Digital, datengetrieben und nachhaltig: Was bringt die Zukunft?

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OMR im Gespräch mit Petra Kruis, Director Field & Partner Marketing Germany, Dell Technologies

„Technologie soll dazu dienen, das menschliche Potenzial zu entfalten.“ – ein starkes Zitat von Michael Dell, mit dem er seine Vision für sein Unternehmen Dell Technologies voll auf den Punkt bringt. Als er vor 37 Jahren mit seinen Ein-Mann-Unternehmen an den Start ging, hatte er vor allem ein Ziel, nämlich den Personal Computer erschwinglich und damit für jede und jeden verfügbar zu machen. Schon damals traf er mit seiner Vision den Nerv der Zeit, wie der Erfolg und das rasante Wachstum seines Start-ups gezeigt haben. Seitdem wurde immer wieder gebetsmühlenartig das nahende Ende des PCs ausgerufen – eine Meinung, die Michael Dell niemals geteilt hat. Und wie so oft sollte er auch damit Recht behalten.

Tatsache ist: Die Nachfrage nicht nur nach Notebooks und Desktops, sondern auch nach der dahinter liegenden IT-Infrastruktur, steigt weiter und weiter. Stand die digitale Transformation bereits vor der Pandemie ganz oben auf der Agenda vieler IT-Entscheider, so wurde sie im vergangenen Jahr zur echten Überlebensfrage für jedes Unternehmen. Innerhalb kürzester Zeit wurde alles virtuell, Kundenbesuche und Geschäftstermine liefen und laufen fast nur noch Computer-gestützt, und ganze Belegschaften wurden quasi über Nacht zum Arbeiten nach Hause geschickt. Entsprechend kräftig investieren Unternehmen aller Größen und Branchen nun in ihre Digitalisierung und nehmen viel Geld für die Modernisierung und Aufrüstung ihrer IT in die Hand.

Der richtige Partner ist entscheidend

Was sie dabei neben dem IT-Equipment aber vor allem brauchen, ist ein starker und verlässlicher Technologie-Partner, der nicht nur alles aus einer Hand liefern kann, sondern auch helfend und beratend zur Seite steht. Und genau das tut Dell Technologies.

Seit seiner Gründung vor knapp vier Jahrzehnten hat sich Dell Technologies zu einem umfassenden IT-Komplettanbieter entwickelt und richtet sich mit seinem Angebot an Kund:innen aller Größen – vom privaten Endverbraucher über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu Großkonzernen und Kunden der öffentlichen Hand. Das Portfolio deckt dabei alle Bereiche der IT ab und reicht vom klassischen Desktop und Notebook über IT-Lösungen für das Rechenzentrum wie Server und Speichersysteme bis zu Software und Lösungen für die Cloud.

Petra Kruis, Marketing Director bei Dell Technologies Deutschland, erklärt uns, welche Herausforderungen Kund:innen gerade hierzulande in Bezug auf ihre Digitalisierungsprojekte meistern, welche Schwerpunkte Dell Technologies in der Ansprache seiner vielfältigen Zielgruppen setzt und welche Rolle eine inklusive Unternehmenskultur und nachhaltiges unternehmerisches Handeln für die Strategieentwicklung im Unternehmen spielen.

Wahrgewordender Technologie-Traum

Werfen wir aber noch einmal einen Blick zurück: Die Unternehmensgeschichte von Dell Technologies liest sich wie aus dem Bilderbuch. Gründer und CEO Michael Dell startete 1984 aus seiner Studentenbude in Texas heraus sein eigenes Business mit gerade einmal 1.000 US-Dollar in der Tasche. Heute arbeiten weit mehr als 160.000 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen, das er nach wie vor leitet – sozusagen als größtes Familienunternehmen der Welt. Mehr als 800 Millionen PCs, 37 Millionen Server und über 160 Millionen Terabyte an Speicherkapazitäten wurden bis heute verkauft – und das Unternehmen ist nach wie vor voll auf Wachstumskurs, was die Geschäftsergebnisse Quartal um Quartal belegen.

Konsequent digital

„Das Portfolio, das wir anbieten, ist in seiner Form unerreicht, denn kein anderer Hersteller in der Branche kann so wie wir alles aus einer Hand anbieten. Dies ist einer unserer zentralen USPs im Markt“, erklärt Petra Kruis. Sie ergänzt: „IT ist für Unternehmen heute nicht mehr nur ein unterstützendes Tool, sondern integraler Bestandteil all ihrer Prozesse und gesamten Organisation. Ganz gleich ob Mini-Betrieb, bodenständiger Mittelständler oder traditionsreiches Großunternehmen – kein Unternehmen kommt heute mehr daran vorbei, den digitalen Wandel mit offenen Armen zu empfangen und die eigene IT-Transformation aktiv zu gestalten, um auch künftig erfolgreich zu bleiben. Und wir helfen ihnen dabei.“

Dabei geht es laut Petra Kruis nicht allein darum, die Mitarbeiter:innen mit schicken Notebooks auszustatten oder Kund:innen ein paar Online-Dienste anzubieten. „Wovon ich hier spreche, ist die umfassende digitale Umgestaltung des gesamten Geschäftsbetriebs und sämtlicher unternehmerischer Prozesse und Strukturen.“ Hier greift Dell Technologies denen unter die Arme, die Gefahr laufen, den Anschluss zu verpassen. „Was ich beobachte ist, dass die Schere zwischen denen, die den Wandel aktiv und strategisch angehen, und denen, die diese Entwicklung irgendwie versuchen auszusitzen, noch immer enorm groß ist“, so die Marketing-Managerin. „Unsere Aufgabe als Unternehmen – und auch für mich und mein Team im Marketing – ist es, unsere Kund:innen auf ihrer digitalen Transformationsreise nicht nur zu begleiten, sondern den Wandel aktiv voranzutreiben.“

IT as a Service

In Zukunft werde laut Petra Kruis insbesondere der Bereich IT as a Service immer wichtiger, um die Nutzung ganzheitlicher IT-Lösungen einfacher, flexibler und noch komfortabler zu machen. „Unsere Kund:innen wollen IT heute anders konsumieren als noch vor wenigen Jahren. Immer mehr Unternehmen ziehen es vor, ihre IT-Ausstattung nicht mehr physisch vor Ort, beispielsweise im eigenen Rechenzentrum zu haben, sondern IT als Dienstleistung zu nutzen, und das sicher, kostengünstig und ohne den ganzen administrativen Aufwand dahinter. Mit unserem as-a-Service-Portfolio Dell Technologies APEX bieten wir ihnen genau das an.

Und noch etwas anderes ist Petra Kruis wichtig zu erwähnen: „Die Unterstützung unserer Kund:innen endet nicht mit dem Verkauf unserer Lösungen, sondern geht auch danach unvermindert weiter. Die Services und der umfangreiche IT-Support, den wir bieten, gehen deutlich über das übliche und gewohnte Maß hinaus. Cyberangriffe, Produktionsausfälle oder einfach der Ausfall eines Arbeitsgeräts im Homeoffice kosten Zeit, Geld, Nerven – und schmälern die Produktivität und damit den Erfolg. Uns ist es wichtig, mit unserem Support immer und zu jeder Zeit erreichbar zu sein – 24/7 und auf allen Kanälen.“

Marketing als Teil der Lösung (und der Debatten)

Das breite Lösungsportfolio hält auch aus Marketing-Perspektive ein breite Palette an Herausforderungen für die Gestaltung von Maßnahmen und Kampagnen bereit. Wo liegt hier der Fokus? „Natürlich versuchen wir, unsere Kund:innen mit unserem Content immer unmittelbar dort abzuholen, wo sie sich tatsächlich bewegen und wo unsere Botschaften auch ‚hineinpassen‘!“, so Petra Kruis. „Fragt sich nur, wo unsere Kund:innen sind: Unsere Gamer-Alienware-Community beispielsweise tickt komplett anders als unsere Lifestyle-affinen Zielgruppen, und der mittelständische Schraubenhersteller braucht eine andere Ansprache als der öffentliche Auftraggeber oder internationale Großkonzern.“ Dell Technologies setzt hier Marketing-seitig auf spezialisierte Teams. Diese erschaffen für die jeweiligen Kundengruppen und Plattformen eigene, authentische und erlebbare Markenwelten.

„Unsere Partnerschaft mit OMR ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir Marketing in Deutschland gestalten wollen. Ein zentrales Element ist für uns die Vernetzung mit digital affinen Communities. Wir möchten Teil entscheidender Debatten sein, und dabei zeigen, dass wir den Wandel hier in Deutschland mitgestalten – wie zum Beispiel im Bereich Bildung“, erklärt Kruis. Die Pandemie habe zwar bestimmte Marketing-Maßnahmen in den digitalen Raum verlagert, insgesamt sei online aber schon aufgrund der Historie des Unternehmens der wichtigste Kanal. „Wir bieten Angebote und Touchpoints auf allen Etappen der Customer Journey, angefangen bei unserem Social-Media-Auftritt bis hin zu Deep Dive Technical Sessions mit Expert:innen aus den Produktbereichen“, sagt die Marketing-Chefin. Auch das größte Kunden-Event für Deutschland, das Dell Technologies Forum (#DellTechForum) am 25. November 2021, wird rein virtuell stattfinden.

Konsequent nachhaltig

Gute Produkte und Lösungen zu vermarkten reicht aber noch lange nicht, weiß Petra Kruis. „Unser erklärtes Ziel ist es, entsprechend der eingangs erwähnten Vision von Michael Dell mit Technologie den menschlichen Fortschritt zu ermöglichen und damit die Welt zu verbessern“, so Kruis. „Bei allem was wir tun, steht unsere unternehmerische Verantwortung immer im Vordergrund, und das haben wir in unseren ‚Progress Made Real‘-Zielen nicht nur theoretisch definiert, sondern lassen uns auch regelmäßig an unseren Zielen und Erfolgen messen.“

Bis 2030 hat sich Dell Technologies zum Ziel gesetzt, für jedes verkaufte Produkt ein gleichwertiges zu recyceln. Bis dahin sollen 100 % der Verpackungen aus recycelten Materialien oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Das gilt auch über die Produkt-Ebene hinaus: „Nachhaltiges Handeln bedeutet auch, die gesamte Lieferkette im Auge zu behalten. Darum setzen wir uns für eine transparente Kreislaufwirtschaft ein.“ So wurde auch dieses Ziel ganz konkret definiert: Es lautet ‚Net Zero‘. Gearbeitet wird an der CO²-Neutralität bis zum Jahr 2050. Entscheidend an dieser Stelle ist, dass Dell Technologies nicht nur die direkt zu beeinflussenden Faktoren betrachtet, sondern in die Zielstellung auch Emissionen einschließt, die bei Zulieferern während der Geräteproduktion anfallen, sowie Emissionen, die beim Betrieb in den Rechenzentren der Endkunden entstehen. Mehr dazu lest Ihr hier.

Wie Technologie die Zukunft gestaltet

Mit all seiner Erfahrung versteht und positioniert sich Dell Technologies als zentraler Digitalisierungs-Partner für alle Arten von Unternehmen. „Der digitale Wandel ist wirklich alles andere als trivial und vor allem mit großen Ängsten verbunden“, sagt Kruis. „Hier setzen wir aktiv an, geben Hilfestellung, teilen Erfolgsgeschichten und entwickeln mit den Kund:innen gemeinsam nachhaltige Strategien. Vor allen Dingen wollen wir auch deutlich machen, welche Potenziale die zunehmende Digitalisierung birgt und dass man die Veränderung eben nicht als Bedrohung, sondern als Jahrhundert-Chance begreifen sollte.“

Und was steht da jetzt als Nächstes an? „Neue Technologien und Mega-Trends wie 5G, Cloud Computing, Künstliche Intelligenz, Big Data oder das sogenannte Edge Computing bieten schon jetzt ungeahnte Möglichkeiten und werden schon in naher Zukunft eine Dynamik entwickeln, die wir uns jetzt noch gar nicht recht vorstellen können“, so die Marketing-Chefin. „Ein Beispiel unter vielen sind praktische IoT (Internet of Things)-Anwendungsfälle aus der Industrie: Sensoren direkt an Maschinen und Industrieanlagen geben Rückmeldung über Qualität, Wartungszustand, Verschleiß und einen möglicherweise nahenden Ausfall. Das erlaubt es den Unternehmen, schon im Vorfeld nötige Maßnahmen zu ergreifen, und nicht erst dann, wenn die das Kind bereits im Brunnen liegt. ‚Predictive Maintenance‘ nennt sich das.“ Grundlage für all das sei immer die Möglichkeit, Daten in Echtzeit auszuwerten – und dazu braucht es natürlich die passende Technologie-Power. Wir brauchen Petra Kruis sicher nicht zu fragen, wo Ihr die herbekommt.

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