Das sind die besten Rechnungssoftwares

Mit einer Rechnungssoftware seid Ihr rechtlich auf der sicheren Seite und spart Zeit - Wir verraten Euch die besten Tools dafür

Habe ich alle Pflichtangaben gemacht? Habe ich die Umsatzsteuern richtig berechnet? Was mache ich, wenn mein:e Kunde:in nicht zahlt? Typische Fragen, die sich Selbstständige und Freelancer:innen stellen. Sie halten einen nachts nicht nur sorgend wach. Sind Rechnungen falsch geschrieben, kommt es auch gerne zu Komplikationen mit dem Finanzamt – eine Behörde, die niemand gerne verärgert. Eine weitere Assoziation mit der Rechnungsstellung: Sie ist zeitfressend! Allerdings nur, wenn man alles manuell macht. Ein Rechnungstool kann Abhilfe schaffen. Es sorgt dafür, dass Ihr alle Angaben richtig und vollständig macht, automatisierte Prozesse wie die fortlaufende Verwendung von Rechnungsnummern etabliert werden und Ihr durch ein CRM mit Rechnungsvorlagen eine Menge wertvoller Zeit spart. Als Topping können Rechnungsprogramme auch das Mahnwesen erledigen, Belege einscannen oder weitere buchhalterische Add-ons liefern. Ihr müsst also nicht gleich eine Accounting-Abteilung ausrufen oder eine externe Firma beauftragen.

Und was sind die besten Rechnungssoftwares? Dank einer großen Auswahl und zahlreicher verifizierter Nutzer:innenerfahrungen auf OMR Reviews können wir Euch sieben gute Tools dafür vorstellen. Doch zuvor widmen wir uns der Theorie: Was muss in einer Rechnung überhaupt stehen?

Eine Checkliste: Das müsst Ihr in Euren Rechnungen angeben

Ob Ihr ein Logo auf Eure Rechnung setzt oder wie Ihr generell den Aufbau Eurer Rechnung gestaltet, ist Euch überlassen. Der Gesetzgeber gibt jedoch einige Punkte vor, die Rechnungen an Eure Kunden:innen enthalten müssen. Wir haben Euch eine Checkliste zusammengestellt, anhand dieser Ihr leicht überprüfen könnt, ob Eure Rechnungen korrekt sind.

  • Vollständiger Name und Anschrift sowie Firmenname des:der Kunden:in
  • Eure komplette Anschrift mit vollständigem Namen und Firmennamen (falls vorhanden)
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID (von Euch oder Eurem Unternehmen)
  • Fortlaufende Rechnungsnummern
  • Ausstellungsdatum der jeweiligen Rechnung
  • Angaben zu Art und Menge der Lieferung bzw. Art und Umfang der Dienstleistung
  • Nettobetrag der Lieferung bzw. Dienstleistung
  • Steuersatz
  • Höhe des Umsatzsteuerbetrages
  • Bruttobetrag (auch Rechnungsbetrag genannt)
  • Zeitpunkt bzw. Zeitrahmen der Lieferung/Dienstleistung
  • Falls Ihr die Kleinunternehmerregelung anwenden dürft, müsst Ihr dies in der Rechnung erwähnen. Rechnungssoftwares haben dazu vorgefertigte Sätze auf Lager.

Möchtet Ihr mehr über das Thema Rechnung wissen, legen wir Euch unseren Artikel „So erstellt Ihr blitzschnell Rechnungen“ ans Herz. Dort gehen wir noch genauer auf die Pflichtangaben, aber auch auf Begriffe, die Kleinunternehmerregelung und was nach dem Rechnungsversand passiert, ein.

Das sind die Top 7 Rechnungsprogramme auf OMR Reviews

Oftmals ist die Erstellung von Rechnungen nur ein Teil-Feature in einer Buchhaltungssoftware. Wir haben einen Mix aus ausschließlichen Rechnungsprogrammen und Buchhaltungstools zusammengetragen, die laut verifizierter Nutzer:innenerfahrungen auf OMR Reviews am beliebtesten sind. Dabei sind sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Tools enthalten. Aber das Wichtigste: Alle Tools halten die gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen ein. Als Selbstständige:r, Unternehmer:in oder Freelancer:in seid Ihr mit folgenden Rechnungstools auf der sicheren Seite :

· sevDesk

· Lexoffice

· FastBill

· easybill

· Zervant

· orgaMAX

· Papierkram

Ein kleiner Tipp noch vorab: Wenn Ihr vorhabt einen Onlineshop zu führen, sind die Starterkits der Softwares meist nicht geeignet. In diesem Fall haltet nach Paketen, die sich mit Warenwirtschaft, E-Commerce oder Lagerverwaltung auseinandersetzten, Ausschau.

1. sevDesk

 

 

sevDesk ist in deutschen Business-Kreisen ein prominenter Name. Die Rechnungssoftware überzeugt durch Übersichtlichkeit, einfache Bedienung und ist auch gut für kleine Unternehmen geeignet. Ihr könnt Angebote und Rechnungen schreiben, Eure Belege digital sammeln und Eure Umsatzsteuer-Voranmeldung direkt ans Finanzamt übermitteln, ohne eine Zwischenstation über Elster und Co. einlegen zu müssen. Euer Briefpapier ist individualisierbar, damit es zu Eurem Corporate Design passt. Manuell könnt Ihr Zahlungserinnerungen verschicken, falls der:die Kunde:in mal aus Versehen die Rechnung vergessen hat. Und als krönenden Abschluss gibt es die sevDesk-App, um auch unterwegs immer up to date zu sein und Belege einscannen zu können.

sevDesk Kosten

Bindet Ihr Euch 12 Monate an sevDesk, bezahlt Ihr 8,90 Euro pro Monat für sämtliche Rechnungsfunktionen. Benötigt Ihr das Buchhaltungs-Paket, womit Ihr u. a. Online-Banking und die digitale Belegverwaltung umsetzen könnt, bezahlt Ihr 18 Euro pro Monat. Und für das komplette E-Commerce-Programm werden monatlich 43 Euro fällig. Damit könnt Ihr zusätzlich Eure Lagerbestände und Lieferanten verwalten.

sevDesk Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der sevDesk Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

2. Lexoffice

 

 

Geht Ihr auf die Website von Lexoffice und auf den Menü-Punkt „Funktionen“, erwarten Euch dort so viele davon, dass diese für eine bessere Übersicht in drei alphabetische Gruppen sortiert wurden. Dazu gehören Angebote schreiben, Belege erfassen, eine automatische Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Zugang für Eure:n Steuerberater:in, Lohnabrechnungen, Online-Banking, letztlich natürlich auch das Schreiben von Rechnungen und so viel mehr. Lexoffice ist ein Tool des deutschen Software-Unternehmens Lexware. Sämtliche Eurer Daten werden demnach sicherheitshalber auf Servern abgelegt, die ebenfalls in Deutschland stehen. Für die mobile Nutzung stehen Euch zusätzlich zwei Apps zur Verfügung: die eine für das Scannen der Belege und die andere als Verwaltungs-Applikation Eurer Buchhaltung für unterwegs.

Lexoffice Kosten

Da es bei Lexoffice keine jährliche Abrechnung gibt, gelten sämtliche Preise monatlich und können jederzeit von Euch gekündigt werden. Benötigt Ihr die Rechnungstools in Kombination mit Online-Banking, kostet die Software 9 Euro. Für Buchhaltung und Berichte sind 19 Euro zu zahlen. Ab 29 Euro bekommt Ihr das Buchhaltungspaket. Bei jedem Tarif ist die Lexoffice-App dabei – für Android und iOS – sowie Updates und Support.

Lexoffice Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Lexoffice Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

3. FastBill

 

 

Als Rechnungssoftware konzentriert sich FastBill vor allem auf die typischen Funktionen wie das Erstellen von Rechnungen, Mahnungen und Angeboten. Zusätzlich könnt Ihr Buchhaltungsfunktionen nutzen und Online-Banking betreiben. Über das übersichtliche Dashboard könnt Ihr außerdem Eure Kundendatenbank ansteuern und verwalten sowie ein Produktverzeichnis aufsetzen. Mittlerweile nutzen mehr als 70.000 Kunden:innen FastBill, weshalb das gleichnamige deutsche Unternehmen stetig neue Funktionen hinzufügt, um den zahlreichen Anforderungen gerecht zu werden. Zu erwähnen sind demnach die automatischen Zahlungserinnerungen an Eure Kunden:innen und dass Ihr auch als Amazon-Händler:innen Eure Rechnungen von FastBill erstellen lassen könnt.

FastBill Kosten

FastBill bietet drei Pakete an: Starter, Pro und Premium. Alle drei Pakete könnt Ihr monatlich oder jährlich bezahlen. Der Starter-Tarif für 9 Euro beinhaltet bereits alle Funktionen eines guten Rechnungsprogramms sowie Online-Banking mit einem Konto und Belegerfassung per App. Bei Pro steigen die Anzahl der Features und die Kosten auf monatlich 27 Euro. Premium kostet 53 Euro, liefert aber die gesamte Bandbreite an Buchhaltungs-Tools. Die genannten Preise gelten pro Monat bei jährlicher Zahlweise. Möchtet Ihr jeden Monat einzeln bezahlen, um flexibel kündigen zu können, wird es 10 % teurer.

FastBill Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der FastBill Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

4. easybill

 

 

easybill ist eine cloud-basierte Software und ermöglicht es Euch laut dem gleichnamigen Entwickler-Unternehmen, innerhalb von Sekunden eine Rechnung zu erstellen. Dabei werden alle Pflichtangaben beachtet und Ihr könnt den Rechnungen Euren eigenen Look geben. Zusätzlich lassen sich auch Angebote und Auftragsbestätigungen mit easybill erstellen. Als Besonderheiten des Rechnungstools gelten die Projektverwaltung, das Aufgabenmanagement sowie das Erstellen von Abo-Rechnungen; Funktionen, die in dieser Software-Kategorie nicht selbstverständlich sind.

easybill Kosten

Wer als Freelancer:in oder kleines Unternehmen nicht mehr als 20 Kunden hat, kommt mit dem Basic-Plan für 9 Euro pro Monat aus. Wer mehr Individualität braucht und mehr Kunden hat, nimmt das Plus-Paket und zahlt 19 Euro pro Monat. Das Schlusslicht bildet der Business-Tarif für 39 Euro pro Monat, der einiges an Funktionen mit sich bringt, wie zum Beispiel automatisierte Mahnverfahren und Mitarbeiterverwaltung. In jedem Tarif sind Support und ein persönliches Onboarding inbegriffen.

easybill Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der easybill Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

5. Zervant

 

 

Zervant ist das umfangreichste kostenlose Rechnungsprogramm auf dem Markt und in dieser Form vor allem für Freelancer:innen geeignet. Natürlich profitieren KMUs und große Unternehmen ebenfalls von Zervant, müssen dafür aber bezahlen. Das Dashboard ist clean aufgesetzt und bietet neben der Rechnungsstellung eine Kunden- und Produktdatenbank, eine App für Android und iOS, das Managen von Mahnungen sowie eine Zeiterfassung. Außerdem ist es mit Zervant möglich XRechnungen zu erstellen, die bei dem:der Kunden:in maschinell eingelesen werden können und so kein PDF mehr benötigt wird.

Zervant Kosten

Das finnische Rechnungsprogramm gibt es neben der umfassenden kostenlosen Variante für bis zu fünf Kunden:innen ebenfalls in drei Größenordnungen. Das Starter-Paket ist für maximal 30 Kunden:innen ausgelegt und kostet 8 Euro. Darauf folgen die Tarife „Pro“ für 15 Euro und „Wachstum“ für 36 Euro – wobei beide für eine unbegrenzte Anzahl an Kunden funktionieren. Alle Monatspreise sind jährlich zu überweisen, können aber auch monatlich bezahlt werden, wenn Ihr ein bis zwei Euro mehr drauflegt.

Zervant Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Zervant Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

6. orgaMAX

 

 

Zu den besten Rechnungssoftwares gehört auch orgaMAX. Modular aufgebaut hilft es Euch nicht nur beim Schreiben der Rechnung, sondern eignet sich bestens für die Buchhaltung und Lagerwirtschaft. Zudem hat es ein CRM sowie eine Statistik-Rubrik an Bord. Allerdings ist orgaMAX kein Rechnungsprogramm für Mac, sondern kann nur auf Windows-Rechnern benutzt werden. Könnt Ihr darüber hinwegsehen, liefert es Euch alles, was Ihr braucht. Ob Ihr nun ein:e Freelancer:in mit überschaubarem Kundenstamm seid, ein:e Amazon-Shopbetreiber:in oder ein großes Unternehmen, welches das Accounting digitalisieren möchte.

orgaMAX Kosten

Erneut gibt es wieder drei Pakete zu buchen: Startup, Standard und Business. Das erste gibt es für 13,50 Euro, das zweite für 27 Euro und das dritte für 54 Euro pro Monat, wenn Ihr einmal im Jahr bezahlt. Die Funktionen bei Startup beschränken sich auf das Wesentliche bezüglich der Erstellung von Rechnungen. Ab dem Standard-Paket könnt Ihr bis zu 17 Module hinzufügen. Das Business-Paket hat den vollen Umfang der Features von orgaMAX und bietet die Möglichkeit, die gesamte Buchhaltung auf einen eigenen Server installieren zu lassen. Kleiner Tipp: orgaMAX lässt gerne mal ein paar Frei-Monate springen, wodurch Ihr erst ab einem späteren Zeitpunkt anfangt zu zahlen.

orgaMAX Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der orgaMAX Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

7. Papierkram

 

 

Gute Rechnungsprogramme sind tatsächlich eine Rarität, mit OMR Reviews aber zu finden. Eine die Ihr dort findet, nennt sich passenderweise Papierkram. Wie viele seiner Pendants schreibt sich Papierkram nicht nur das Erstellen von Rechnungen auf die Fahnen, sondern auch die Abwicklung der EÜR (Einnahmeüberschussrechnung) und der Umsatzsteuer-Voranmeldung, die digitale Belegorganisation und ein umfangreiches CRM. Der Fokus des Wiesbadener Rechnungstools liegt dabei auf Sicherheit: die Server stehen in Deutschland, eine 256-Bit-SSL-Verschlüsselung ist Standard und die Software ist TÜV- sowie GoBD-zertifiziert.

Papierkram Kosten

Das einfache Rechnungsprogramm ist zu drei unterschiedlichen Preisen erhältlich – wobei „einfach“ sich definitiv auf die Bedienung bezieht und nicht auf den Leistungsumfang. Ihr könnt Papierkram kostenlos nutzen. Sobald Ihr aber GoBD-orientiert arbeiten möchtet, Steuerschnittstellen benötigt oder XRechnungen schreiben wollt, bezahlt Ihr 8 Euro pro Monat. Erweiterte Betriebswirtschaftliche Auswertungen sowie Spielraum für weitere Benutzer:innen erhaltet Ihr mit dem Team-Paket für 20 Euro pro Monat. Monatlich 40 Euro werden es beim Business-Tarif, der vor allem mit der Nutzbarkeit durch bis zu 20 User auftrumpft. Sämtliche Preise gelten auch bei Papierkram bei jährlicher Zahlung. Möchtet Ihr pro Monat bezahlen, kostet das insgesamt 20 % mehr.

Papierkram Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Papierkram Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzer:innenfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete Rechnungssoftware entscheiden.

Weitere Rechnungssoftware-Anbieter

Weitere Rechnungstools-Anbieter könnt Ihr auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews finden. Dort haben wir fast 20 Rechnungstools für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Großkonzerne gelistet, die Euch in allen Bereichen des Schreibens von Rechnungen und der Buchhaltung unterstützen. Und es werden stetig mehr. Also schaut vorbei und vergleicht die Softwares mithilfe der authentischen und verifizierten Nutzer:innenbewertungen:

· GetMyInvoices.com

· DATEV

· Moss

· Taxdoo

· Billomat

· Collmex

· Debitoor

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