close

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder aus!

Vielen Dank!
Die Nachricht wurde verschickt.

E-Mail (Empfänger)

E-Mail (Absender)

Betreff

Nachricht

CAPTCHA Image [ Neues Captcha ]

Warum Pewdiepie für die Telekom auf Youtube eine Demenzforschungs-App probespielte

Telekom-Markenchef Hans-Christian Schwingen im OMR-Podcast

Hans-Christian Schwingen (Foto: Deutsche Telekom)

Es ist sicherlich eine der ungewöhnlicheren Kooperationen, die die Marketingbranche bisher gesehen hat: Die Deutsche Telekom entwickelt mit „Sea Hero Quest“ ein Mobile Game, das die Demenzforschung voranbringen soll. Um Downloads der App zu generieren, bezahlt der Konzern Star-Youtuber Pewdiepie dafür, das Spiel in einem seiner Videos zu testen. In der neuesten Folge des OMR-Podcasts erklärt Markenchef Hans Christian Schwingen, warum er glaubt, dass das Projekt aus Marketingsicht „eine der besten Sachen, die wir je gemacht haben“ ist.

„Man kann eine Marke wie der Telekom nicht alleine über unser Brot-und-Butter-Geschäft, über Tarife, Anschlüsse, etcetera, differenzieren. Da muss Top-down etwas aus dem Kern heraus kommen“, so Schwingen über die von ihm verantwortete Markenstrategie seines Arbeitgebers. Der internationale Claim der Telekom „Life is for sharing“ (in Deutschland „Erleben, was verbindet“) sei bei „Sea Hero Quest“ Programm: „Wenn Dein Hirn abstirbt, dann gibt es kein ‚Erleben, was verbindet mehr‘.“

„Testballon für unsere interne Zusammenarbeit“

Zudem habe die App auch intern für Verbindung gesorgt. „An der Entwicklung waren 13 Märkte und zehn Abteilungen beteiligt. Das war für uns ein wunderbarer Testballon dafür, wie wir über eine Vielzahl von Departments hinaus zusammenarbeiten können.“

Schwingen ist seit mittlerweile zehn Jahren bei der Telekom. Er war dafür verantwortlich, den damaligen Markendschungel der Telekom zu beschneiden und alle Produkte unter einer gemeinsamen Marke zusammenzuführen. Diese Arbeit brachte ihm mehrere Preise ein, unter anderem die Auszeichnung als „CMO of the Year“.

100.000 Downloads alleine durch Pewdiepie

Bei „Sea Hero Quest“ müssen die Spieler mit einem Boot durch eine Wasserlandschaft navigieren, um verlorene Erinnerungen an ihren Vater wiederzuerlangen. Die Daten darüber, wie sich die Nutzer durch das Spiel bewegen, können der Demenzforschung Aufschluß darüber geben, wie sich Menschen orientieren – denn eines der ersten Zeichen von Demenz ist der Verlust des Orientierungssinns.

Bislang hätten drei Millionen Menschen das Spiel heruntergeladen, so Schwingen im OMR Podcast. „Wenn man überlegt, dass 90 Prozent aller Branded Apps nicht über 10.000 Downloads kommen, ist das schon ganz ordentlich.“ Bei der Distribution hätte vor allen Dingen Influencer Marketing geholfen. „Auch wenn das jetzt ein wenig verkürzt dargestellt ist: Wenn Pewdiepie das Ding einmal spielt, hast Du schon 100.000 Downloads.“

Was Hans-Christian Schwingen über die aktuelle Content-Kontroverse im deutschen Marketing denkt, wie man als Agentur in einen Telekom-Pitch kommen kann und was sein persönliches Lowlight in seiner Zeit bei der Telekom war – all das erfahrt in der neuesten Folge des OMR Podcasts!

Das sind die Partner der aktuellen Folge vom OMR Podcast:

Seit Jahren ist Jimdo aus Hamburg einer der Global Player im Bereich der „Website-Baukästen“. Der Vorteil: Großes, technisches Know-How in Sachen Entwicklung ist nicht nötig, jeder kann direkt loslegen und sich seine Seite schnell aus zahlreichen fertigen Elementen zusammenstellen. Für alle, die das nach dem kostenlosen Ausprobieren so gut finden, dass sie noch mehr Auswahl-Möglichkeiten wollen, haben wir genau das Richtige: Unter jimdo.de/omr gibt es auf die Pakete „Pro“ und „Business“ 20 Prozent Rabatt für das erste Jahr.

Werbung in eigener Sache: Am 15. November findet zum ersten Mal die OMR Podcast-Nacht statt – und zwar direkt im großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg. Erlebt gemeinsam mit 2.100 Gästen die Live-Aufzeichnungen der drei Podcast-Formate „FUSSBALL MML“ mit Micky Beisenherz, Maik Nöcker und Lucas Vogelsang, „Hotel Matze“ mit Matze Hielscher von „Mit Vergnügen“ und Fernsehjournalistin Linda Zervakis als Gast sowie unseren eigenen Podcast mit Philipp Westermeyer, VC-Brain Sven Schmidt und einem aus dem TV bekannten Star-Gast aus der Digital-Szene. Tickets? Gibt’s hier! 

Die Berliner Kollegen von Dockin produzieren sehr schicke Sachen im Bereich Lautsprecher. Wir haben für Euch einen Rabatt für den Bluetooth-Lautsprecher Dockin D Fine. Er wartet mit 50 Watt Stereosound und dadurch auch bei hoher Lautstärke mit klarem Sound auf. Durch die integrierte Powerbank hält der Speaker zehn Stunden durch – zu kaufen gibt es das gute Stück auf der Dockin Website!

Am 23. und 24. Oktober kommen in Berlin eine Vielzahl von Experten zum Thema AI und Machine Learning im Marketing zusammen – im Rahmen der emarsys Revolution! Wer wissen will, wie man zum Beispiel Personalisierung skalierbar macht, kann sich über uns 25 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis sichern. OMR-Gründer Philipp Westermeyer ist übrigens auch als Speaker mit an Bord. Für die Tickets bitte hier entlang!

Die Hamburg Media School startet die Social Video Academy. Dort kann man an sechs intensiven Tagen lernen, wie Digital Video funktioniert – von Mobile Journalism über Livestreaming bis zum Publishing. Ihr wollt mehr wissen? Bitteschön!

Alle Themen vom Podcast mit Hans-Christian Schwingen im Überblick:

  • Was Hans-Christian Schwingens Aufgabe als „Chief Brand Officer“ ist und worin er sich von einem CMO unterscheidet (ab 03:24)
  • Welche operativen  Themen verantwortet er (ab 08:20)
  • Wie hoch ist das Mediabudget der Deutschen Telekom? Allokiert er die Budgets? (ab 9:20)
  • Kann ein Konzern von der Größe der Telekom überhaupt noch agil sein? (ab 11:46)
  • Wie steuert er die Zusammenarbeit mit den Agenturen und wie schafft man es als Agentur in einen Telekom-Pitch? (ab 13:57)
  • Will er die Telekom nach der Verschmelzung der Einzelmarken als „Love Brand“ etablieren? (ab 17:20)
  • Was war sein Lowlight in seiner Zeit bei der Telekom? (ab 19:08)
  • Wie steht er zum Thema Performance Marketing? (ab 23:05)
  • Warum glaubt er an Events und wie messen sie deren Erfolg? (ab 25:15)
  • Wie sieht die Content-Strategie der Telekom aus? (ab 29:10)
  • Was ist Electronic Beats und wie ist es entstanden? (ab 33:51)
  • Wie kam es zur Verpflichtung von T-Mobile-US-Chef John Leger und wäre eine solche Personal Brand auch in Deutschland vorstellbar? (ab 37:56)
  • Wie bleibt er auf dem Laufenden und wo holt er sich Inspiration? (ab 43:07)
  • Welche anderen Unternehmen oder Marken begeistern ihn durch ihr Marketing? (ab 45:15)
  • Was denkt er über Trendthemen wie Artificial Intelligence und Virtual Reality? (ab 48:10)
  • Warum hat die Telekom ein Mobile Game entwickelt, das die Demenzforschung unterstützen soll? (ab 52:50)

Wie immer könnt Ihr den aktuellen OMR Podcast aber auch bei SoundcloudiTunes (falls die aktuelle Episode noch nicht sichtbar ist, einfach abonnieren) oder per RSS-Feed anhören. Ihr könnt uns außerdem auf den Plattformen Stitcher und Deezer finden. Viel Spaß beim Anhören – und vielen Dank für jede positive Bewertung.

close

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder aus!

Vielen Dank!
Die Nachricht wurde verschickt.

E-Mail (Empfänger)

E-Mail (Absender)

Betreff

Nachricht

CAPTCHA Image [ Neues Captcha ]
 

OnlineMarktingJobs

  • imgsmallhover
    Web Developer (m/w)
    Hamburg
    Trakken Web Services GmbH
  • imgsmallhover
    (Senior) Online Marketing Manager SEA (m/w)
    Frankfurt
    QUISMA GmbH
  • imgsmallhover
    Digital Strategy Manager / Marketing Manager Online (m/w)
    Elmshorn
    “Das Futterhaus”-Franchise GmbH & Co. KG
  • imgsmallhover
    Consultant Digital Analytics (w/m)
    Hamburg
    Trakken Web Services GmbH
  • imgsmallhover
    Online Marketing Manager (m/w)
    Verl
    heroal – Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG
  • imgsmallhover
    Consultant Conversion Optimierung (m/w)
    Hamburg
    Trakken Web Services GmbH
> Alle anzeigen

2 Kommentare

  1. Julian 02.10.2017 um 10:05 Uhr Antworten

    Stichwort Lovebrand:
    Nur weil die Telekom es nicht schafft heißt es nicht, dass es nicht möglich ist.
    Es gibt genügend Unternehmen die das beweisen.

    Und BTW:
    Nach etlichen Telefonaten, 12 Technikern und 2 verschiedenen Routern keine Lösung für die 2K Internet bei bezahlten 16K zu bekommen ist schon traurig. Da hilft auch kein Marketing mehr.

  2. Magenta-Insider 10.10.2017 um 20:06 Uhr Antworten

    Man merkt das Herr Schwingen von unten und über jede Hierarchieebene immer stärker gefilterte und geschönte Reportings bekommt und vom operativen Geschäft im Marketing der Telekom keinerlei Ahnung hat 😀
    Als Insider weiß man da Dinge, da würde sich der Herr wahrscheinlich mehr als wundern … die Effizienz des „Performancemarketings“ beispielsweise bei dreistelligen Millionenbeträgen, die alleine bei Google im Jahr ausgegeben werden ist unterirdisch.

0 Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.