wer sich hier bewährt, für den/die ist eine Beförderung bis in die Ebene der Geschäftsleitung unter gegebenen Umständen durchaus denkbar. Ein weiterer Karrierepfad kann über die Gründung einer eigenen Agentur führen, mit der Ihr selbstständig Beratertätigkeiten zur Geschäftsfeldentwicklung von Kunden anbietet. Hier ist es natürlich ausgesprochen hilfreich, wenn Ihr Euch bereits einen guten Namen in der Branche gemacht habt.

Die Entwicklung der Märkte lässt sich schwer voraussagen und genauso relativ bleiben Aussagen zur Entwicklung des Business Developments. Sicher ist: Es wird immer wichtiger, sich als Unternehmen noch schneller zu bewegen, da bereits heute neue Trends um ein Vielfaches rascher entstehen als noch vor 20 Jahren. Die Digitalisierung wird weltweit weiter voranschreiten und auch vor den inneren Prozessen eines Unternehmens nicht Halt machen. Schlankes und agiles Management ist gefragt.

Wie in vielen Branchen ist eine Konzentration auf das Kerngeschäftsfeld für die meisten Firmen aussichtsreicher als eine Diversifizierung in die Breite. Das heißt auch für Euch: Bleibt bei Eurer Branche und werdet ein Profi in dem Bereich. So könnt Ihr Euch sowohl erfahrungstechnisch als auch gehaltstechnisch einen Vorsprung gegenüber Generalisten verschaffen.

Die Rolle eines/einer Business Development Manager:in entwickelt sich immer mehr dahin, in einem Unternehmen auch nach innen für das Verstehen und die Umsetzung von Neuerungen zu sorgen. Dazu gehören Schulungen, Meetings oder andere Formate der Vermittlung, in deren Rahmen Ihr Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichsten Digital-Berufsdisziplinen auf die gemeinsame Reise in eine noch erfolgreichere Zukunft einschwört.