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OMR Picks: Das ist der Grund, aus dem Amazon für alle anderen uneinholbar ist

Auch mit dabei: Schmutzige SEO-Tricks und Online-Wettmillionäre

Jeff Bezos Amazon

Amazon-Boss Jeff Bezos (Quelle: Flickr / Charis Tsevis / CC 2.0 Generic)

Amazon ist mittlerweile doppelt so viel wert wie Walmart. Über die Gründe für den Erfolg von Jeff Bezos und seinem Unternehmen haben bereits viele philosophiert  – ein US-Startup-Gründer lieferte jetzt in einem lesenswerten Gastbeitrag auf Techcrunch einen ganz neuen, spannenden Erklärungsansatz. In unseren OMR Picks haben wir diesen und weitere spannende Artikel der vergangenen Wochen für Euch zusammengestellt.

Amazons Vorsprung werde im kommenden Jahrzehnt nur weiter wachsen, „und ich glaube nicht, dass irgendein anderer Retailer viel dagegen tun kann“, schreibt Zack Kanter, Gründer von Stedi, einem Startup aus dem EDI-Segment („Electronic Data Interchange“) auf Techcrunch. Der Grund dafür liege nicht (oder nicht alleine) an Programmen und Produkten wie Amazon Prime und dem Amazon Marketplace – diese könnten größere Wettbewerber wie Walmart möglicherweise noch nachbauen. Auch die Innovationskultur bei Amazon mache nicht den Unterschied. Der Grund sei vielmehr, dass jeder Teil von Amazon mit einer „dienstleistungsorientierten Architektur“ („service oriented architecture“) gebaut werde. Amazon verwandele mit diesem Ansatz jeden Teil des Unternehmens in eine gesonderte Plattform und öffne ihn damit für den äußeren Wettbewerb, so Kanter.

Der Markt sorgt für Effizienz

Der Umstand, dass Amazon auch andere Parteien die eigenen Dienstleistungen und Technologien nutzen lasse, sorge dafür, dass entweder schnell festgestellt werde, wenn ein Dienst nicht funktioniere, oder dass dieser Dienst immer besser werde. Das prominenteste Beispiel sei das Hosting-Angebot Amazon Web Services (AWS). Nicht nur, dass dieses Geschäftsfeld beträchtlich zum Umsatz beiträgt – „dadurch, dass sie einen operativen Teil des Unternehmens zur Plattform ausbauten, ist dieser gefeit vor Ineffizienz und technologischer Stagnation“.

Mittlerweile sei Amazon aufgrund dieser Strategie uneinholbar. „Amazon benötigte zehn Jahre um (das Logistikprogramm) Fulfillment by Amazon zu perfektionieren. Selbst wenn Walmart das nun innerhalb von fünf Jahren gelingen sollte – wie wird sich Amazon weiter entwickelt haben bis zu dem Zeitpunkt, an dem Walmart die eigene Lösung ausrollt?“ Soweit die Zusammenfassung – es lohnt sich, Kanters Analyse in ihrer Ausführlichkeit zu lesen.

„Boykottiert Google AMP!“

In unserem zweiten heutigen OMR Pick hat jemand richtig schlechte Laune: „Googles AMP ist schlecht – und zwar in einem Maß, dass es möglicherweise das Web zerstören könnte“, schreibt Scott Gilbertson vom IT-Fachmagazin „The Register“ in einem langen Meinungsstück. Die „Accelerated Mobile Pages“ seien nur für Google gut – und vielleicht noch für „Fake News“-Quellen. Google eigne sich mit AMP den Content des Publishers an und verschleiere woher dieser komme. Zudem würden die teilnehmenden Publisher auf einen Teil ihrer bisherigen Analytics-Daten verzichten.

Es gehe Google auch nicht um die Geschwindigkeit im Mobile Web, glaubt Gilbertson. So werde bei jeder AMP-Seite eine Javascript-Datei von Google geladen. Ein Entwickler habe AMP ohne diese Datei nachgebaut und schnellere Ergebnisse erzielt. Gilbertson ruft dazu auf, sich nicht auf AMP einzulassen – „wenn wir das alle gemeinsam tun, wird AMP sterben“.

Neil Patel über Black-Hat-SEO

Einige Anekdoten aus der Wildwest-Zeit des SEO liefert OMR-Speaker und Growth Hacker Neil Patel. In einem Blog-Artikel stellt er sieben Black-Hat-Strategien vor, mit denen er massiv Links aufgebaut und Sichtbarkeit bei Google generiert hat. So hat er beispielsweise die Entwickler beliebter WordPress-Themes dafür bezahlt, in diesen einen Link zu seiner Seite zu platzieren.

Vermutlich würden die Strategien heute so nicht mehr funktionieren – und Patel rät explizit davon ab, diese nachzuahmen. Lesenswert sind die sieben Cases aber auf jeden Fall, und sei es nur, weil sei einen schmunzeln lassen.

Die verrückte Geschichte eines Sportwettenpapstes

Als Abschluss ein Youtube-Video, das zwar nicht unmittelbar etwas mit Online Marketing zu tun hat, aber immerhin mit Geldverdienen übers Netz: Jörg Bochow hat mehr als zehn Jahre lang seinen Lebensunterhalt verdient, indem er hauptberuflich über das Internet Sportwetten abschloss; vor allem auf Tennisspiele. Um schneller an die Fernsehbilder der Spiele (und damit an Daten) zu gelangen und sich so einen Vorteil gegenüber anderen Wettern zu verschaffen, stellte er sich zunächst riesige Satellitenschüsseln aufs Dach. Später schickte er Menschen direkt zu den Turnieren, die ihm per Telefon den jeweiligen Punktgewinn mitteilten. In einer WDR-Sendung hat Jörg seine gesamte, verrückte Geschichte erzählt, inklusive einer Anekdote über seinen größten Verlust – äußerst unterhaltsam! (Danke an Feda Mecan und Andre Alpar für den Tipp!)

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2 Kommentare

  1. Arturo 29.05.2017 um 11:15 Uhr Antworten

    Wo ist eigentlicher euer Bitcoin-Tracker hin? 🙂

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