Wie bauernschlaue Online-Marketer die Youtube-Trends mit Klick-Bots manipulieren

Offenbar hat Googles Video-Plattform ein Fraud-Problem – und Freenet profitiert

Youtube Trends Fake Affiliate
Gehören Clips über Handyhüllen, über angeblich kostenlose Mediamarkt-Gutscheine oder darüber, wie man mehr Follower bei musical.ly bekommt zu den derzeit meist abgerufenen Videos bei Youtube? Zumindest tauchen aktuell immer wieder Inhalte dieser Art in den Youtube Trends auf, also der Liste des angesagtesten Videos. Offenbar haben findige Online-Marketing-Macher und Affiliates einen Weg gefunden, die Youtube Trends zu manipulieren. OMR ist dem Phänomen auf den Grund gegangen.
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Ein Ad Injection-Betrüger packt anonym aus

Ein Whistleblower beschuldigt seinen Arbeitgeber Avantis, Adfraud im großen Stil zu begehen

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Auf verschiedenen Plattformen hat ein anonymer Whistleblower ausgepackt: Er wirft dem israelisch-amerikanischen Unternehmen Avantis vor, mit Hilfe von mehreren Scheinfirmen „Ad Injection“ auf Plattformen wie Google, Youtube, Facebook, Yahoo und anderen zu nutzen, um Millionen mit Werbebannern zu verdienen. Wir erklären, was hinter den Anschuldigungen steckt und wie die Ad Injection-Operation funktioniert.
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Sehr dreist: Wie ein paar Typen bei Amazon mit geklauten Inhalten viel Geld verdienen

Der Kindle-Marktplatz zieht Betrüger und Schatzsucher an

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Was für eine großartige Entwicklung. Heute kann jeder ein Buch schreiben und es ohne Verlag bei der Kindle-Plattform von Amazon verkaufen. Doch neben guten und schlechten Büchern dieser „Selfpublisher“ finden sich geklaute Inhalte, Betrügereien und gekaufte Bewertungen. Ein paar Typen bieten sogar Kurse an, um ihre Strategien zu präsentieren und an Nachahmern Geld zu verdienen. Wir zeigen ein paar der dreistesten Scams auf der Kindle-Plattform.
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Diese unbekannte Fraud-Seite macht 1,5 Millionen US-Dollar pro Woche mit Fake-Video-Traffic

Wie erzeugt die Website michaelgolf.com 161 Millionen Video-Ad-Impressions in sieben Tagen?

michaelgolf.com Titel
Fraud ist und bleibt ein Dorn im Auge der Adtech-Branche. Der noch junge Markt für Realtime Bidding, also für in Echtzeit gehandelte Werbekontakte, kämpft schon lange gegen Schrott-Traffic von dubiosen Seiten. Bei einigen Marktplätzen sollen bis zu 40 Prozent des gesamten Online-Werbeinventars nicht auf Herkunft und Echtheit überprüfbar sein. An einem aktuellen Beispiel wird wieder deutlich, welche enorme Ausmaße Fraud haben kann. Ein kleiner, unauffälliger Blog bietet plötzlich ein Inventar von krassen 161 Millionen Video-Ad-Impressions an, obwohl auf der Seite allem Anschein nach gar keine Werbung ausgeliefert wird, und verdient damit vermutlich bis zu 1,5 Millionen Dollar – pro Woche. Wie solche horrenden Zahlen entstehen und wie in diesem Fall die Wertschöpfungskette aussieht, erklären wir im heutigen Artikel.
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Heute haben wir leider keinen Artikel geschafft, weil…

… wir einen neuen Report schreiben und nächste Woche unsere Rockstars Aftershow steigt
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Eins können wir aber versprechen: Morgen bringen wir etwas richtig Geiles – zum Frühstück. Heute gibt es dafür noch einen witzigen Trick zum Feierabend: Unser Buddy Christoph hat mal wieder einen geilen Kniff bei Facebook gepostet: Der Youtuber WagonVideos hat nämlich seinen Kanal einfach „12 203 656 views Funny Videos“ genannt. Dazu ein klickträchtiges Profilbild und schon wirkt es, als wäre der Kanal extrem beliebt. Insgesamt kommt er laut Youtube-Informationen auf fast 1,3 Millionen Aufrufe – nicht schlecht aber weit weg von den erträumten zwölf Millionen. Andere Kanäle wie „6,969,696 views“ und 7,777,776 views“ haben sich die Taktik schon abgeguckt. Entschuldigt also, dass es heute keinen Artikel gibt. Deshalb zeigen wir nur diese extrem bauernschlaue – andere sagen streetsmarte – Youtube-Optimierung. Mehr Youtube-Tipps gibt es in unserem Report.

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Was ist eigentlich Ad Injection und wie wird damit abgezockt?

Das halbe Land ist betroffen, man hört den Begriff in der Branche immer wieder und trotzdem weiß kaum jemand, was Ad Injection eigentlich ist

Ad Injection Titel
Wer kennt nicht den Frust, wenn man feststellt, dass auf einmal irgendwelche Suchmaschinen im Browser voreingestellt sind, von denen man noch nie etwas gehört hat. Oder, dass auf Bannerflächen von ganz normalen Websites auf einmal kuriose Anzeigen ausgespielt werden bzw. Seiten, die sonst keine Werbemittel nutzen, plötzlich voll davon sind? Mit größter Wahrscheinlichkeit hat man sich dann aus Unachtsamkeit eine unerwünschte Software installiert, die jetzt fest im Browser hängt und die Zugriff auf den eigenen Rechner zu haben scheint. „Ad Injection“ ist der Name dieses schon älteren Phänomens, welches auch heute noch massive Schäden anrichtet. Wir erklären, wie genau das funktioniert, welche verschiedenen Formen es gibt und wer die Hintermänner sind.
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Geister-Traffic und Referrer Spam – Die neueste Masche der Online-Marketing-Trickser

Wie Tool-Anbieter und Affiliate-Betrüger mit simulierten Aufrufen anderer Websites Besucher auf ihre Seite locken

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Sagen Euch die URLs Darodar.com, Semalt.com oder HulfingtonPost.com etwas? Falls ja, betreibt Ihr vermutlich eine eigene Website und nutzt Google Analytics. Denn in den vergangenen Wochen wunderten sich viele Google-Analytics-Nutzer über angebliche Zugriffe auf ihren Seiten, die laut ihren Statistiken über die genannten und einer Reihe anderer, merkwürdiger Websites zustande gekommen sein sollen. Auch wir haben dieses Phänomen auf OnlineMarketingRockstars.de beobachten können. Doch ein kurzer Check zeigte: Die Seiten hatten uns gar nicht verlinkt, sondern die Zugriffe offenbar nur simuliert. Aber warum?
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Appnexus: „Wir sind kein Einzelfall – Fraud ist ein Problem der gesamten Branche“

Ist das US-Unternehmen eher ein schwarzes Schaf oder Sündenbock? – Online Marketing Rockstars hat Stimmen gesammelt

(Illustration: Nishe)

(Illustration: Nishe)

Die jüngsten Ereignisse rund um Appnexus haben in der Marketing-Branche für viele Diskussionen gesorgt. Ist der hohe Anteil des unbrauchbaren Inventars bei der US-Plattform eher ein Einzelfall oder Symptom eines übergreifenden Missstands? Letzterer Meinung ist Frederike Voss. „Fraud ist ein Problem der gesamten Branche, zum dem viele Parteien beitragen und an dem alle Seiten des Marktes arbeiten müssen. Fingerpointing hilft uns da kaum weiter“, so die Europachefin von Appnexus im Gespräch mit Online Marketing Rockstars. Parallel erreichten uns von unterschiedlichen Seiten des Marktes weitere Berichte über negative Erfahrungen mit Appnexus.
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40 Prozent unbrauchbare Ads: Liefert einer der größten Player im RTB richtig viel Schrott? [UPDATE]

Bei Appnexus sind gut ein Drittel der Impressions nicht verifizierbar

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Es sind bedenkliche Zahlen: Bei bis zu 40 Prozent des Online-Werbeinventars, das über den auch in Deutschland aktiven US-Marktplatz Appnexus angeboten wird, sollen die Herkunft und Echtheit nicht überprüfbar sein. Das berichtet der US-Blog adexchanger. CEO Brian O’Kelley musste einräumen, dass ein Drittel des Inventars in einem Graubereich angesiedelt ist, kündigte aber auch Gegenmaßnahmen an. Appnexus ist hoch finanziert (u.a. Microsoft und WPP), betreibt eine der größten offenen Adexchanges und gehört damit zu einem am heißesten gehandelten Unternehmen im Realtime Bidding, dem Markt für in Echtzeit gehandelte Werbekontakte. Was also bedeutet die aktuelle Diagnose für die Branche?
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Dieses Video zeigt das größte Problem der Online-Marketing-Branche

Wie Betrüger mit Bot-Netzwerken und gefälschten Klicks Milliarden kassieren

Angriff der Roboter (Foto: Buzz Andersen / Flickr / CC BY-NC 2.0)

Angriff der Roboter (Foto: Buzz Andersen / Flickr / CC BY-NC 2.0)


Es ist ein wenig gespenstisch, was das IT-Unternehmen Spider.io in einem Video bei Youtube zeigt: Auf einem mit Schad-Software infizierten Rechner sind im Verborgenen 23 Fenster von Microsofts Internet Explorer gleichzeitig geöffnet – ohne, dass der Besitzer des Computers dies auf Anhieb erkennen kann. Wie von Geisterhand werden in den Browser-Fenstern von der Software Websites aufgerufen, Mauszeigerbewegungen simuliert und auf Werbung geklickt. Das Video zeigt eindrücklich eines der größten Probleme von Online-Werbung – seht es nach dem Klick.
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