Diese Websites schürfen heimlich mit Deinem Rechner digitales Geld während Du sie besuchst

Ist Cryptomining eine Alternative zur Werbevermarktung?

Schürft Euer Rechner oder Euer Smartphone während Ihr diese Worte lest vielleicht Kryptowährungen für Fremde – ohne Euer Wissen? Dazu müsstet Ihr lediglich einen weiteren Browser-Tab mit einer Website geöffnet haben, in der ein Javascript-Schnipsel des Cryptomining-Dienstes Coinhive eingebunden ist. Das soll schon bei mehr als 50.000 Websites der Fall sein. OMR zeigt, welche Seiten betroffen sind und erklärt die Hintergründe.
Mehr lesen

Gewalt, Erotik, Fäkalien: Wie Youtube SEOs mit verstörenden Videos für Kinder Kasse machen

Kanalbetreiber: „Youtube hat solche Videos aktiv gepusht“

Youtube SEO Gewalt Micky Maus wird überfahren und liegt in einer Blutlache, Peppa Wutz wird beim Zahnarzt mit Horrorinstrumenten malträtiert und Spiderman uriniert in eine Badewanne, in der Elsa aus dem Disney-Film „Frozen“ im Bikini sitzt: Mit Videos dieser Art, die durch Optik und Machart auf Zuschauer im Kleinkindalter abzielen, inhaltlich aber wenig kindgerecht sind, haben Kanalbetreiber auf Youtube innerhalb der vergangenen Monate Millionen von Views generiert. Im Gespräch mit OMR behauptet einer von ihnen: Youtube-Betreiber Google hat diese Inhalte eine Zeit lang aktiv gefördert.
Mehr lesen

Die MacKeeper-Story: Mit Müll-Traffic und Grau-Zonen-Marketing zu Multimillionenumsätzen

Wie das Software-Tool berühmt-berüchtigt wurde – und wer dahinter steckt

Das Maskottchen von MacKeeper (Bearbeitung: OMR)

Wenn es in der Software-Branche in den vergangenen Jahren eine Marke gegeben hat, die in ganz besonderem Maße für unseriöses Marketing steht, dann ist das wohl MacKeeper: Von bei Browser-Extensions eingekaufter Pop-under-Werbung bis zu selbst betriebenen Fake-Review-Seiten bespielen die Macher alles, was die Klaviatur des Online Marketings in der Grauzone hergibt – und haben damit offenbar ein Unternehmen mit Millionenumsätzen aufgebaut. OMR hat die Geschichte von MacKeeper rekonstruiert, die Macher ermittelt, und erklärt anhand von Screenshots und Beispielen die Marketingstrategie.
Mehr lesen

100 Millionen illegale Views? Wie Trittbrettfahrer mit Mayweather und McGregor abkassieren

So profitieren Nano-Piraten, Blackhats & Youtuber vom Kampf


Es dürfte nur wenige Bürger eines westlichen Landes geben, die in den vergangenen Wochen nicht auf irgendeine Weise vom Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor erfahren haben. Die Mega-Aufmerksamkeit rund um das Fight-Event hat auch Online Marketer gelockt, die versucht haben, sich ihr Stück vom Reichweiten- und Umsatzkuchen zu sichern. OMR zeigt, wie genau.
Mehr lesen

Game of Thrones-Hype sei Dank: Affiliates kassieren mit T-Shirts zur Erfolgsserie ab

So monetarisieren dutzende Social Media-Accounts ihre Millionen-Reichweiten

Game of Thrones Affiliates Spreadshirt, Teespring, Zazzle – Unternehmen, die T-Shirts mit von Kunden erstellten Designs on demand drucken und verschicken, erlebten in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Jetzt scheint die für Affiliates so attraktive Branche einen neuen Höhepunkt zu erreichen. Während die siebte Staffel der weltweiten Erfolgsserie Game of Thrones zu Ende geht, schwimmen Marketer auf der Hype-Welle mit und nutzen die Schauspieler als Fake-Testimonials für ihre Shirt-Motive. OMR erklärt das Geschäftsmodell aus der Grauzone.
Mehr lesen

Wie der frühere Popup-König („Binlayer“) heute in Russland Millionen mit Affiliate verdient

Alexander Bachmann setzt mit seinem Projekt Admitad heute nach eigenen Aussagen 180 Millionen Euro um

Alexander Bachmann

Admitad-Gründer Alexander Bachmann

Er führt als 17-jähriger Gründer schon vor Jahren das größte Layerwerbe-Netzwerk in Deutschland. Als das Geschäft flöten geht, weil Popups („Layer“) von immer weniger Publishern angeboten werden, gründet Alexander Bachmann mit Admitad ein Affiliate-Netzwerk. Damit erobert er jetzt vor allem den russischen Markt. Das Unternehmen hat seinen offiziellen Sitz zwar in Heilbronn – macht aber fast seine kompletten Geschäfte in Russland und Indien. Wir zeichnen die Geschichte um Bachmanns Projekte nach und klären, ob sein Unternehmen in diesem Jahr wirklich 180 Millionen Euro Umsatz macht.
Mehr lesen

Gaming Spotify: Wie Stars, Cover-Musiker und Keyword Spammer beim Streaming tricksen

Spotify wird zur Plattform – und damit immer häufiger manipuliert

Spotify-Spammer Chris Brown
Spotify hat 140 Millionen monatlich aktive Nutzer, die aus über 30 Millionen Tracks wählen können. Wer auf der Plattform oft gespielt wird, kann nicht nur mit einer Provision für die Streamings rechnen, sondern landet auch weit oben in den Charts. Wir zeigen, mit welchen Tricks Spammer und auch bekannte Künstler mittlerweile Spotify clever nutzen, um richtig Kohle zu machen.
Mehr lesen

Stalker-Marketing: Dieses Startup liest Formulardaten aus, ohne dass Ihr sie abschickt

Gizmodo deckt fragwürdige Lead-Generierungs-Praxis auf

Wer hat im Netz nicht schon einmal ein Formular ausgefüllt und dann doch nicht abgeschickt – aus welchen Gründen auch immer? Eigentlich würde man davon ausgehen, dass der jeweilige Seitenbetreiber die Daten aus dem Formular dann auch nicht erhalten hat. Wie der US-Blog Gizmodo aufgedeckt hat, ist das jedoch nicht immer der Fall.
Mehr lesen

Flirt-Abzocke, Snapchat-Abos und Younow-Trinkgelder: So melkt Katja Krasavice ihre Fans

Fans werden mit „privaten Bilder“ oder direktem Kontakt gegen Geld gelockt

Katja Krasavice Mit Videos, die den Zuschauern in Titel und Thumbnail viel nackte Haut und sexuelle Details versprechen, dann aber in der Regel wenig halten, hat Katja Krasavice auf Youtube mehr als 800.000 Abonnenten gewonnen und über 200 Millionen Views generiert. Die so entstandene Aufmerksamkeit monetarisiert das Sex-Sternchen nun immer häufiger auf anderen Plattformen auf dubiose Weise. OMR ist tief in das Geschäft mit dem (Dann-doch-nicht-)Porno-Sternchen eingestiegen.
Mehr lesen

Wie SEO-Scammer mit „Featured Snippets“ über Google Opfer anlocken

Suche nach Facebooks Kundenservice listete Scam-Nummer


Wie vielen Facebook-Nutzern mag es schon so gegangen sein: Sie möchten telefonisch mit dem Netzwerk Kontakt aufnehmen – weil ihr Profil gehackt wurde, sie Opfer von Mobbing wurden, oder aus welchen Gründen auch immer. Bei einer Suche nach „facebook kundenservice“ stoßen sie in Googles Suchmaschine noch über den üblichen Links direkt auf eine Telefonnummer, die in Form eines „Featured Snippets“ angezeigt wird. Doch die führt die Betroffenen nicht zu Facebook – sondern in die Arme von Betrügern.
Mehr lesen