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So sehen die Smartphone-Homescreens der OM-Macher aus

Sharing-Dienste, digitale Tagebücher und natürlich Google Analytics

(Foto: Jan Persiel / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

(Foto: Jan Persiel / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

Der Smartphone-Homescreen kann viel von seinem Besitzer verraten. Welche Apps sind installiert und wie viele Mails noch ungeöffnet? Wir haben uns elf Homescreens von Online-Marketing-Experten angeschaut, um zu sehen, wie viel Business und Privates auf den Handys der Branche zu finden sind.

Homescreen von Ibrahim Evsan

Homescreen von Ibrahim Evsan

Ibrahim Evsan, Gründer von Social Trademarks, hat leider zwei Anrufe verpasst und noch eine SMS zu lesen. Ach ja, und ihn erwarten noch 832 Benachrichtigungen bei Podio, dem Kommunikations-Tool, mit dem er offensichtlich alle seine Teamprojekte managet. Zum Glück kann sich Ibrahim neben der Arbeit auch mal mit Musik bei Soundcloud oder Spotify entspannen oder mit schönen Bildern bei Instagram und Pinterest – das hat es sogar in seinen Top-Ordner geschafft.

Homescreen von Randolf Jorberg

Homescreen von Randolf Jorberg


OMClub
-Organisator Randolf Jorberg hat dem iPhone abgeschworen und setzt jetzt auf Android. Er scheint viel unterwegs zu sein – nutzt unter anderem die Foursquare-App Swarm, um sich mit Freunden in der Nähe zu treffen, sowie den viel diskutierten Carsharing-Dienst Uber, mit dem sich private Fahrer und Fahrgäste verbinden können. Das ist auf jeden Fall billiger als jedes Taxi. Noch günstiger ist man da nur mit RunKeeper unterwegs – ebenfalls aufs Randolfs Homescreen zu finden.

Homescreen von Philipp Gloeckler

Homescreen von Philipp Gloeckler

Philipp Gloeckler, selbst Gründer der Verleih-App WHY own it, hat selbstverständlich nicht nur Standards auf seiner „ersten Seite“, sondern auch einige unbekannte Apps. Hinter dem lachenden „Omlet“ verbirgt sich übrigens keine Rezepte-Austausch-Plattform, sondern eine Chat-App, mit der man witzige gifs erstellen kann. Sein neuestes, noch etwas geheimnisvolles Projekt just SPENT wird im September gelauncht. Wir sind gespannt.

Homescreen vom Luis Hanemann

Homescreen von Luis Hanemann

Luis Hanemann, Ex-CMO von Rocket Internet und Trust Agents-Partner, scheint ein großer Fan der Sharing-Kultur zu sein. Neben Food- und Carsharing hat er auch rebuy auf dem Homescreen, womit alle möglichen Gegenstände an- und verkauft werden können. Gute Sache! Die Verleih-App vom Kollegen Gloeckler würde ihm sicherlich auch gefallen.

Homescreen von Andre Alpar

Homescreen von Andre Alpar

Das Auffälligste an diesem recht aufgeräumt erscheinenden Screen von AKM3-Geschäftsführer Andre Alpar ist die fette 437 auf der Mail-App. Wie viel Spam, Newsletter oder Nachrichten möglicher neuer Geschäftspartner sich dahinter verbergen, wissen wir nicht. Ansonsten wird Kommunikation hier ganz groß geschrieben. Neun von 22 Apps sind zum Netzwerken, Chatten und Kommunizieren da.

Homescreen Björn Tantau

Homescreen von Björn Tantau

Auf dem Smartphone des Social Media-Experten Björn Tantau sieht es ziemlich aufgeräumt aus – hier wird gerne mit Ordnern gearbeitet. Es wäre gemein, jetzt nur auf Shopping, Travel und Entertainment einzugehen, denn der Office-Ordner deutet schließlich an, dass mit diesem Gerät auch wirklich gearbeitet wird. Und wir alle wissen, dass „Social“ für Herrn Tantau nicht nur privates Chatten bedeutet, sondern dass er wirklich Ahnung von diesem Business hat.

Homescreen Erik Siekmann

Homescreen von Erik Siekmann

Erik Siekmann, Geschäftsführer der eCommerce-Beratung Digital Forward, hat ebenfalls einige Ordner auf dem Homescreen, darunter ein ominöser, der schlicht mit „o“ betitelt wurde. In den Lifestyle-Ordner hat es unter anderem die App des Hamburger Verkehrsverbunds geschafft. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an den HVV! Ansonsten scheint Herr Siekmann ein Musikliebhaber zu sein – Spotify wurde sogar ganz präsent als eine der vier Apps im Dock unten positioniert.

Homescreen von Christoph Burseg

Homescreen von Christoph Burseg

Auf dem Smartphone von Massive Insights-Geschäftsführer Christoph Burseg ist uns die Everyday-App aufgefallen, mit der man jeden Tag ein Bild von sich selbst machen kann, um am Ende ein Selfie-Video als Erinnerung der vergangenen Monate zu bekommen. Schöne Idee! Vielleicht bekommen wir das ja auch einmal zu sehen? Außer dem Screenshot schickte uns Christoph auch noch einen Reisetipp: „Das Hintergrundfoto ist der Bosporus, aufgenommen von hier. Istanbul ist eine tolle Stadt!“

Homescreen von Andreas Graap

Homescreen von Andreas Graap

ANGRON-Geschäftsführer Andreas Graap will seine Erinnerungen ebenfalls digital dokumentieren. Und zwar nicht nur mit Bildern, sondern auch mit richtigen Texten – die App Day One soll wie ein zeitgemäßes Tagebuch funktionieren. Sieht ganz interessant aus. Rechner und Analytics sind ebenfalls auf dem Homescreen installiert für die Kalkulation – kann ja nicht schaden.

Homescreen von Marcus Tandler

Homescreen von Marcus Tandler

SEO-Legende Marcus Tandler aka Mediadonis und Geschäftsführer von OnPage, legt Wert darauf, gut informiert zu sein. Neben dem Guardian, Zeit Online und Spiegel Online wurde auch die Münchener Nachrichtenseite TZ auf dem Homescreen platziert – regionale Verbundenheit, das muss auch mal sein. Ansonsten scheinen alle Mails gecheckt und Nachrichten gelesen worden zu sein – nur das iOS-Update drängelt als mahnende „1“ bei den Einstellungen.

Homescreen von Björn Sjut

Homescreen von Björn Sjut

Der Screen von Navinum-Mitgründer und Ex-be2-CMO Björn Sjut hat mit Abstand den meisten Platz in der Mitte. So sieht man zwar noch etwas mehr vom schönen Hintergrundbild, dafür weniger von den Apps, die in die Ordner gestapelt wurden. Björn scheint ein Freund der akustischen Unterhaltung zu sein – der Podcast Client Pocket Casts liegt auf seinem Homescreen und mit Deezer bringt er hier mal einen anderen Musik-Streaming-Anbieter neben Spotify ins Spiel.

Wir sind übrigens nicht die einzigen, die Smartphone-Homescreens von Anderen interessant finden. Bei Inventerior können User ihren eigenen Smartphone-Homescreen hochladen und sich anschauen, welche Apps die anderen installiert haben. Der Dienst versucht, die Apps zu erkennen und direkt mit dem App-Store zu verlinken. Danke für den Hinweis, Anna Abraham! Der Business Insider hat übrigens ein ähnliches Experiment durchgeführt und Kandidaten vorgestellt, die über 150.000 Mails und 300 Anrufe auf ihrem Screen zu stehen hatten. Abgefahren…

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