Die Adtech-Anfänger aus Cupertino – Wieso hängt Apple mit iAd seit Jahren fest?

Apple steht für Dominanz und smarte Ideen. Bei Advertising und dem iAd-Produkt scheitert der Konzern aber bisher und fristet ein Nischendasein. Ein Überblick.

Steve Jobs bei der Präsentation von iAd 2010. (Screenshot: Youtube)

Steve Jobs bei der Präsentation von iAd 2010. (Screenshot: Youtube)


Die Kampfansage ist über fünf Jahre alt. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2010 präsentierte Apple mit iAD eine eigene mobile Werbeplattform und wollte den zu dem Zeitpunkt noch jungen Markt direkt erobern. Nach schnellen Erfolgen ging es allerdings ebenso schnell wieder bergab – bis zu einem weltweiten Marktanteil von nur mageren 0,2 Prozent. Was Apple zu Beginn mit iAd falsch gemacht hat und mit welcher Strategie das Unternehmen jetzt noch einmal einen Angriff auf Facebook, Google & Co. starten will, lest Ihr im heutigen Artikel.
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Wow Snapchat: Millenials ohne Ende, dicke Deals und Gründer mit Supermodel-Freundin. Was ist da los?

Kaum eine zweite App elektrisiert die Internetbranche, die Marketingbranche und die hübschesten Frauen der Welt wie Snapchat und sein Gründer. Der Mega-Sunnyboy.

Snapchat-CEO Evan Spiegel ist – zumindest auf dem Papier – Milliardär und derzeit Freund von Supermodel Miranda Kerr. Ziele hat er trotzdem noch.

Snapchat-CEO Evan Spiegel ist – zumindest auf dem Papier – Milliardär und derzeit Freund von Supermodel Miranda Kerr. Ziele hat er trotzdem noch.


Die Messaging-App Snapchat ist nach der jüngsten Finanzierungsrunde bereits 16 Milliarden Dollar wert, obwohl kaum einer, der älter als 25 ist, eigentlich versteht, warum. Snapchat? Begann 2012 als Sexting-Phänomen an amerikanischen Highschools zu kursieren. Hier mal ein Foto halb unbekleidet, da ein zotiger Videoschnipsel – macht ja nichts, weil sich der versendete Augenblick wenige Sekunden später in bester „Mission Impossible“-Manier ohnehin selbst zerstört. Es ist das Lebensgefühl der Millennials und Centennials, die über das Smartphone längst bedenkenlos ihr ganzes Leben steuern. Doch mit einer Ankündigung bewegt CEO Evan Spiegel die ganze Advertising-Welt: Eine Kooperation mit WPP und Daily Mail soll ganz neue Werbemöglichkeiten eröffnen. Was steckt dahinter?

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Wie sieht die Zukunft von Werbung auf Apples Smartwatch aus?

Durch die neue Smartwatch von Apple entstehen neue Chancen für Marketer

(Foto: LWYang, CC BY-NC 2.0)

(Foto: LWYang, CC BY-NC 2.0)


Fünf Jahre sind seit dem Launch des iPads vergangen – jetzt will Apple mit der Apple Watch angreifen. Seit April kann das neuste Produkt aus Copertino in 38 verschiedenen Modellen für 399 bis 18.000 Euro (sic!) bestellt werden. Und nicht nur, weil die Auslieferung immer noch schleppend vorangeht, ist die teure Armbanduhr höchst umstritten. Gastautor Nils Jacobsen hat die Apple Watch einen Monat lang getestet. Sein Eindruck bisher: durchwachsen. Ein echter Mehrwert, also Funktionen, dies es so nicht schon auf dem iPhone gibt, fehlen. Und überhaupt gibt er erst sehr wenige verfügbare Apps. Facebook beispielsweise hat, anders als beim Start des AppStores beim iPhone, zum Launch der Watch auf eine passende App verzichtet. Was bedeutet das für die Marketing-Branche, die schon in den Startlöchern steht und den neuen Kanal bespielen will?
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Instagram unter der Lupe: Mit Ads und Aktionsbuttons zur Marketing-Maschine

Kein Social-Media-Dienst fasziniert in diesen Tagen wie das Foto-Netzwerk Instagram. Das Potenzial für Marketer ist immens.

Mit welchen Mechanismen will Instagram Geld verdienen?

Mit welchen Mechanismen will Instagram Geld verdienen?


Keine Frage: Instagram ist die App, die Facebook hätte sein können, bevor sich Mark Zuckerberg dafür entschieden hat, sein Social Network zu einem cleanen, belanglosen Club zu machen, in dem man nur etwas zu sehen bekommt, wenn man auch zur Gartenparty eine Einladung erhalten hatte. Auf Instagram tobt die Party indes weiter. Das Erfolgsprinzip liegt im Hashtag: Man kann Stunden damit verbringen, Schlagworte wie #hamburg #ottensen #altonaerbalkon durchzuklicken. Ein gutes Foto mit dem richtigen Hashtag bekommt seine Likes, ganz gleich, ob ich 10 oder 210 Follower besitze. Auf Instagram ist es verhältnismäßig einfach, schnell Aufmerksamkeit zu erzielen – die Einstiegshürden sind weitaus geringer als bei Facebook und Twitter. Das haben auch Brands erkannt, die nicht nur aufwändige Instagram-Accounts betreiben, sondern jetzt mit Werbung in Deutschland starten. Wir zeigen das Potenzial der Foto-App.
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Milliardenvernichter Twitter: Mit diesen Problemen kämpft die 140-Zeichen-Plattform

Auch im zehnten Jahr des Bestehens verbrennt Twitter lichterloh Geld – eine Spurensuche

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Wir lieben Twitter, sind süchtig nach dem 140-Zeichen-Dienst. Hier ein schneller Tweet #ausgruenden, da ein Schenkelklopfer, als wär’s ein Bewerbungsschreiben für TV total. Ey, Twitter, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie das Online-Leben ohne dich war – so 2007, als ich Breaking News noch von Spiegel Online bezogen habe. Warum schaffst Du es dann seit Jahren nicht, Geld zu verdienen? Wir haben uns mal Deine Zahlen angeschaut – jetzt ist Zeit für Klartext.
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Das Google-Dilemma: Stagnierendes Werbegeschäft und die Suche nach dem Hoffnungsschimmer

Ist die jüngste Quartalsbilanz ein Beleg für eine existenzielle Krise von Google?

Ratlosigkeit bei Google: Der Konzern ist zu abhängig von Anzeigenerlösen. (Foto: The Internship Tumblr)

Ratlosigkeit bei Google: Der Konzern ist zu abhängig von Anzeigenerlösen. (Foto: The Internship Tumblr)


Es ist nicht das beste Jahr des Internet-Riesen. „Google steckt zu 75 Prozent in der Klemme“, erklärte vergangene Woche der angesehene Venture Capitalist Paul Kedrosky gegenüber Mashable. Was Kedrosky damit meint, war Ende vergangener Woche in Dollar und Cent in der jüngsten Quartalsbilanz nachzulesen. Bereits zum sechsten Mal in Folge hat Google bei Vorlage seiner Quartalszahlen die Wall Street enttäuscht. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn konnte der wertvollste Internetkonzern der Welt nicht den Analystenerwartungen entsprechen. Online Marketing Rockstars erklärt euch, was bei Google (zahlenmäßig) schief läuft.
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Überraschend dürftiger Gewinn: Eine Analyse von Facebooks Quartalsbilanz

Facebook verzeichnet eine unheimliche Dynamik im Mobile Advertising – wächst aber trotzdem langsamer als erwartet

Mark Zuckerberg (Foto: TechCrunch, CC BY-NC-ND 2.0)

Mark Zuckerberg (Foto: TechCrunch, CC BY-NC-ND 2.0)


Alle drei Monate wieder ist es so weit: Die führenden Aktiengesellschaften der Internet- und Tech-Branche müssen vor ihren Aktionären Rechenschaft über ihre Geschäftstätigkeit ablegen. Darunter natürlich auch Facebook. Keine Frage: Das größte Social Network ist und bleibt der heilige Gral des Online-Marketings. Der Algorithmus im News Feed mag sich alle paar Monate ändern, Teenager mögen zu Snapchat und Instagram weiterziehen – doch Facebook bleibt neben Google fraglos der andere große Fixstern im Kosmos, um den sich auch in den nächsten Jahren alles bei der Online-Werbung drehen wird. In der jetzt veröffentlichten Bilanz für das erste Quartal 2015 wird die Dynamik im Mobile Advertising deutlich – das Zahlenwerk fällt in der Gesamtheit jedoch sehr durchwachsen aus.
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